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	<description>„Every time you read or write beyond the end of an array, somewhere a fairy dies.“ ~ Richard Buckland</description>
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		<title>und dann – aus dem Nichts – eine Raupe!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 22:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[Raupe]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich bin ich nachts nochmal zum Briefkasten. Wieder zuhause fiel mir irgendwann eine Fussel aufm Boden auf. Reinlich wie ich natürlich bin, will ich sie aufheben, da bewegt die sich plötzlich und fühlt sich weich an! Licht an: Eine Raupe! Habe dann natürlich direkt das ein oder andere Foto gemacht. Draufklicken führt zu deutlich größeren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich bin ich nachts nochmal zum Briefkasten. Wieder zuhause fiel mir irgendwann eine Fussel aufm Boden auf. Reinlich wie ich natürlich bin, will ich sie aufheben, da bewegt die sich plötzlich und fühlt sich weich an! Licht an: Eine Raupe!</p>
<p>Habe dann natürlich direkt das ein oder andere Foto gemacht. Draufklicken führt zu deutlich größeren Versionen! Bei zwei Bildern habe ich noch eine reingezoomte und, in Vernachlässigung der Körnung, nachgeschärfte Version dabei.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/CRW_5584.jpg"><img class="size-medium wp-image-2008 aligncenter" title="CRW_5584" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/CRW_5584-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Das ist übrigens das hintere Ende.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5606.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2016" title="IMG_5606" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5606-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>3,7cm</p>
<p><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5597.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2014" title="IMG_5597" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5597-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/CRW_5597.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2010" title="CRW_5597" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/CRW_5597-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>Faszinierend fand ich die kleinen Füßchen, die so gar nicht nach Insekt aussehen, sondern eher wie kleine Noppen oder Fächer!</p>
<p><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/CRW_5604.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2012" title="CRW_5604" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/CRW_5604-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p class="aligncenter size-medium wp-image-2014" title="IMG_5597">Monorail Caterpillar</p>
<p><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/CRW_5591.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2009" title="CRW_5591" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/CRW_5591-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5599.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2015" title="IMG_5599" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5599-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/CRW_5599.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2011" title="CRW_5599" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/05/CRW_5599-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Die Kopfpartie mit Punktaugen und Mundwerkzeugen. Was die weißen, schwarz berandeten Punkte auf dem Körper tun ist mir nicht so klar.</p>
<p> </p>
<p>Und hier noch zwei Videos <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Beim ersten lohnt sich HD ausdrücklich <em>nicht</em>.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/q0Q3jODe80U" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/RQ0YT68lFko" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://nkblog.nkdev.de/?flattrss_redirect&amp;id=2006&amp;md5=428a93ef5f34baeeb6898c9bfe0309c7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schulzeitnostalgie,Taschenrechner und transzendente Zahlen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 12:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>

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		<description><![CDATA[Damals™ in der Schule hatten wir Taschenrechner. Zu Anfang eher ein einfaches Modell: Grundrechenarten, elementare Funktionen – passt. Später dann wechselten wir zu einem deutlich ausgefeilteren Modell – dem TI-83! Der kann auch Funktionen zeichnen, numerisch integrieren und ableiten, man kann mit Matrizen rechnen, Statistik betreiben und vieles anderes mehr! Was mir auch sehr gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/04/TI-83.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1997" title="TI-83" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/04/TI-83-154x300.jpg" alt="" width="154" height="300" /></a>Damals™ in der Schule hatten wir Taschenrechner. Zu Anfang eher ein einfaches Modell: Grundrechenarten, elementare Funktionen – passt. Später dann wechselten wir zu einem deutlich ausgefeilteren Modell – dem TI-83! Der kann auch Funktionen zeichnen, numerisch integrieren und ableiten, man kann mit Matrizen rechnen, Statistik betreiben und vieles anderes mehr! Was mir auch sehr gut gefiel: Es gab ein dickes Handbuch dazu, in dem <em>alle</em> seine Funktionen und Einstellungen beschrieben waren. Eine richtige gute Anleitung, die zum Mitmachen einlud – einfach toll!</p>
<p>Aber das Allerbeste war: <s><a href="http://www.youtube.com/watch?v=IOXvvnMetII">mei Mama hat Amerikaner bachele</a></s>  Der Taschenrechner war programmierbar! Beziehungsweise <em>ist</em> – ich habe ihn immer noch. Im Nachhinein betrachtet, war der TI-83 wohl das, was für frühere Generationen der C64 war: meine Einstiegsdroge zur Informatik. Ich habe wirklich viel programmiert: In den Pausen, im Bus, während des Mittagessens. Ich habe ihn auch in den Urlaub mitgenommen! Dazu muss man wissen: wir hatten ein Wohnmobil, da war der Taschenrechner, der dank der Programme anderer auch gleichzeitig Spielekonsole war, ein guter Langeweilekiller auf langen Fahrten (Fahrten in Schweden sind <em>immer</em> lang). Außerdem war das noch nicht die Zeit alleskönnender Immer-dabei-Elektronik, also konnte man den Taschenrechner auch aus praktischen Gründen rechtfertigen. Programme aus dieser Zeit protokollierten zum Beispiel den Benzinverbrauch oder rechneten Währungen um.</p>
<p>Aber zurück zum Thema: Das praktische an Programmen ist ja, dass sie monotone Aufgaben für einen übernehmen, sodass man sich selbst ganz auf den interessanten kreativen Part stürzen kann! Matheaufgaben zum Beispiel: Ich habe jedes Problem, das wir in Mathe behandelt haben, zeitnah in ein Programm umgesetzt. Das ist einfacher, als es klingt, denn die meisten dieser Schul-Mathematik-Dinger bestehen ja nur aus einer einzelnen Gleichung, meinetwegen die Geradengleichung oder die Formel zur Lösung Quadratischer Gleichungen. Typische Programme sahen so aus: Der Startbildschirm fragte, welche Größen gegeben waren. Dann wurde man gebeten, diese einzugeben. Danach rechnete das Programm die einschlägige und passend umgestellte Gleichung aus und zeigte das Ergebnis an. Keine große Sache, aber eine immense Zeitersparnis! Vor allem in Klausuren habe ich jede Menge Zeit gewonnen, die ich anderswo besser gebrauchen konnte. Meine (übrigens sehr guten) Lehrer haben zwar auf den Lösungsweg gepocht, aber ich habe meine Programme dann einfach umgeschrieben, sodass sie auch die Zwischenschritte anzeigten.</p>
<p>Nun gibt es aber bei Taschenrechnern ein Problem: Sie spucken so Zahlen aus wie<br />
<code>1.41421356</code><br />
Zahlen mit begrenzter Genauigkeit ohne tieferen Sinn. <strong></strong>Wenn man die Zahlen aber immer und immer wieder sieht, erkennt man sie irgendwann recht schnell. Die Ziffernfolge 1.414… ist zum Beispiel meist kein Zufall, sondern einfach die Wurzel aus Zwei. Warum man das wissen möchte? Allein schon, um nicht immer „1.41421356“ schreiben zu müssen <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Ein anderer Zweck ist folgender: Wenn man in einem Test als Ergebnis „1.41421356“ hinschreibt, weiß der oder die Lehrerin sofort, dass man nicht selbst per Hand gerechnet hat, denn per Hand hätte man in der Formel direkt gesehen, dass es Wurzel 2 ist und es auch so als Ergebnis angegeben!</p>
<p>Wenn man den Verdacht hat, dass eine Zahl eine Wurzel aus irgendwas ist, kann man sie aber einfach im Taschenrechner quadrieren:<br />
<code></code></p>
<p><code>1.41421356^2<br />
= 2<br />
1.7320509^2<br />
= 3.00000032</code></p>
<p>Voilà – schon weiß man Bescheid! Manchmal kommt es nicht ganz hin. Entweder hat dann die Zahl, die man quadriert, Rechenungenauigkeiten drin oder die Zahl <em>ist einfach wirklich nicht</em> die Wurzel aus 3.</p>
<p>Irgendwann, wie hätte es auch anders kommen sollen, habe ich mir natürlich ein Programm geschrieben, dass gleich mehrere solcher Tricks durchprobiert! Ist die Zahl ein Vielfaches von Pi oder e? eine Wurzel? eine Kubikwurzel? das Inverse von irgendwas? Wobei die Hoffnung natürlich immer ist, dass dieses Irgendwas einfacher ist. Mit „Wow, 1.7320509 ist genau das 0.637185917fache von e!“ kann man niemanden beeindrucken.</p>
<p>Lustigerweise treiben solche Fragen nicht nur faule Schüler um, sondern auch Mathematiker. Kann man jede Zahl als Bruch zweier ganzer Zahlen darstellen? Nö, geht nicht. Die Länge der Diagonalen in einem Quadrat zum Beispiel nicht. Sie beträgt √2 und die ist irrational.</p>
<p>Irrationale Zahlen sollte jeder mal gehört haben, aber es gibt auch noch sogenannte „transzendente“ Zahlen. Abgefahrener Name, aber was ist das? Man sollte sich in Mathematik grundsätzlich nicht von Namen einschüchtern lassen, aber mir passiert’s trotzdem immer mal wieder. Gehen wir erstmal noch n Stück zurück…</p>
<p>Mein Programm war ursprünglich gedacht, um Wurzeln zu erkennen. Das hat oft recht gut geklappt oder wenn nicht, dann war die fragliche Zahl meist ein Vielfaches von Pi, aber lassen wir das mal weg und konzentrieren wir uns auf die Wurzeln. Mitunter war eben auch das Quadrat oder Kubik einer Zahl selbst wiederum totaler Zahlenwirrwar.</p>
<p>Beispiel. Wir haben aus irgendeiner Berechnung <em>x</em>=1.618033989 herausbekommen und probieren unseren Standardtrick:</p>
<p><code>1.618033989^2<br />
= 2.618033989</code></p>
<p style="text-align: left;">Ohhhhhkayyyyy. Das Quadrat der Zahl ist offenbar dieselbe (immernoch wirre) Zahl plus 1. Das entspricht der Gleichung:</p>
<p style="text-align: center;"><em>x² – x – 1 = 0<br />
</em></p>
<p style="text-align: left;">und 1.618033989 ist eine Lösung dieser Gleichung. Jetzt könnte man denken: „Hey! Es ist also nicht jede Zahl eine Wurzel von irgendwas, aber vielleicht ist ja jede Zahl eine Lösung so einer einfachen Formel? So wie <em><em>x² – x – 1 = 0</em></em>?“</p>
<p style="text-align: left;">Die Antwort auf diese Frage wurde erst 1844 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Liouville">Liouville</a> gefunden und lautet:</p>
<p style="text-align: center;">Nein.</p>
<p style="text-align: left;">Es gibt Zahlen, für die das nicht geht. Sie werden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transzendente_Zahl"><em>transzendente Zahlen</em></a> genannt. Pi ist zum Beispiel eine solche Zahl.</p>
<p style="text-align: left;">Zahlen, die doch Lösung so eines Polynoms sind, z.B. die oben genannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Schnitt">1.618033989…</a>, werden <em>algebraisch</em> genannt. Allerdings sind diese Zahlen auch nicht unbedingt einfach, da es für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polynom#L.C3.B6sungsformeln">Lösungen von Polynomen nicht immer eine geschlossene Form gibt</a>. Dann landet man eben doch wieder bei langen unintuitiven und schwer zu merkenden Zahlenkolonnen – aber dafür gibt es ja dann Taschenrechner <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
 <p><a href="http://nkblog.nkdev.de/?flattrss_redirect&amp;id=1991&amp;md5=d0b6d6ce933f62c594bb3738402d3ad8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>CanoScan D1250U2 wieder flott machen</title>
		<link>http://nkblog.nkdev.de/canoscan-d1250u2-wieder-flott-machen/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 21:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>

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		<description><![CDATA[ACHTUNG! Nachmachen auf eigene Gefahr. Zieht vor Basteleien den Stecker heraus – bastelt nicht an Platinen rum, die unter Spannung stehen! Mir wurde vor einer Weile ein alten Scanner überlassen. Eine tolle Sache eigentlich, denn einen Scanner kann man ja immer gebrauchen! Leider ging das Teil nicht. Das heißt: Am Anfang schon… so halb. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff6600;">ACHTUNG! Nachmachen auf eigene Gefahr. Zieht vor Basteleien den Stecker heraus – bastelt nicht an Platinen rum, die unter Spannung stehen!</span></p>
<p>Mir wurde vor einer Weile ein alten Scanner überlassen. Eine tolle Sache eigentlich, denn einen Scanner kann man ja immer gebrauchen! Leider ging das Teil nicht. Das heißt: Am Anfang schon… so halb. Ein großes Problem war, einen Treiber zu finden. Irgendwie lief er dann irgendwann, brauchte aber einige Anläufe, bevor er einen „erfolgreichen“ Durchlauf hin bekam und ein Bild ausspuckte:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1971" title="Farbstreifen statt Bild" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/Scan1.png" alt="" width="286" height="286" /></p>
<p style="text-align: center;">Bunte Streifen obwohl nichts im Scanner liegt – schlecht.</p>
<p>Okayyyy… <em>das kann nicht gesund sein.</em></p>
<p>Während ich noch probiert habe, ob man das mit Photoshop wegfiltern kann (kann man übrigens nicht), stieg der Scanner völlig aus. Beim nächsten Lauf hielt er einfach an–</p>
<p>…</p>
<p>keinerlei Reaktion. Super! :/</p>
<h1>Reparatur</h1>
<h2>Plan A</h2>
<p>Ein Jahr und einen <a href="/cccamp11/">Lötkurs</a> später, wollte ich schauen, ob man das Ding vielleicht doch noch reparieren kann. Wäre ja gelacht! Und bei der <a href="/led-strahler/">LED-Lampe</a> hatte ich ja auch schon Glück gehabt! Ursprünglich vermutete ich die Elektronik im Scanner, aber letztlich fand ich es einfacher, von vorne anzufangen – beim Netzteil. Also Multimeter raus und geschaut, ob am Scanner-Stecker überhaupt noch Spannung anliegt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/stecker.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1975" title="Der Stecker" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/stecker.jpg" alt="" width="277" height="389" /></a>Der Stecker. Über der entsprechenden Dose am Scanner ist die Spannung und Polung notiert. Die +12V liegen innen an dem Stift an, außen ist Masse.</p>
<p>Ha! Null Volt! Fehlerquelle gefunden! Nächste Station: Netzteil öffnen. Hm.. ja öhm. Die Dinger sind ja eigentlich nicht zum Öffnen gedacht, haben gleich gar keine Schrauben. <em>Aaaaber</em> nach ganz viel gutem Zureden, Streicheleinheiten und Manipulationen von geradezu <em>chirurgischer</em> Präzision … habe ich beschlossen das Ding mit Stechbeitel und Hammer brutal aufzubrechen. Ein paar Mal auf die Grenze zwischen beiden Gehäuseteilen eingewirkt, sprang es endlich auseinander – überraschenderweise sogar ohne größere Beschädigungen!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1973" title="Geöffnetes Netzteil" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/netzi.jpg" alt="" width="278" height="278" />Das Netzteil ist nur zusammengesteckt und verklebt. Das Öffnen ist nicht vorgesehen – aus gutem Grund, denn drinnen liegen schließlich 230V Wechselstrom an!</p>
<p style="text-align: left;">Innen sieht man schon das Malheur: Braune Suppe überall! Die kommt von einem ausgelaufenen Kondensator. Offenbar sind Kondensatoren heutzutage einer der Hauptgründe für defekte PC-Elektronik. Dazu gibt es übrigens auf Wikibooks einen sehr schönen Artikel <a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Computerhardware_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger#Anker:Alterung">„Warum altern Computer?“</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/suppe.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1976" title="suppe" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/suppe-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Braune Suppe – auch für den Laien gut als Mangel zu erkennen <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/platine.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1974" title="Platine von oben" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/platine-300x177.jpg" alt="" width="300" height="177" /></a>Die Platine von oben. Der Kondensator oben rechts (die metallene Oberseite des braunen Zylinders) ist ausgelaufen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1977" title="RIP Elko" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/ripelko.jpg" alt="" width="216" height="300" />Ruhe in Frieden, kleiner Elko :,(</p>
<p><span style="color: #ff6600;">WARNUNG: Auf der Platine befindet sich ein flacher Kühlkörper. Dieser fungiert gleichzeitig als Leiterbahn, sprich, steht ggf. unter Strom!</span></p>
<p>Es handelt sich hier übrigens um ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltnetzteil">Schaltnetzteil</a>. Das ist im Wesentlichen eine effizienzgesteigerte Modifikation des Wald-und-Wiesen-Transformators aus dem Physikunterricht.</p>
<p>Meine erste Idee zur Lösung des Problems war natürlich, den Kondensator auszutauschen. Also das Ding herausgelötet<sup class='footnote'><a href='#fn-1970-1' id='fnref-1970-1'>1</a></sup> und ab zu Conrad: „Ich hätte gerne diesen Kondensator in ganz“. Zack! Schon hat man für 60cent einen neuen Kondensator! Ehrlich gesagt kam ich mir da etwas schäbig vor. Das Heraussuchen und Verpacken in die Anti-Diebstahl-Plastikkiste hat sicher mehr Personalkosten verursacht, als es Conrad einbringt.</p>
<p>Leider hat der neue Elko auch nichts gebracht. Offenbar hat es, als der Kondensator aushauchte, noch mindestens zwei Transistoren mit in den Tod gerissen. Das kann man mit der Diodenmessfunktion des Multimeters testen, wie mir ein in Elektrotechnik bewanderterer Kollege erzählte. Eigentlich peinlich, dass ich sowas selbst nicht weiß. Aber da fehlt mir einfach die praktische Erfahrung – wird schon noch <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Da ich nicht wirklich Lust hatte, nacheinander alle möglichen Transistoren und womöglich anderes Zeug rauszulöten und neu zu kaufen, habe ich mich für Plan B entschieden.</p>
<h2>Plan B</h2>
<p>Der Scanner nimmt ja +12V Gleichstrom, hm? PC-Netzteile liefern ihren Strom teilweise über sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Molex#Molexstecker">Molex-Stecker</a>, die über eine ihrer vier Adern +12V Gleichstrom ausspucken <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Alles was man also tun muss, ist, das Gleichstrom-Kabel  von der Platine abzulöten und dessen Enden stattdessen an so einen Molex zu löten! Man muss lediglich auf die richtige Polung achten. Auf meiner Platine war die +12V-Ader  die äußere von beiden. Die Ader für Masse/Minus war 1cm im Inneren der Platine angelötet:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/plusminus.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1978" title="plusminus" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/plusminus-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/platine-unten.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1979" title="platine-unten" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/platine-unten-300x174.jpg" alt="" width="300" height="174" /></a>Polung des Kabels – merken!</p>
<p style="text-align: left;">Das Plus-Ende kommt an den gelben Anschluss; das andere an einen der schwarzen Anschlüsse des Molex.</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe die Kabelenden nicht direkt an einen Stecker im Rechner gelötet, sondern an so eine Art Verlängerungsstück, das aus diversen Gründen bei Netzteilen mit dabei ist. So kann ich mein Kabel im Zweifelsfall auch einfach wieder abstöpseln <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/fertig.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1980" title="fertig" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/fertig-300x133.jpg" alt="" width="300" height="133" /></a>Nun noch im Rechner anschließen, das Kabel irgendwo geschickt aus dem Gehäuse herausführen und BÄM hat der Scanner wieder Saft und wartet auf weitere Anweisungen <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h1 style="text-align: left;">Software</h1>
<p style="text-align: left;">Es gibt leider keine 64bit-Treiber und auch für den 32bit-Treiber würde ich nicht wetten, dass er auf Systemen neuer als Windows XP läuft. Ohne passenden Treiber bekommt man diverse seltsame Fehlermeldungen wie „Zu wenig Speicher. Erhöhen Sie den verfügbaren Speicher. Der Scanner-Treiber wird geschlossen.“</p>
<p style="text-align: left;">Die Lösung für Leute, die kein Windows XP mehr betreiben: Eine virtuelle Maschine nehmen! Wer Windows 7 benutzt, kann sich möglicherweise (hängt von der Edition ab), <a href="http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx">XP Mode</a> herunterladen! Das ist eine kostenlose offiziell von Microsoft angebotene virtuelle Maschine, auf der eben Windows XP läuft. Diese Option habe ich gewählt. Alternativ kann man sich die <a href="https://www.virtualbox.org/">VirtualBox</a> herunterladen, auf der man ein altes XP installieren kann – sofern man noch irgendwo eine alte Installations-CD findet.</p>
<p style="text-align: left;">Der neueste Treiber hat die Nummer 6.3.3 und ist auf der Canon-Website herunterzuladen: <a href="http://www.canon.de/Support/Consumer_Products/products/scanners/Others/CanoScan_D1250U2.aspx?DLtcmuri=tcm:83-741031&amp;page=2&amp;type=download">Deutsche Version</a>, <a href="http://www.canon.de/Support/Consumer_Products/products/scanners/Others/CanoScan_D1250U2.aspx?DLtcmuri=tcm:83-741025&amp;page=2&amp;type=download">Englische Version</a>, <a href="http://www.canon.de/Support/Consumer_Products/products/scanners/Others/CanoScan_D1250U2.aspx?type=download&amp;page=1">Übersicht über alle Downloads</a> (man musste übrigens unter „andere Modelle“ suchen, statt „Scanner“). Die Toolbox bekommt man auch dort, braucht man aber nicht, wenn man direkt aus anderen Programmen heraus scannt.</p>
<p style="text-align: left;">XP sollte das neue Gerät automatisch erkennen, sobald man es in der Virtuellen Maschine „angeschlossen“ hat. Im XP-Mode geht das über das USB-Menü in der blauen Leiste; in der VirtualBox im Geräte-Menü in der Menüleiste.  Falls es das nicht tut, ist in diesem Screenshot aufgezeigt, wie man unter XP neue Treiber installiert:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/treiberinstallXP.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1972" title="treiberinstallXP" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/02/treiberinstallXP-300x187.png" alt="" width="300" height="187" /></a>Start &gt; Rechtsklick My Computer/Arbeitsplatz &gt; Properties/Eigenschaften und dann dem Screenshot folgen.</p>
<p style="text-align: left;">Jetzt  müsste der Treiber funktionieren!</p>
<p style="text-align: left;">Wenn man das ScanGear-Programm benutzt, sollte man noch ein Häkchen setzen bei: „Für erweiterte Einstellungen Scanner-Treiber benutzen“. Tut man dies nicht, hält der Scanner sich bis ans Ende der Tage mit der Lichtkorrektur auf. Aber wenn man den Haken setzt, klappt es recht zügig. Wobei ich mich durchaus auch an Wartezeiten um die zwei Minuten erinnern kann – das war wohl nie eine Stärke dieses Modells. Aber spätestens bei 10 Minuten ist was faul.</p>
<p style="text-align: left;">Fertig! Jetzt sollte alles laufen! Ich hoffe, ich konnte helfen! Für Fragen, Lob und Kritik stehen die Kommentare offen! <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1970-1'>Tipp: Zusammengedrückte Pinzette unter’s Bauteil. So muss man nicht selbst während des Lötens am Bauteil ziehen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1970-1'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://nkblog.nkdev.de/?flattrss_redirect&amp;id=1970&amp;md5=99194ab5a13817d742d260ac17daf1b3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>CT-Bilder</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 17:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[CG]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Erlebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[2004 hatte ich plötzlich Schmerzen, wenn ich, ohne den Kopf zu bewegen, nach oben blickte. Vermutlich weil das Auge a) wichtig ist und b) in unmittelbarer Nähe des Hirns liegt, wurde von meinem Kopf ein CT gemacht! Das ist, abgesehen von der Strahlenbelastung1, natürlich eine tolle Sache und ich habe den Arzt gebeten, mir das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2004 hatte ich plötzlich Schmerzen, wenn ich, ohne den Kopf zu bewegen, nach oben blickte. Vermutlich weil das Auge a) wichtig ist und b) in unmittelbarer Nähe des Hirns liegt, wurde von meinem Kopf ein CT gemacht! Das ist, abgesehen von der Strahlenbelastung<sup class='footnote'><a href='#fn-1954-1' id='fnref-1954-1'>1</a></sup>, natürlich eine tolle Sache und ich habe den Arzt gebeten, mir das CT später zuzuschicken! Ich glaube, diesen Wunsch <em>muss</em> er oder sie sogar erfüllen, denn es sind ja schließlich <em>meine</em> Patientendaten. Ein paar Wochen später lag dann tatsächlich der Umschlag mit Arztbrief und CD im Briefkasten.</p>
<p>Auf der CD ist schon ein Programm zum Betrachten der Daten drauf, damit kann man sich aber nur Schnittbilder ansehen. Da ich aber inzwischen Forscher bin (Yeah!), habe ich nun Zugriff auf deutlich professionellere Werkzeuge zur Visualisierung von CT-Daten. <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
(Draufklicken für größere Versionen.)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/snapshot5.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1957" title="Hinterkopf" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/snapshot5-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a>Der Hinterkopf. Gut zu sehen sind die Halswirbel. Der oberste heißt <em>Atlas</em>. Er besteht aus kaum mehr als einem Ring, auf dem der Kopf aufliegt. Von unten ragt der <em>Dens axis</em> genannte Fortsatz des darunterliegenden 2. Halswirbels, <em>Axis</em> genannt, durch den Ring. Diese recht lose Verbindung ist der Grund dafür, dass wir unseren Kopf so frei drehen können ohne jedes Mal die gesamte Wirbelsäule in sich verdrehen zu müssen!<a style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1960" title="snapshot1" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/snapshot1-300x246.jpg" alt="" width="300" height="246" /></a>Von schräg oben. Links und rechts sind Teile der Auflage zu erkennen, in der der Kopf liegt. Das restliche hautfarbene ist Haut, Fettgewebe ist gelb, Blut und Muskeln sind rot, Knochen ist grau.</p>
<p><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/snapshot3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1959" title="snapshot3" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/snapshot3-300x246.jpg" alt="" width="300" height="246" /></a>Selbe Ansicht, andere Transferfunktion (d.h. Färbung und Transparenz) Leider ist hier der Knochen nicht 100% korrekt umgesetzt. Zum Beispiel sieht man deutlich die Nasenhöhle – die sollte aber eigentlich von einer dünnen Knochenschicht verdeckt sein. Aber man bekommt einen Eindruck!</p>
<p><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/snapshot4.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1958" title="snapshot4" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/snapshot4-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a>Zuletzt nochmal von vorn. Auch hier hat es ein paar dünnere Knochenstellen nicht richtig erwischt. Gut zu erkennen ist aber das Fett um die Wangen. Ganz schwach kann man auch die Wimpernlinie sehen.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1954-1'>Übrigens spielen bei der Entscheidung über solche Maßnahmen auch Faktoren wie das Alter hinein. Bei einer jungen Frau z.B. macht man nicht mal eben ein CT vom Unterleib. Bei einem alten Mann hingegen ist Strahlenbelastung ein geringeres Problem, da er für Langzeitschäden keine Zeit mehr hat. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1954-1'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://nkblog.nkdev.de/?flattrss_redirect&amp;id=1954&amp;md5=73413e108cab621366fafc4c1445ca80" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Eine kleine Grafik für die Wikipedia</title>
		<link>http://nkblog.nkdev.de/eine-kleine-grafik-fur-die-wikipedia/</link>
		<comments>http://nkblog.nkdev.de/eine-kleine-grafik-fur-die-wikipedia/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 13:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Skizze war der Vorläufer zu einer Illustration, die sich bei Wikipedia jemand für den Artikel XX-Mann gewünscht hat. Im Gegensatz zu anderen meiner Ideen habe ich diese Skizze sogar tatsächlich umgesetzt Große Version, SVG-Vektorgrafikversion, Beschreibung, Lizenzinformationen und neueste Version auf Commons Der Schritt vom Notizzettelchen zur fertigen Illustration war gar nicht so groß! Wichtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/notiz-xxmann.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-1936" title="Skizze XX-Mann" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/notiz-xxmann.jpg" alt="" width="496" height="502" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Diese Skizze war der Vorläufer zu einer Illustration, die sich bei Wikipedia jemand für den Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/XX-Mann">XX-Mann</a> <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Redaktion_Medizin/Bilderw%FCnsche&amp;oldid=55371550#SRY-Translokation_in_XX-Mann">gewünscht</a> hat. Im Gegensatz zu anderen meiner Ideen habe ich diese Skizze sogar tatsächlich umgesetzt <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/1000px-SRY-Translocation_de.svg_.png"><img class="size-medium wp-image-1938 aligncenter" title="SRY-Translokation" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/479px-SRY-Translocation_de.svg_.png" alt="" /></a> <a href="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2012/01/1000px-SRY-Translocation_de.svg_.png">Große Version</a>, <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/38/SRY-Translocation_de.svg">SVG-Vektorgrafikversion</a>, <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:SRY-Translocation_de.svg?uselang=de">Beschreibung, Lizenzinformationen und neueste Version auf Commons</a></p>
<p style="text-align: left;">Der Schritt vom Notizzettelchen zur fertigen Illustration war gar nicht so groß! Wichtig war die Färbung – ohne Farbunterschied wäre nicht ersichtlich, dass ein Chromosomabschnitt getauscht wird. Dabei muss man darauf achten, dass auch die 10% Rot-Grün-Fehlsichtigen unter uns diese Farben unterscheiden können. Rot und Blau sind da aber wenig problematisch. Außerdem habe ich es so gedreht, dass die getauschten Stellen unterschiedlich hell sind, also hellblau im dunkleren violett und andersrum. Das hilft auch Normalsichtigen, dieses doch recht kleine Detail zu bemerken. Die Farben der Chromosomen korrespondieren auch zu den (mehr oder minder) klassischen Farben für die Geschlechter: das für Männer charakteristische Y-Chromosom (das trotz des Namens X-förmig ist) ist blau, die X-Chromosomen violett. Diese Zuordnung ist zwar nicht 100% korrekt, weil auch Männer ein X-Chromosom haben, aber es soll ja nur der Orientierung dienen. Zu guter Letzt: Um die beiden Chromosomhälften (Chromatiden) zu unterscheiden, sind sie verschieden hell. Die Linien zwischen den Phasen waren eigentlich Pfeile, aber da ist irgendwas schief gelaufen. Ich glaube aber, dass man trotzdem erkennt, wie es läuft <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Prinzipiell geht es bei der Abbildung um die Frage, wie es denn kommt, dass manche Menschen Männer sind, obwohl ihnen das Y-Chromosom völlig fehlt und stattdessen, wie Frauen, zwei X-Chromosomen haben. Ein möglicher Mechanismus (das ist noch nicht abschließend geklärt) besteht darin, dass das für die Eigenschaft „Mann” verantwortliche Gen namens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sex_determining_region_of_Y"><em>SRY</em></a> durch einen zufälligen Austausch von Chromosomabschnitten auf ein X-Chromosom wechselt. Dieser Austausch nennt sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crossing-over"><em>Crossing-over</em></a> und passiert während der Meiose, sprich bei der Bildung der Keimzellen – der Spermien. Wenn das Spermium mit dem vermännlichten X eine Eizelle befruchtet, kommt es mit dem mütterlichen X-Chromosom zusammen und tataaa! Ein Mann mit zwei X-Chromosomen wird geboren! Dieses Spiel bleibt aber nicht ohne Nebenwirkungen. Der betroffene Mann ist zum Beispiel unfruchtbar.</p>
<p>Wie schon erwähnt ist nicht klar, ob das Syndrom wirklich so entsteht. Zur Recherche habe ich mir ein paar Publikationen angeschaut<sup class='footnote'><a href='#fn-1928-1' id='fnref-1928-1'>1</a></sup> und mein Wissen über Meiose und anderes in dem wirklich tollen Einsteigermedizinbuch „Der Körper des Menschen“ von Faller und Schünke aufgefrischt. Das klingt jetzt ein bisschen nach Arbeit, aber tatsächlich macht dieses Forschen und Lernen für mich einen Großteil des Freude aus! Denn wenn man einen Sachverhalt illustriert oder visualisiert, macht man sich viel mehr Gedanken darüber, wie etwas <em>ganz konkret</em> funktioniert<sup class='footnote'><a href='#fn-1928-2' id='fnref-1928-2'>2</a></sup></p>
<p>Ich hoffe ich kann mit der Skizze der ein oder anderen angehenden Medizinerin helfen, ein paar Minuten wertvoller Lernzeit zu sparen <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1928-1'>Was auch nur geht, weil ich über die Uni an diese heran komme. In einer besseren Welt hätte uneingeschränkt jeder Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen! <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1928-1'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1928-2'>In dieser Hinsicht ist es ein bisschen wie programmieren: Man kann Sachverhalte modellieren, mathematisch beschreiben und herleiten, aber ob und wie es <em>tatsächlich funktioniert</em>, merkt man erst, wenn man es konkret und eindeutig darstellen muss – und genau das muss man, wenn man etwas programmiert, oder eben illustriert! <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1928-2'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://nkblog.nkdev.de/?flattrss_redirect&amp;id=1928&amp;md5=788be4c850d97c4b2491cfe9ef26de09" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Rezept: Schnelles, scharfes Gemüse mit Asianudeln</title>
		<link>http://nkblog.nkdev.de/rezept-schnelles-scharfes-gemuse-mit-asianudeln/</link>
		<comments>http://nkblog.nkdev.de/rezept-schnelles-scharfes-gemuse-mit-asianudeln/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 00:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>

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		<description><![CDATA[Das folgende Rezept ist recht einfach, aber allein um die Mengenangaben mal aufgeschrieben zu haben, lohnt sich schon ein Artikel! Es ist ein veganes Rezept, aber man kann es problemlos mit Fleisch aufwerten – abgesehen davon habe ich schon auch drauf geachtet, dass es nach mehr schmeckt als Laub und Wasser Im übrigen kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das folgende Rezept ist recht einfach, aber allein um die Mengenangaben mal aufgeschrieben zu haben, lohnt sich schon ein Artikel! Es ist ein veganes Rezept, aber man kann es problemlos mit Fleisch aufwerten – abgesehen davon habe ich schon auch drauf geachtet, dass es nach mehr schmeckt als Laub und Wasser <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Im übrigen kann man statt Nudeln auch alles mögliche andere nehmen – der Knackpunkt ist die Zubereitung des Gemüses und genau darum geht es hier.</p>
<h1>Zutaten für 1 Portion</h1>
<p>Gemüse:</p>
<ul>
<li>1 Paprika, rot oder orange</li>
<li>2 Hand voll Chinakohl oder Spitzkohl oder Pok Choi (sind ungefähr 250g)</li>
<li>½ Bund Frühlingszwiebeln oder Lauchzwiebeln (sind ca. 6 Zwiebeln)</li>
</ul>
<p>Gewürz:</p>
<ul>
<li>½ TL Sambal Oelek (Chilipaste)</li>
<li>½ TL Currypulver</li>
<li>½ TL Salz</li>
<li>1 EL Sojasoße</li>
</ul>
<ul>
<li>Öl</li>
</ul>
<p>Damit es schnell geht, sollte das Gemüse am Vortag geschnitten und ggf. gewaschen werden. Paprika in Streifen, Frühlingszwiebeln in Ringe oder so. Beides in eine Schüssel. Beim Chinakohl die Blätter in Streifen schneiden – vorher den Großteil des dicken weißen Strunks mit zwei V-förmigen Schnitten wegschneiden. Dieses Zeug kann man wegschmeißen<sup class='footnote'><a href='#fn-1918-1' id='fnref-1918-1'>1</a></sup>. Die geschnittenen Kohlblätter kommen in eine <em>andere</em> Schüssel, da sie nachher zu einem völlig anderen Zeitpunkt in die Pfanne müssen.</p>
<h1>Zubereitung</h1>
<p>Die Zubereitung des Gemüses dauert in Summe nur <em>4½ Minuten</em> (Induktionsherd). Die Beilage sollte vor Ende dieser Zeit auf Tellern bereit liegen, da das Gemüse leidet, wenn es eine Minute zu lang in der Pfanne herumliegt. Konkret wird es labbrig und verliert an Geschmack (ist zumindest mein Eindruck). Zur besseren Orientierung während des Kochens sind die konkreten Anweisungen fett gedruckt.</p>
<p>Zuerst kommt ein <strong>ordentlicher Schluck Öl in die Pfanne</strong>! Dieses wird alle Röstaromen und Gewürze aufnehmen, die sich in der Pfanne so sammeln. Das Öl ist im Endeffekt der Träger unserer Soße, also sollten es schon 4 Esslöffel oder so sein. Wer wenig oder kein Öl verwenden mag, muss sich eben eine andere Soße anrühren. Dazu stehen weiter unten zwei einfache Methoden!</p>
<p>Wenn das Öl heiß ist, kommen <strong>Paprika und Frühlingszwiebeln dazu</strong> und werden bei recht großer Hitze angebraten. Die beiden geben ordentlich Röstaromen ab und sorgen dafür, dass unser Gemüse auch nach etwas schmeckt! Die Zwiebel bringt außerdem Schärfe mit, die Paprika ein bisschen Süße und Knackigkeit.</p>
<p>Nach etwa 2 Minuten wird ein<strong> ½ TL Sambal Oelek dazugerührt</strong>. Nach einer weiteren Minute sollten die Zwiebeln und Paprika deutlich Farbe angenommen haben.</p>
<p>In der Zwischenzeit wird <strong>½ TL Currypulver, ½ TL Salz &amp; 1 EL Sojasoße</strong> in einem kleinen Schüsselchen<strong> angemischt</strong>. Schärfefans können bedenkenlos noch nen halben Teelöffel Chilipulver dazugeben. Es ist übrigens nicht schlimm, wenn es sich nicht richtig löst. Das Gemisch bringt nochmal eine Portion Aroma, Schärfe und Geschmach an das Blattwerk. Die Sojasoße kann auch separat zugegeben oder sogar weggelassen werden, aber dann sollte man im folgenden Schritt darauf achten, die Gewürze erst nach einmaligem Umrühren des Gemüses möglichst gleichmäßig zu streuen.</p>
<p>Jetzt kommt der <strong>Kohl dazu</strong> und das eben angerührte <strong>Gewürzgemisch darüber</strong>.<strong> Gut durchrühren</strong> – fertig! <strong>Sofort servieren</strong>, solang Paprika und Kohl noch einigermaßen knackig sind!</p>
<h1>Abwandlungen</h1>
<p>Dass man als Beilage auch Reis oder sonstwas nehmen kann, sollte klar sein. Aber auch sonst kann man natürlich noch vieles austauschen. Ein paar Stückchen Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte kann man sich problemlos in einer separaten Pfanne oder vor/mit dem Gemüse in derselben Pfanne mitbraten. Für Fisch und Meeresfrüchte sollte man wahrscheinlich den Rest des Rezeptes auch ein bisschen anpassen, das Gemüse eher dünsten als braten, vielleicht noch ein bisschen Säure reinbringen, Wein?, vielleicht sogar Sahne oder Kokosmilch.</p>
<h2>Soße</h2>
<p>Wer am Öl gespart hat oder den Geschmack in eine massenkompatiblere Richtung schieben will, kann sich noch eine Soße machen!</p>
<p>Variante 1: ½ TL Sambal Oelek + 1 EL Sojasoße + dunklen Soßenbinder. Einfach mischen und drüberkippen. Achtung: Dies ist eine sehr würzige Soße, die man nicht in großen Mengen verwendet.</p>
<p>Variante 2: Einen Schluck Fertig-Bratensoße anrühren. Das gibt dem ganzen nochmal einen kleinen Schub in Richtung urdeutsche Essgewohnheiten.</p>
<p style="text-align: center;"><em>~ Bon appétit!</em> ~~</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1918-1'>aber eigentlich könnte man es auch in Stifte schneiden und als knackigen Bambussprossenersatz drin lassen. Dieses Rezept enthält übrigens deshalb keine Sprossen, weil es hier keine gibt, die so knackig wären, dass es sich lohnt. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1918-1'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://nkblog.nkdev.de/?flattrss_redirect&amp;id=1918&amp;md5=80527a48b31a0db4e7ec43333454a3be" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Geschenketipps</title>
		<link>http://nkblog.nkdev.de/geschenketipps/</link>
		<comments>http://nkblog.nkdev.de/geschenketipps/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 20:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Auswahl an Dingen, die ich allesamt selbst besitze bzw. mitgemacht und für gut befunden habe Bücher „Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!: Abenteuer eines neugierigen Physikers“ – Richard Feynman (Amazon, englische Ausgabe) Eine Sammlung witziger Anekdoten aus dem Leben Feynmans. Feynman ist im Wesentlichen ein von der Natur und ihrer Physik begeisterter Typ, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Auswahl an Dingen, die ich allesamt selbst besitze bzw. mitgemacht und für gut befunden habe <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h1>Bücher</h1>
<ul>
<li>„<strong>Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!</strong>: Abenteuer eines neugierigen Physikers“ – Richard Feynman (<a href="http://www.amazon.de/Sie-belieben-wohl-scherzen-Feynman/dp/3492251552/ref=ntt_at_ep_dpt_4">Amazon</a>, <a href="http://www.amazon.de/Surely-Youre-Joking-Mr-Feynman/dp/0393316041/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&amp;ie=UTF8&amp;qid=1322072315&amp;sr=1-1">englische Ausgabe</a>)</li>
</ul>
<p>Eine Sammlung witziger Anekdoten aus dem Leben Feynmans. Feynman ist im Wesentlichen ein von der Natur und ihrer Physik begeisterter Typ, der außerdem seinen Mitmenschen gerne Streiche spielt! Er ist, zumindest in den Wissenschaften als genialer Lehrer bekannt, was sicher an seiner lockeren und anschaulichen Art liegt, die Welt zu beschreiben und zu erklären. Von Autoritäten hält er im Zweifelsfall <em>nichts</em>. Dennoch ist das Buch keineswegs ein Physikbuch – es handelt vielmehr von kuriosen Erlebnissen, wie damals in Los Alamos, als er bemerkte, dass im Sicherheitszaun um das hochgeheime Gelände ein Loch war. Er ging immer zum Eingang raus und durch das Loch hinein, bis sich irgendwann mal jemand gewundert hat „Hey, wie kommt es, dass dieser Typ ständig raus geht, aber nie rein kommt?“ Überhaupt hatte er eine Hacker-Mentalität im besten Sinne des Wortes! Es ist eines der ganz wenigen Bücher, die ich immer wieder zur Hand nehme!</p>
<p>Zielgruppe für dieses Geschenk: Auf jeden Fall Naturwissenschaftler oder Ingenieure oder solche die es werden wollen – und besonders natürlich Menschen, die sich mit Feynman auf die ein oder andere Weise identifizieren können. Ausschließen würde ich allenfalls Hardcore-Anti-Naturwissenschaftler. Preislich liegt es bei angenehmen 10€.</p>
<ul>
<li>„<strong>Mut zum Skizzenbuch</strong>: Zeichnen und Skizzieren unterwegs“ – Felix Scheinberger (<a href="http://www.amazon.de/Mut-zum-Skizzenbuch-Skizzieren-unterwegs/dp/3874397823">Amazon</a>)</li>
</ul>
<p>Das perfekte Geschenk für Leute, die vielleicht früher gerne gezeichnet haben oder es auch heute noch tun, aber sich nicht so recht trauen, dieses Hobby entspannt auszuleben! „Mut zum Skizzenbuch“ macht genau das: Es ermutigt einen, einfach mal wieder was zu zeichnen! Die Angst vor Fehlern zu verlieren! Zusätzlich enthält das Buch auch eine Reihe pragmatischer Tipps und Hinweise rund um Technik und Ausstattung rund um’s Skizzenbuch. Hier hat der Autor ein paar Beispielseiten online gestellt: <a href="http://www.felixscheinberger.de/books/?buch=5">felixscheinberger.de/books/?buch=5</a> (dort auf das Bild klicken).<br />
Das Buch selbst ist ein Hardcover, in Deutschland hergestellt und öko und nachhaltig und so. Der Buchrücken ist aus robustem Stoff, die Ecken sind mit Metall beschlagen, das Papier ist für mein Empfinden sehr gut – macht insgesamt einen sehr wertigen Eindruck!</p>
<p>Preislich liegt es bei 30€ für 160 Seiten.</p>
<ul>
<li>„<strong>Miteinander reden</strong> 1–3“ – Friedemann Schulz von Thun</li>
</ul>
<p>… ist viel besser und nützlicher als es der Titel vielleicht vermuten lässt, denn in diesem Buch erklärt Schulz von Thun, wie Menschen kommunizieren. Beim Lesen habe ich immer wieder Stellen gelesen und gedacht: „Ja! JA! Genau so ist es! Haha!“ und war dann oft froh, endlich ein Vokabular für diese ganzen kommunikationspsychologischen Phänomene zu haben, die ich vorher zwar irgendwie gespürt hatte, aber nicht so recht zu fassen bekam! Das Buch besteht aus drei Bänden, es sind aber alles relativ schmale Taschenbücher, sodass der Gesamtumfang sehr gut zu bewältigen ist. Die zwei oder drei Konzepte, an denen sich das Buch orientiert, werden jeweils zu Beginn erklärt, anschauliche Beispiele aus dem realen Leben gegeben und dann darauf aufgebaut. Das alles geschieht immer sehr locker und kompakt, aber gleichzeitig auch sehr, sehr verständlich. <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Allen, die mit Erziehung, Psychologie oder Kommunikation zu tun haben, kann man das Buch auf jeden Fall schenken. Man muss fast eher aufpassen, dass sie oder er das Buch noch nicht hat! Wegen des geringen Preises von 15€ lohnt es sich, gleich alle drei Bände zusammen zu kaufen.</p>
<ul>
<li>Einige weitere meiner Buchrezensionen, sind unter dem Tag <a href="http://nkblog.nkdev.de/tag/buchrezension/">Buchrezensionen</a> versammelt. Momentan sind das „Nichts“ von Janne Teller und „Die Straße“ von Cormac McCarthy.</li>
</ul>
<h1>Für Spielkinder und Techniker</h1>
<ul>
<li><strong>Arduino</strong> (<a href="http://bausteln.de/shop/arduino/sets.html">bausteln</a>)</li>
</ul>
<p>Ursprünglich für Künstler entwickelt, ist Arduino eine einfache (wirklich!) Platform, für alle, die auf einfache Art und Weise irgendwelche Dinge steuern wollen. Es handelt sich im Wesentlichen um einen Mikrocontroller (lies: ganz kleinen Computer), der auf einem kleinen Board lebt, dass ihn via USB-Anschluss mit Strom versorgt. Via eben diesem  USB-Anschluss und einem kostenlosen Java-Programm kann das Ding mit selbst geschriebenen Programmen befüllt werden um beispielsweise angeschlossene Sensoren, Motoren, LEDs oder was auch immer anzusteuern. Es ist wirklich kinderleicht! Auf der Website gibt es viele detailliert beschriebene Beispiele, die man nur noch nachbauen muss: <a href="http://arduino.cc/">arduino.cc</a> (dort gibt es auch das angesprochene Java-Programm). Es gibt auch eine <a href="http://vimeo.com/18539129">Dokumentation zum Arduinoprojekt auf Vimeo</a>.</p>
<p>Zielgruppe sind zum Beispiel Künstler, die Lichtinstallationen basteln wollen. Ansonsten aber natürlich alle Elektronikfans – vielleicht auch Informatiker, die bisher nur Software gemacht haben und nun endlich mal ein reales Gerät bauen wollen! Je nach Vorwissen gibt es den Arduino einzeln (aktuelle Version ist „Uno“, aber der unmittelbare Vorgänger „Duemilanove“ ist auch in Ordnung) oder im Set mit einem Schwung Bauteilen (empfehlenswert, habe ich selbst) oder für Leute mit wenig Vorerfahrung das Set mit Bauteilen plus Buch! Das Buch gibt es mitunter auch in Universitätsbibliotheken, falls ihr Zugriff auf eine solche habt.</p>
<p>Mit 70–80€ ist es wahrscheinlich nix zum „einfach mal so“ schenken. Aber für technikbegeisterte Menschen mit Einfallsreichtum eine echt tolle Sache! Für Informatiker, Nerds und angrenzende Lebensformen, die noch nichts hobbymäßig mit Mikrocontrollern gemacht haben,  liegt man mit nem Arduino auf der sicheren Seite.</p>
<h1>Erlebnisse</h1>
<ul>
<li><strong>Erlebniskochkurs</strong> – ein in Leipzig ansässiger ist <a href="http://www.lukullust-leipzig.de/">LukullusT</a>, aber ähnliches gibt es sicher auch anderswo.</li>
</ul>
<p>Macht echt Spaß! Man lernt von nem Profikoch die feinheiten, lernt klasse Rezepte kennen und es gibt Essen – verdammt gutes Essen! Zumindest bei LukullusT wird man auch die gesamte Zeit (geht über minimum ca. 4h) von zwei Kellnerinnen mit Getränken nach Wunsch versorgt – kalte, warme, mit oder ohne Alkohol, alles frei Haus natürlich.</p>
<p>Eine tolle Sache! Preislich nicht ganz billig. Über 100€ werden es wohl schon – aber wenn man es sich leisten kann, ist es auf jeden Fall eine wunderbare Sache!</p>
<ul>
<li><strong>Fahrsicherheitstraining</strong> (<a href="http://www.adac.de/produkte/fahrsicherheitstraining/privatpersonen/default.aspx">ADAC</a>)</li>
</ul>
<p>Es gibt viele verschiedene Fahrtrainings. Ich hab mal eins mitgemacht und habe mir bald darauf einen Gutschein für nächst-intensivere Training gewünscht! <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Einen <a href="http://nkblog.nkdev.de/fahrsicherheitstraining/">Artikel über mein erstes Training</a> habe ich damals auch geschrieben. Die Trainings können allgemein sein, es finden aber auch Zielgruppen-spezifische Kurse statt, zum Beispiel für Frauen, die keine Lust haben, ständig von Männern kritisch beäugt zu werden. Ansonsten gibt es die Kurse in verschiedenen Intensitätsgraden, die auch mit unterschiedlichen Dauern einher gehen. Manche Kurse gehen über einen Nachmittag, für andere muss man schon mal nen kompletten Tag reservieren.</p>
<p>Preislich liegen die PKW-Trainings bei rund 100–150€.</p>
 <p><a href="http://nkblog.nkdev.de/?flattrss_redirect&amp;id=1907&amp;md5=2f707c2531fc4c6d9f3b992f385dbd31" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Brüssel</title>
		<link>http://nkblog.nkdev.de/brussel/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 16:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche war ich bei Verwandten in Brüssel. Nett dort! Für Kunstfans gibt es ne Menge beeindruckender Gebäude aus allen Epochen zu sehen. Für die anderen Sinne hält die Stadt ordentliche Mengen Schokolade, Bier und Fritten bereit. Jemand hat die Belgische Küche mal charakterisiert als „Französische Küche – Deutsche Portionen.“ Ich denke, das trifft’s ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche war ich bei Verwandten in Brüssel. Nett dort! Für Kunstfans gibt es ne Menge beeindruckender Gebäude aus allen Epochen zu sehen. Für die anderen Sinne hält die Stadt ordentliche Mengen Schokolade, Bier und Fritten bereit. Jemand hat die Belgische Küche mal charakterisiert als „Französische Küche – Deutsche Portionen.“ Ich denke, das trifft’s ganz gut <img src='http://nkblog.nkdev.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Leider kann man Geschmack aber nicht fotografieren, drum gibt’s hier nur einige Fotos aus Brüssel, seinen Parks, angrenzenden Dörfern und dem (Kriegs?-) Museum im Jubelpark. Leider gibt meine Kamera langsam den Geist auf, aber ich hoffe, dass man das nicht allzu stark sieht:<span id="more-1863"></span>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/imag0392/' title='IMAG0392'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMAG0392-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Suddenly – Porta Westphalica" title="IMAG0392" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_4883/' title='IMG_4883'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_4883-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Porta Westphalica gehört eindeutig zu den Dingen, die man erkennt, wenn man sie sieht – auch wenn man sie vorher nur vom Namen her kannte. So ging es mir zumindest." title="IMG_4883" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_4930/' title='IMG_4930'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_4930-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4930" title="IMG_4930" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_4936/' title='IMG_4936'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_4936-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Man nehme eine Rot-Cyan-Brille." title="IMG_4936" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/stitched-panorama-6/' title='Stitched Panorama'><img width="88" height="150" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/Group-3-IMG_4959_IMG_4964-6-images-88x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Stitched Panorama" title="Stitched Panorama" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_4966/' title='IMG_4966'><img width="112" height="150" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_4966-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Beeindruckende Kirche in Grimbergen" title="IMG_4966" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_4983/' title='IMG_4983'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_4983-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4983" title="IMG_4983" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_4989/' title='IMG_4989'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_4989-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4989" title="IMG_4989" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/stitched-panorama-5/' title='Stitched Panorama'><img width="150" height="58" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/Group-4-IMG_4994_IMG_4996-3-images-150x58.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Jede Menge Backsteinarchitektur. Wirklich nett anzusehen!" title="Stitched Panorama" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5002/' title='IMG_5002'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5002-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_5002" title="IMG_5002" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5015/' title='IMG_5015'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5015-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Eine Nebensonne! Ein echtes Highlight, vom Triumphbogen im Jubelpark aus gesehen!" title="IMG_5015" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/stitched-panorama-4/' title='Stitched Panorama'><img width="50" height="150" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/Group-9-IMG_5073_IMG_5075-3-images-50x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Stitched Panorama" title="Stitched Panorama" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5076/' title='IMG_5076'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5076-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Windschutzscheiben – eine tolle Sache." title="IMG_5076" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5090/' title='IMG_5090'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5090-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ein Glühwürmchen!" title="IMG_5090" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5099/' title='IMG_5099'><img width="112" height="150" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5099-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Triumphbogen. Dagegen ist das Brandenburger Tor nur Fliegendreck." title="IMG_5099" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/stitched-panorama-3/' title='Stitched Panorama'><img width="150" height="73" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/Group-6-IMG_5108_IMG_5109-2-images-150x73.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Im Europaviertel. Links Sitz des EU-Ministerrates. Rechts die Europäische Kommission." title="Stitched Panorama" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5112/' title='IMG_5112'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5112-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Eine Menge Firmen, Vereine, Regionen und Bundesländer haben eigene Vertretungen in Brüssel." title="IMG_5112" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5113/' title='IMG_5113'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5113-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Miesmuscheln. Viel Aufwand. Unspektakulärer Geschmack." title="IMG_5113" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5133/' title='IMG_5133'><img width="112" height="150" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5133-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_5133" title="IMG_5133" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5169/' title='IMG_5169'><img width="112" height="150" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5169-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick auf die Oberstadt, wo sich Europaviertel, Königspalast und der hier zu sehende Justizpalast befinden. In letzterem sollte eigentlich eine V2 landen, die schlug aber am Ende anderswo ein. Davon abgesehen wurde Belgien im 2. WK nicht bombardiert, wodurch viel alte Architaktur erhalten geblieben ist! So findet man alle möglichen Stile in der Stadt. Gotisches Zeugs, Jugendstil und diverses mehr." title="IMG_5169" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5176/' title='IMG_5176'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5176-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Eine der ödesten Sehenswürdigkeiten, die ich kenne. Links ist eine Filiale von Neuhaus, einer lokalen Schokoladenfabrik zu sehen – die haben auch einen Fabrikverkauf wo in jedem Regal auch eine offene Packung liegt, aus der man sich zu Probierzwecken bedienen kann! Die Pralinen sind aber nicht von Pappe. Nach 4 oder 5 Stück fängt man an, unter der Schokoladenüberdosis zu ächzen. Aber trotzdem gut! :) Ansonsten gibt es im Umfeld des Mannekens, das übrigens regelmäßig zu diversen besonderen Tagen verkleidet wird, Lädchen und Stände, wo man Muschelsuppe und Waffeln kaufen kann." title="IMG_5176" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5179/' title='IMG_5179'><img width="112" height="150" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5179-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_5179" title="IMG_5179" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5182/' title='IMG_5182'><img width="112" height="150" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5182-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das Rathaus. Auch hier ist die Architektur wenig bescheiden ausgefallen ;)" title="IMG_5182" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5188/' title='IMG_5188'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5188-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das hier sind eigentlich eine Reihe unzusammenhängender Gebäude, aber irgendwann entschied man sich, eine pompöse Fassade davorzubauen, damit&#039;s cooler aussieht." title="IMG_5188" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5191/' title='IMG_5191'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5191-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="In einer Sackgasse gegenüber einer Kneipe (namens Delirium Tremens) hat irgendjemand in den 80ern das weibliche Pendant zum Manneken Pis aufgestellt um die Gasse touristisch sehenswert zu machen. Eine Legende wurde auch gleich dazuerfunden, die ist aber langweilig: Man soll eine Münze reinwerfen und das soll dann Glück oder was auch immer bringen." title="IMG_5191" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5211/' title='IMG_5211'><img width="112" height="150" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5211-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ein geniales Karussel mit abgefahrenen Figuren und Geräten!" title="IMG_5211" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5213/' title='IMG_5213'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5213-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_5213" title="IMG_5213" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5216/' title='IMG_5216'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5216-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_5216" title="IMG_5216" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5219/' title='IMG_5219'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5219-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Diverse Meeresfrüchterestaurants." title="IMG_5219" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5225/' title='IMG_5225'><img width="112" height="150" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5225-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Merke: Wenn du an die Kirche anbaust, musst du nur drei statt vier Mauern hochziehen!" title="IMG_5225" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5228/' title='IMG_5228'><img width="150" height="123" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5228-150x123.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Confiss... Schokoladenladen!" title="IMG_5228" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5229/' title='IMG_5229'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5229-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_5229" title="IMG_5229" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5230/' title='IMG_5230'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5230-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_5230" title="IMG_5230" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5232/' title='IMG_5232'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5232-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="In Belgien haben die Flamen und Wallonen (und die deutsche Minderheit) jeweils noch ein eigenes Parlament. Brüssel selbst ist zweisprachig (Französisch und Niderländisch). Es gibt natürlich auch Nationalisten, die Nachts die jeweils andere Sprache auf Verkehrsschildern übersprühen und Hass-Blättchen verteilen um vor der Verschwörung zu warnen. Alles in allem ist Belgien aber wie Deutschland ein normales wohlhabendes Land, in dem die Flamen, die momentan wirtschaftlich Aufwind haben, eigentlich nichts zu fürchten brauchen." title="IMG_5232" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/img_5259/' title='IMG_5259'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_5259-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Plane spotting am Flughafen Zaventem." title="IMG_5259" /></a>
<a href='http://nkblog.nkdev.de/brussel/imag0409/' title='IMAG0409'><img width="150" height="112" src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/uploads/2011/11/IMAG0409-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMAG0409" title="IMAG0409" /></a>
</p>
 <p><a href="http://nkblog.nkdev.de/?flattrss_redirect&amp;id=1863&amp;md5=ce573fb3b837e6d0517b8fa5011ed041" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Macht der Banken - Was kann ich selbst überhaupt tun?</title>
		<link>http://nkblog.nkdev.de/macht-der-banken/</link>
		<comments>http://nkblog.nkdev.de/macht-der-banken/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern fragte korbinian auf Twitter, völlig zurecht: Was konkret fordern die #occupier denn eigentlich? Oder is das wieder nur so eine Empörungsshow wie der Echtedemokratiejetzt-Flop? Letztlich geht es darum, die Macht der Banken zu beschneiden. Aber warum haben die Banken überhaupt Macht? Im Grunde ja nur, weil wir Ihnen unser Geld anvertraut haben. Wenn nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern fragte <a href="https://twitter.com/#!/korbinian/status/125327313108877312">korbinian auf Twitter</a>, völlig zurecht:</p>
<blockquote><p>Was konkret fordern die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Occupy_Wall_Street"><s>#</s><strong>occupier</strong></a> denn eigentlich? Oder is das wieder nur so eine Empörungsshow wie der Echtedemokratiejetzt-Flop?</p></blockquote>
<p>Letztlich geht es darum, die Macht der Banken zu beschneiden. Aber warum haben die Banken überhaupt Macht? Im Grunde ja nur, weil wir Ihnen unser Geld anvertraut haben. Wenn nun einer Bank die Pleite droht, ist der Staat erpresst: Rettet er die Bank, kostet es absurde Mengen Steuergeld, das anderswo fehlt - zum Beispiel in den Sozialkassen. Rettet er die Bank nicht, verlieren Bürger ihr Erspartes. Wobei hier in Deutschland die Sozialsysteme so stark sind, dass dies bei kleineren Banken wahrscheinlich verschmerzbar wäre. Man könnte als Staat auch hingehen und sagen: Die Bank geht jetzt halt pleite - aber wir geben unser Geld nicht der Bank, sondern direkt ihren Kunden!</p>
<p>Aber ich bin ja nun leider nicht der unumstrittene Herrscher Deutschlands, sondern nur ein normaler Bürger. Sagen wir mal, ich möchte dennoch einen konkreten, wenn auch kleinen Beitrag dazu leisten, den Banken ein Stück ihrer Macht zu entreißen…<span id="more-1849"></span></p>
<h2>Kein Geld - keine Macht</h2>
<p>Die erste Idee wäre natürlich, all mein Geld abzubuchen und unter’s Kopfkissen zu legen. Wenn die Bank kein Geld mehr hat, kann sie den Staat (oder mich) auch nicht mehr erpressen! Aber was würde tatsächlich passieren, wenn wir alle das tun? Die Bank wäre gezwungen, uns Bargeld auszuhändigen. Das geht nur begrenzt, denn die Banken haben unser Geld natürlich gewinnbringend (mehr oder minder) angelegt. Man sollte sich also vielleicht nur die Hälfte seiner Einlagen auszahlen lassen und die ganze Aktion über mehrere Monate verteilen, sodass die Bank Zeit bekommt, ihre Anlagen in liquide Mittel umzuwandeln.</p>
<p>Durch die Forderung nach Bargeld könnte die Bank sich nicht damit herausreden, dass irgend ein Wertpapier ja diesen und jenen Wert habe und so schon irgendwie alles okay wäre, sondern wäre gezwungen, dieses Wertpapier tatsächlich zu realem Geld zu machen. Am Ende würden zwei Dinge geschehen. Erstens: Was ist der tatsächliche Marktwert der Wertpapiere? Wenn alle Banken gezwungen sind, die Hälfte davon zu verkaufen, würde man schnell merken, welche Hälfte das ist und schauen, <em>weshalb</em> genau diesen Papieren nicht getraut wird. Es wäre eine Welt mit etwas mehr gesunder Skepsis. Zweitens: Die Banken würden sich vielleicht genauer überlegen, was sie mit ihrem nun rarer gewordenen Kapital tun. Wem sie Kredite geben.</p>
<p>Aber will ich mein Geld überhaupt in Bar unterm Kopfkissen haben? Eigentlich nicht. Wo parke ich mein Geld dann? Ich will es einer Bank geben, die damit nicht zockt,  die diesen Mist schlicht nicht mitmacht!  Aber gibt es solche Banken? Die Krise hat doch gezeigt, dass sich nahezu jede irgendwelche Schrott-Papiere hat andrehen lassen. Vielleicht sollte man mal ein Ranking der am wenigsten spekulativsten Banken erstellen. Außerdem sollte ich mein Geld auf mehrere Banken verteilen, sodass ich auch dann noch Geld habe, wenn eine davon pleite geht.</p>
<h2>Mit Markt aber ohne Banken?</h2>
<p>Aber vielleicht geht es auch ohne „den Markt” einfach nicht, insbesondere solang es Inflation gibt, die mein Geld entwertet, wenn es tatenlos herumliegt. Was dann? Vor ein paar Jahren hätte ich vielleicht gesagt: Lass ma die Profis machen! Aber da sich durch die Krise herausgestellt hat, dass die Profis unser System einfach nur ins Verderben stürzen, sollte ich das wohl lieber nicht tun. Ich würde selbst entscheiden, wie ich mein Geld anlege. Dadurch nimmt man zwar auch wieder an diesem ganzen Kapitalmarkt-Irrsinn teil, aber immerhin hat man die Banken ausgeklammert.</p>
<p>Oder?</p>
<p>Wem gehört ein Wertpapier, dass ich über das Online-Brokerage meiner Bank ordere? Bin ich wirklich selbst der Eigentümer? Oder gehört es in Wirklichkeit der Bank und sie leitet lediglich die Gewinne an mich weiter? Wem zum Henker gehört eigentlich dieser ganze Kram, den ich für Mein halte? Nächste Frage: Angenommen ich selbst bin der Eigentümer. Wenn diese Bank pleite geht, habe ich nichts in der Hand, das mich als Besitzer dieser Wertpapiere ausweisen würde. Man kann sich, so weit ich weiß, Aktien auch schriftlich aushändigen lassen - kostet aber extra und die Gebühr ist, wenn ich mich richtig erinnere, nicht gering.</p>
<p>Angenommen, ich bleibe bei meiner Bank. Dann sollte ich vielleicht einen Teil meiner Einlagen raus nehmen und davon Aktien der Bank kaufen. Dann habe ich zwar etwas mehr Risiko, aber andererseits auch ein <em>Stimmrecht!</em> Wenn alle Bankkunden das täten, könnte man einen Repräsentanten auf die Hauptversammlung schicken, der dann dort mit unserer Mehrheit dafür sorgt, dass Dividenden nicht ausgeschüttet werden, und die Bank allgemein keinen risikoreichen Kurs fährt. Es wäre eine Art Bürger-Bank.</p>
<h2>Warum ich mir überhaupt so viele Gedanken mache?</h2>
<p>Meine Eltern hatten in meinem Namen ein paar Fonds-Anteile gekauft. (Keine große Summe, aber genug, dass es mich geärgert hat.) Dieser Fond war stärker abgestürzt als der DAX - <em>Ein Minus von über 50%!</em> Das interessanteste aber war die Reaktion des Sparkassenberaters, der versuchte, die Qualität des Fonds zu verteidigen:</p>
<blockquote><p>Dieser Fonds wäre auch für die Altersvorsorge zugelassen gewesen.</p></blockquote>
 <p><a href="http://nkblog.nkdev.de/?flattrss_redirect&amp;id=1849&amp;md5=c1ac380ceb90fccf5cc114717a03c853" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weshalb der Staat an seinem Umgang mit dem Internet gemessen wird</title>
		<link>http://nkblog.nkdev.de/ideale-der-politiker/</link>
		<comments>http://nkblog.nkdev.de/ideale-der-politiker/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 13:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken zu Dingen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Den allerwenigsten Leuten scheint klar zu sein, weshalb das Internet eine derart starke politische Bedeutung hat. Klar, es ist irgendwie praktisch und hat irgendwie Freiheit und so, aber das ist nicht der Punkt. Mit der Erfindung des Internets wurde eine neue Seite im Buch der Menschheit aufgeschlagen. Diese neue Seite war leer - ein neuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den allerwenigsten Leuten scheint klar zu sein, weshalb das Internet eine derart starke politische Bedeutung hat. Klar, es ist irgendwie praktisch und hat irgendwie Freiheit und so, aber das ist nicht der Punkt.</p>
<p>Mit der Erfindung des Internets wurde eine neue Seite im Buch der Menschheit aufgeschlagen. Diese neue Seite war <em>leer</em> - ein neuer Lebensbereich, frei von vordefinierten Regeln, Meinungen und Befindlichkeiten! Der Staat bekam die einmalige Gelegenheit, seine Ideale einmal völlig frei auszuleben! Eine spannende Chance.</p>
<p>Was hat die Politik daraus gemacht? Sie hat alles in ihrer Macht stehende versucht, das Grundgesetz in diesem neuen Raum nicht Fuß fassen zu lassen.<em> Fernmeldegeheimnis?</em> Nicht mit uns! Provider sollen alle Verbindungsdaten speichern - am besten so lang wie irgend möglich<sup class='footnote'><a href='#fn-1842-1' id='fnref-1842-1'>1</a></sup>. <em>Informationsfreiheit?</em> Kommt gar nicht in Frage! Bürger sollen nach dem Two-Strikes-Modell vom Netz abgeklemmt werden<sup class='footnote'><a href='#fn-1842-2' id='fnref-1842-2'>2</a></sup>. Eine systematische Sperrung beliebiger Websites durch das  BKA wurde trotz massiver Proteste durchgedrückt<sup class='footnote'><a href='#fn-1842-3' id='fnref-1842-3'>3</a></sup>. Auf Landesebene sollen Netzsperren über Rundfunkstaatsvertrag und Jugendschutz Gesetz werden<sup class='footnote'><a href='#fn-1842-4' id='fnref-1842-4'>4</a></sup>. Server von Parteien werden kurzerhand vom Netz genommen, sobald sich irgendein Anlass bietet<sup class='footnote'><a href='#fn-1842-5' id='fnref-1842-5'>5</a></sup>. <em>Unverletzlichkeit der Wohnung?</em> Wo kämen wir denn da hin? Bund und Länder entwickeln fleißig Trojaner und setzen diese auch ein, um den Bürger möglichst umfassend überwachen zu können<sup class='footnote'><a href='#fn-1842-6' id='fnref-1842-6'>6</a></sup>.</p>
<p>Den Politikern war Gelegenheit gegeben, ihre Ideale auszuleben. Verfassungstreue oder gar Grundrechte gehören offenbar nicht dazu.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1842-1'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung">WP: Vorratsdatenspeicherung</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1842-1'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1842-2'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Kauder#Two-Strikes-Warnmodell">WP: Siegfried_Kauder#Two-Strikes-Warnmodell</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1842-2'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1842-3'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz">WP: Zugangserschwerungsgesetz</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1842-3'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1842-4'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendmedienschutz-Staatsvertrag#Gescheiterte_Novellierung_2010">WP: Jugendmedienschutz-Staatsvertrag#Gescheiterte Novellierung 2010</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1842-4'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1842-5'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei_Deutschland#Beschlagnahmung_von_Servern">WP: Piratenpartei_Deutschland#Beschlagnahmung_von_Servern</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1842-5'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1842-6'><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Durchsuchung">WP: Online-Durchsuchung</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1842-6'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://nkblog.nkdev.de/?flattrss_redirect&amp;id=1842&amp;md5=1cb68ccc0b8c0e95fa0997112b07b537" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nkblog.nkdev.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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