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Lineare Ölgebra

Donnerstag, 1. Februar 2007 | Autor:

Am Mitt­woch nach der letz­ten Lin­Alg Vor­le­sung fragte unser Pro­fes­sor, ob wir es ok fän­den, wenn wir noch ein paar Minu­ten blie­ben um über etwas ganz ande­res als Lineare Alge­bra zu reden.
Tja, man ist ja kein Unmensch - auch der Pro­fes­sor nicht - also mal schauen was er macht. Immer­hin hatte er schon ange­merkt, dass man es even­tu­ell auch unpro­fes­sio­nell fin­den könnte.

Kurzum: Es ging um die Ver­knap­pung der welt­wei­ten Erdöl-Reserven. Er hat ein paar Folien auf­ge­legt mit Sta­tis­ti­ken, aber erst­mal nichts wei­ter dazu gesagt, nur erklärt, was kon­ktret auf den Dia­gram­men zu sehen ist.
Und dann in abso­lut nicht mah­nen­dem Ton: „Ja, wo sol­len wir in Zukunft Öl her­be­kom­men? … Ja, das ist so meine Frage an sie. :)”

Tja… wenn man mal objek­tiv bleibt: Gute Frage.
Ich bin ja auch kein Mensch, der sich irgend­wie oft mit der­ar­ti­gen Pro­ble­men beschäf­tigt, geschweige denn die Öffent­lich­keit jede Woche damit nervt. Aber im Prin­zip hat er Recht: Wir ver­brau­chen Öl zwei­fel­los schnel­ler als es ent­ste­hen kann. Daher wird es defi­ni­tiv bald erschöpft sein. Ob jetzt 20 Jahre frü­her oder spä­ter ist ja nicht wichtig.

Mei­ner Mei­nung nach wird zukünf­tige Ener­gie mehr und mehr in Kraft­wer­ken gewon­nen wer­den und der Kraft­stoff Öl im Ver­bren­nungs­mo­tor wird durch Was­ser­stoff in der Brenn­stoff­zelle ersetzt (oder eine ähn­li­che Tech­no­lo­gie). Dazu muss es quasi kom­men, zumin­dest mir fällt ansons­ten keine Mög­lich­keit ein, genug Ener­gie für eine län­gere Fahrt in einem Auto zu lagern.

Aber das ist ja keine Lösung, die Ener­gie für den Was­ser­stoff muss ja auch irgendwo her­kom­men, denn der wird mit Strom aus Was­ser her­ge­stellt. Aber immer­hin hat man beim Bau von Kraft­wer­ken viel mehr und effi­zi­en­tere Mög­lich­kei­ten Ener­gie zu gewin­nen und in einer für Fahr­zeuge gut ver­wend­ba­ren Form zu spei­chern.
Das heißt man müsste wie­derum für Kraft­werke eine alter­na­tive Ener­gie­quelle aus­bauen wie eben die Sonne. Viel­leicht wird auch die Kern­fu­sion diese Ener­gie lie­fern können.

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Thema: Studium, Tagesgeschehen

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2 Kommentare

  1. 1
    Banyadir 

    Moin,

    Kraft­werke und Autos sind noch das geringste Pro­blem. Erdöl ist in tau­sen­den ver­schie­de­nen Pro­duk­ten zu fin­den, sei es Plas­tik oder Par­füm. Über­all Öl Öl Öl.
    Da ist noch ein biss­chen mehr Ent­wick­lung not­wen­dig, als einige sich das viel­leicht ein­ge­ste­hen wol­len.
    Mal sehen was do so kom­men wird.

    Gruß
    Banyadir

  2. 2
    nikita 

    Stimmt.. Da wer­den wir uns wohl mal wie­der auf alt­be­währte, quasi end­los wie­der­ver­wend­bare Behält­nisse wie Milch­kan­nen und Glä­ser ein­stel­len müs­sen. Ist ja eigent­lich auch kein Pro­blem.. pro­du­ziert auch weni­ger Abfall.
    Aber stimmt, wenn man bedenkt was sonst noch so alles aus Pla­sik ist. Da kommt wirk­lich eini­ges zusammen.

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