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Nerd-Nite

Freitag, 14. Januar 2011 | Autor:

Heu­te war Nerd-Nite in Leip­zig! Das Kon­zept besteht im Wesent­li­chen dar­in, sich unge­zwun­gen zu tref­fen und Vor­trä­ge anzu­hö­ren, die ande­re Nerds über ihr The­ma hal­ten. Das kön­nen Bei­trä­ge aus For­schung, Kul­tur, Steu­er­ge­setz­ge­bung, was auch immer sein - haupt­sa­che es ist inter­es­sant und man kann sein Wis­sen erwei­tern! Im Grun­de TED für Arme 😉

Heu­te war also so eine Nerd-Nite in Leip­zig. Ich bin noch vorm zwei­ten Vor­trag wie­der gegan­gen - aber fan­gen wir vor­ne an…

Das gan­ze fand im Saal im Bey­er­haus statt. Der bot zu wenig Sitz­plät­ze, aber okay - da kann ja kei­ner was für. Was ich aber über­haupt nicht ver­ste­he, ist, dass erst mit 15 Minu­ten Ver­spä­tung ange­fan­gen wird. Der Saal ist voll! Wor­auf zum Hen­ker war­tet ihr? Ich sit­ze mir hier nicht zum Spaß auf die­sem ver­damm­ten Kicker­tisch den Rücken kaputt!

Dann geht es los… und es gehen zwei als Kli­schee-Nerds ver­klei­de­te Typen auf die Büh­ne, die ein „lus­ti­ges” Gespräch mit dem Publi­kum über Nerds füh­ren - oder das, was die Mode­ra­to­ren für Nerds hal­ten. „Höhö, was hat ein Nerd für Freun­de? Kei­ne oder Nerds! Was hat ein Nerd für Hob­bies?” „Frau­en!” „Ich glau­be du bist hier falsch!” Ich lese als Infor­ma­ti­ker über die Nerd-Nite und den­ke mir „Hey, super - Leu­te, die nicht gleich Vor­ur­tei­le raus­kra­men, wenn sie jeman­den sehen, der sich mit gro­ßem Enthu­si­as­mus für wenig bekann­te The­men inter­es­siert!” und bekom­me sol­chen Mist?

Zu Akus­tik, Audio und Laut­stär­ke: Die Laut­spre­cher waren mist und zu lei­se. Die Leu­te hier im hin­te­ren Teil des Saals haben dem­entspre­chend bald abge­schal­tet und ange­fan­gen zu quat­schen, was das Ver­ständ­nis noch­mal erschwert hat.

Die Bea­mer­lein­wand war beleuch­tet… es gab, ohne Mist, min­des­tens einen Spot, der sogar direkt auf die Lein­wand gerich­tet war.

Ich habe von dem, an sich wirk­lich guten1, Vor­trag nahe­zu nichts mit­be­kom­men. Nach die­sem wur­de das Alle-Nerds-gucken-Star-Trek-Kli­schee aus­ge­walzt, da bin ich dann gegan­gen - das war’s ein­fach nicht wert.

Die gute Nach­richt ist: Das sind alles kei­ne Pro­ble­me, die man nicht behe­ben könn­te! Ich bin gespannt auf die nächs­te Nerd-Nite2. Ich wer­de auf jeden Fall da sein.

PS: Wer eine zwei­te Mei­nung möch­te, wird bei Mar­tin Gam­nit­zer bedient.

  1. soweit ich das beur­tei­len kann, als jemand, der nur 20% der Wor­te akus­tisch über­haupt ver­ste­hen konn­te.
  2. 10. Febru­ar 2011

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Thema: Leben und Erlebnisse

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2 Kommentare

  1. Hi!

    Ich habe dann also die 2. Nerd Nite im Bey­er­haus besucht und kann eini­ge der Pro­ble­me, die offen­bar bei der vor­he­ri­gen ver­an­stal­tung noch bestan­den als gelöst mel­den. 😀 Die Büh­ne stand dies­mal (am 9.2.) quer, so dass das Laut­strä­ke und Hör­pro­blem sich gebes­sert hat. Die Tische stan­den prak­tisch rings­um­her. Wei­ter­hin wur­de auch auf die Kli­schee-Wit­ze mei­nes Erach­tens nach ver­zich­tet. Statt­des­sen spie­le als Pau­sen­un­ter­hal­tung eine 2-köp­fi­ge Gitar­ren­band, ganz nett und schön azu­hö­ren. Ein Frei­bier-Quiz­spiel für das Publi­kum gab es auch wie­der. Emp­fand ich aber jetzt auch nicht als stö­rend. Im Grun­de genom­men liegt es an den Vor­tra­gen­den, ob sie Gehör im Raum fin­den. Als einer der 3 Refe­ren­ten sei­ne 20 MInu­ten arg über­schritt, mach­te sich die Unru­he auch schnell deut­lich bemerk­bar. Der in mei­nen Augen bes­te Vor­trag (Num­mer 1) über Frak­ta­le, stieß durch­aus auf offe­ne Ohren. Das für mich größ­te Pro­blem war eigent­lich die enor­me Rauch­be­las­tung, die auch Mar­tin Gam­nit­zer schon in sei­nem Arti­kel ange­spro­chen hat­te. Da muss­te man irgend­wie durch, wenn man zuhö­ren woll­te… Mei­ne wei­te­ren Impres­sio­nen zu die­sem - wie ich fin­de - span­nen­den For­mat habe ich hier zusam­men­ge­tra­gen: http://www.leipzig-leben.de/nerd-nite-leipzig-beyerhaus/

  1. […] (2010−14−10): Nico hat sei­ne Sicht auf die Nerd Nite nie­der­ge­schrie­ben. Sei­nen Aus­füh­run­gen kann ich mich voll­stän­dig […]

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