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Macht der Banken - Was kann ich selbst überhaupt tun?

Sonntag, 16. Oktober 2011 | Autor:

Ges­tern fragte kor­bi­nian auf Twit­ter, völ­lig zurecht:

Was kon­kret for­dern die #occu­p­ier denn eigent­lich? Oder is das wie­der nur so eine Empö­rungs­show wie der Echtedemokratiejetzt-Flop?

Letzt­lich geht es darum, die Macht der Ban­ken zu beschnei­den. Aber warum haben die Ban­ken über­haupt Macht? Im Grunde ja nur, weil wir Ihnen unser Geld anver­traut haben. Wenn nun einer Bank die Pleite droht, ist der Staat erpresst: Ret­tet er die Bank, kos­tet es absurde Men­gen Steu­er­geld, das anderswo fehlt - zum Bei­spiel in den Sozi­al­kas­sen. Ret­tet er die Bank nicht, ver­lie­ren Bür­ger ihr Erspar­tes. Wobei hier in Deutsch­land die Sozi­al­sys­teme so stark sind, dass dies bei klei­ne­ren Ban­ken wahr­schein­lich ver­schmerz­bar wäre. Man könnte als Staat auch hin­ge­hen und sagen: Die Bank geht jetzt halt pleite - aber wir geben unser Geld nicht der Bank, son­dern direkt ihren Kunden!

Aber ich bin ja nun lei­der nicht der unum­strit­tene Herr­scher Deutsch­lands, son­dern nur ein nor­ma­ler Bür­ger. Sagen wir mal, ich möchte den­noch einen kon­kre­ten, wenn auch klei­nen Bei­trag dazu leis­ten, den Ban­ken ein Stück ihrer Macht zu ent­rei­ßen… wei­ter…

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Weshalb der Staat an seinem Umgang mit dem Internet gemessen wird

Freitag, 14. Oktober 2011 | Autor:

Den aller­we­nigs­ten Leu­ten scheint klar zu sein, wes­halb das Inter­net eine der­art starke poli­ti­sche Bedeu­tung hat. Klar, es ist irgend­wie prak­tisch und hat irgend­wie Frei­heit und so, aber das ist nicht der Punkt.

Mit der Erfin­dung des Inter­nets wurde eine neue Seite im Buch der Mensch­heit auf­ge­schla­gen. Diese neue Seite war leer - ein neuer Lebens­be­reich, frei von vor­de­fi­nier­ten Regeln, Mei­nun­gen und Befind­lich­kei­ten! Der Staat bekam die ein­ma­lige Gele­gen­heit, seine Ideale ein­mal völ­lig frei aus­zu­le­ben! Eine span­nende Chance.

Was hat die Poli­tik dar­aus gemacht? Sie hat alles in ihrer Macht ste­hende ver­sucht, das Grund­ge­setz in die­sem neuen Raum nicht Fuß fas­sen zu las­sen. Fern­mel­de­ge­heim­nis? Nicht mit uns! Pro­vi­der sol­len alle Ver­bin­dungs­da­ten spei­chern - am bes­ten so lang wie irgend mög­lich1. Infor­ma­ti­ons­frei­heit? Kommt gar nicht in Frage! Bür­ger sol­len nach dem Two-Strikes-Modell vom Netz abge­klemmt wer­den2. Eine sys­te­ma­ti­sche Sper­rung belie­bi­ger Web­sites durch das  BKA wurde trotz mas­si­ver Pro­teste durch­ge­drückt3. Auf Lan­des­ebene sol­len Netz­sper­ren über Rund­funk­staats­ver­trag und Jugend­schutz Gesetz wer­den4. Ser­ver von Par­teien wer­den kur­zer­hand vom Netz genom­men, sobald sich irgend­ein Anlass bie­tet5. Unver­letz­lich­keit der Woh­nung? Wo kämen wir denn da hin? Bund und Län­der ent­wi­ckeln flei­ßig Tro­ja­ner und set­zen diese auch ein, um den Bür­ger mög­lichst umfas­send über­wa­chen zu kön­nen6.

Den Poli­ti­kern war Gele­gen­heit gege­ben, ihre Ideale aus­zu­le­ben. Ver­fas­sungs­treue oder gar Grund­rechte gehö­ren offen­bar nicht dazu.

Thema: Gedanken zu Dingen, Tagesgeschehen | Beitrag kommentieren

LED-Strahler

Donnerstag, 6. Oktober 2011 | Autor:

Vor eini­ger Zeit musste ich mir neue Glüh­lam­pen kau­fen. Bei der Gele­gen­heit habe ich mich neben einer warm­wei­ßen Ener­gie­spar­lampe von Osram für einen neuen Strah­ler aus LEDs von 16east ent­schie­den. Ein­fach, um mal ver­schie­dene Sachen prak­tisch aus­pro­biert zu haben und zu sehen, ob’s funktioniert!

Es lief auch ganz gut, aber bald sind nach eini­gem Fla­ckern unge­fähr die Hälfte der LEDs schlag­ar­tig aus­ge­fal­len. Nicht so toll. Ver­mut­lich ein Wackel­kon­takt oder ähn­li­ches, aber ich konnte nichts machen - bis jetzt! Vor eini­gen Wochen war ich ja auf dem Chaos Com­mu­ni­ca­ti­ons Camp und habe dort Löten gelernt! Also ran an den Speck.

Erst­mal auf­ma­chen das Ding, aber wo? Wenn man sich den Rand genau anguckt, stellt man fest, dass die Flä­che auf der die LEDs sit­zen, offen­bar ein­ge­klebt ist. Den gum­mi­ar­ti­gen Kle­ber kann man mit einem Skal­pell oder ähn­li­chem durch­tren­nen. Dann ergibt sich fol­gen­des Bild:

wei­ter…

Thema: Leben und Erlebnisse | Beitrag kommentieren

Herbsthimmel

Sonntag, 2. Oktober 2011 | Autor:

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Bei war­mem Som­mer­wet­ter Penne mit frisch selbst­ge­mach­tem Pesto essen, dazu Fritz-Kola trin­ken und den strah­lend blauen Him­mel vor tief-rotem Blät­ter­kleid bewun­dern. So mag ich den Herbst!

PS: Hier noch eine Ver­sion mit mehr künst­li­cher Unschärfe zwecks Desktophintergrundeignung:

Thema: Fotografie | Beitrag kommentieren