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Dinge die ich tun werde, sobald ich mein Master-Zeugnis in den Händen halte

Donnerstag, 22. September 2011 | Autor:

  • ☑ Obszö­ne Men­gen Scho­ko­la­de kau­fen
  • ☑ Unmen­gen Piz­za backen
  • ☐ Mir einen Kit­tel kau­fen. Den brau­che ich zwar nicht - aber ich bin Wis­sen­schaft­ler ver­dammt, da steht mir ein­fach ein Kit­tel zu! 😉
  • ☑ Ama­zon­wunsch­lis­te eine gan­ze Ecke kür­zer machen
  • ☑ Tage­lang DVDs gucken und am PC zocken
  • ☐ Ein Hau­fen Zeug von mei­ner TODO-Lis­te machen!

Edit am 1.12.: Hat nicht alles geklappt, aber was solls! 🙂

Thema: Leben und Erlebnisse, Studium | 4 Kommentare

Academia

Montag, 5. September 2011 | Autor:

Wenn alles gut läuft, bin ich bald das, was man Wis­sen­schaft­ler nennt. Drum mer­ke ich natür­lich immer auf, wenn jemand etwas über den Wis­sen­schafts­be­trieb schreibt.

Heu­te gibt es einen Arti­kel beim Guar­di­an: Publish-or-perish: Peer review and the cor­rup­ti­on of sci­ence. Die Kern­aus­sa­ge ist, der wis­sen­schaft­li­che Anspruch vor die Hun­de geht, wenn For­scher ein­zig dar­an gemes­sen wer­den, wie viel sie ver­öf­fent­li­chen und ob sie es in ein bekann­tes Jour­nal geschafft haben. Das lädt natür­lich zur Mas­sen­pro­duk­ti­on ein, die aber wie­der­um Gift ist, weil es schwe­rer wird, die wirk­lich wich­ti­gen Paper1 zu fin­den und die Mas­se an zu ver­öf­fent­li­chen­den Manu­skrip­ten zu begut­ach­ten.

By and lar­ge, the pro­blem does not ari­se from out­right fraud, which is rare. It ari­ses from offi­ci­al pres­su­re to publish when you have not­hing to say.

Da stellt sich natür­lich die Fra­ge: Wie wer­de ich das alles selbst mal hand­ha­ben? Im Grun­de habe ich vor, alle mei­ne Paper öffent­lich zugäng­lich zu machen. Wis­sen­schaft ist nicht dazu da, in Biblio­the­ken zu ver­rot­ten, son­dern soll der Gesell­schaft - allen Mit­glie­dern der Gesell­schaft - frei zur Ver­fü­gung zu ste­hen.

  1. engl. für Publi­ka­ti­on. In den Natur­wis­sen­schaf­ten oft nur ~10 Sei­ten stark.

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Dinge, die ich zunehmend hasse

Montag, 25. April 2011 | Autor:

Ich for­sche gera­de für mei­ne Mas­ter­ar­beit, was in mei­nem Fach im Wesent­li­chen bedeu­tet, Bücher und Paper zur Theo­rie zu lesen, bevor spä­ter ein Pro­gramm geschrie­ben wird, dass die Idee tat­säch­lich umsetzt.

Bei die­ser Recher­che stößt man auf das unbrauch­bars­te Zeug. Daher…

Lie­be Autoren,

  1. Die LaTeX-Stan­dard-Fonts sind am Bild­schirm unles­bar. Benutzt Vek­tor­fonts! (z.B. ae oder lmo­dern)
  2. War­um sind eure PDFs durch­such­bar, ent­hal­ten aber nur Müll auf Sub-OCR-Niveau!?
  3. Wenn ihr die Varia­blen, die in euren For­meln vor­kom­men, nicht defi­niert, könnt ihr die­se gan­ze Sache mit der Mathe­ma­tik auch gleich blei­ben las­sen.
  4. Wenn ihr ein Kon­zept benutzt, für das es einen anschau­li­chen Ver­gleich gibt, dann sagt das doch!
  5. Wenn ihr es für eine gute Idee hal­tet, mit Erklä­run­gen spar­sam umzu­ge­hen - war­um schreibt ihr dann Bücher?
  6. Ein schlecht geschrie­be­nes Buch wird nicht dadurch bes­ser, dass es beson­ders dick ist.
  7. Nur weil Mathematica/Maple/Maxima es kann, ist es noch lan­ge nicht offen­sicht­lich.
  8. Wenn ihr eine For­mel her­ge­lei­tet habt, NEHMT EUCH EINEN VERDAMMTEN TASCHENRECHNER UND ÜBERPRÜFT SIE BEVOR IHR SIE IN EUER BUCH SCHREIBT!!!

Mei­ne Fres­se…
Vie­len Dank

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Zielscheibe Geisteswissenschafts-Studenten

Montag, 21. März 2011 | Autor:

Infor­ma­tik ist eine Wis­sen­schaft, in der man mit nah­zu allen ande­ren Wis­sen­schaf­ten in Kon­takt kom­men kann. Fast über­all gibt es etwas zu simu­lie­ren, aus­zu­wer­ten, visua­li­sie­ren oder zu steu­ern. Aber eben nur fast. Denn mit Geis­tes­wis­sen­schaf­ten hat unser Fach kaum etwas am Hut.

Gene­rell haben, zumin­dest man­che, Geis­tes­wis­sen­schaf­ten nicht unbe­dingt einen guten Stand unter Natur­wis­sen­schaft­lern. Die Metho­den sind anders, man kann kaum etwas bewei­sen, das Test­sub­jekt Mensch ist schwer zu ver­mes­sen und bringt unglaub­lich viel Rau­schen in die Daten, Aus­sa­gen sind schwam­mig und insta­bil. Man­che die­ser Wis­sen­schaf­ten ver­die­nen es kaum, dass man sie so nennt. Die Wahr­schein­lich­keit, dass einem das Gelern­te nach dem Stu­di­um noch irgend­et­was nützt, ist bestür­zend gering. Die Wahr­schein­lich­keit, trotz Diplom oder Mas­ter erst­mal arbeits­los zu sein, ist dage­gen nicht so gering, wie man es gern hät­te

Das führt mit­un­ter zu abschät­zi­gen Kom­men­ta­ren sei­tens Natur­wis­sen­schaft­lern1. Auf Twit­ter schrieb neu­lich jemand sowas wie: „Naja, wer sowas stu­diert ist selbst schuld.”

Kann man so sehen…

Aller­dings… was hat mich damals bewo­gen, Infor­ma­tik zu stu­die­ren? Ich habe mich ja auch nicht hin­ge­setzt und geschaut, wel­ches Fach die Arbeits­lo­sig­keits­chan­ce mini­miert. Ich habe Infor­ma­tik genom­men, weil es mich inter­es­siert hat!

Dass Infor­ma­ti­ker gleich­zei­tig nütz­lich und auf dem Arbeits­markt begehrt sind - ja okay das stimmt.
Aber es ist nicht der Grund, wes­halb ich es stu­die­ren woll­te.

  1. aller­dings nicht aus­schließ­lich

Thema: Gedanken zu Dingen, Studium | Ein Kommentar

Masterarbeit

Mittwoch, 9. Februar 2011 | Autor:

Ich habs noch gar nicht geschrie­ben: Ich habe jetzt ein The­ma für mei­ne Mas­ter­ar­beit!
Was es genau ist, möch­te ich aller­dings nicht ver­ra­ten - da ist mir doch das Risi­ko zu groß, dass es nach­her einer goo­gelt und sei­ne Arbeit schnel­ler raus­haut als ich. Das kol­li­diert natür­lich mit der Idee vom frei­en Wis­sen, aber ein biss­chen garan­tier­te Aner­ken­nung möch­te ich eben auch für mich selbst haben.
Ich wer­de aller­dings die Arbeit, sofern es geht1, hier pos­ten, sowie ein oder zwei klä­ren­de Arti­kel für die 99,99999% Lai­en in der Welt.

  1. Die Uni hält auch ein Copy­right dar­an, glau­be ich

Thema: Informatik, Studium | 2 Kommentare

Finanzierung des Studiums

Mittwoch, 22. Dezember 2010 | Autor:

Die Uni-Braun­schweig gibt auf ihrer Web­site Bei­spie­le für eine Finan­zie­rung des Stu­di­ums. Ein sol­ches Bei­spiel ist Hen­drik.

Man beach­te mal den vor­letz­ten Satz 😉

Von sei­nem Ver­dienst legt er jeden Monat 130,00 Euro bei­sei­te auf ein Spar­kon­to.

Von den 80€, die er monat­lich ver­dient, spart er 130 - sehr löb­lich! Aber halt.. ins­ge­samt blei­ben ja jeden Monat nur 560-520 = 40€ übrig. Also spart Hen­drik jeden Monat von die­sen 40€ 130?

Aber an der Uni BS fal­len ja auch noch 500€ Stu­di­en­bei­trag an und 226,91€ Semes­ter­bei­trag an. Macht monat­lich 120 €.

Zusam­men­ge­fasst macht Hen­drik jeden Monat 80€ Schul­den und spart von dem nicht vor­han­de­nen übrig­ge­blie­be­nen Geld noch 130€.

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Studium geschafft

Montag, 13. April 2009 | Autor:

Ich bin inzwi­schen übri­gens Bache­lor of Sci­ence in Com­pu­ter Sci­ence - oder „kurz”: B. Sc. Comp. Sc. 😀

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Das Glas ist halb voll

Samstag, 28. Februar 2009 | Autor:

Ich habe gera­de auf Anra­ten des Betreu­ers mei­ner Arbeit

Größ­tes Man­ko […]

ersetzt durch 

Ein noch offe­nes Pro­blem […]

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Ineffektive Überwachung

Samstag, 12. Juli 2008 | Autor:

Als Infor­ma­ti­ker haben wir Zugang zu etwa 100 Com­pu­ter­ar­beits­plät­zen bestehend aus Thin-Cli­ents, TFTs, nor­ma­len Rech­nern und pro Raum ein Bea­mer.

Um Dieb­stahl vor­zu­beu­gen, wur­de offen­bar eine Fir­ma beauf­tragt, ein Über­wa­chungs­sys­tem zu instal­lie­ren. Pro Raum zwei bis drei Kame­ras, die ihr Bild per Netz­werk (Ether­net oder wlan) irgend­wo­hin über­tra­gen. (Neh­me ich an.) Die­se Fir­ma hat auch an jede Tür ein Warn­zei­chen geklebt.

(Das Fir­men­lo­go hab ich mal geschwärzt.)

Klingt auf dem Papier alles ganz gut. In der Rea­li­tät aber sehen die Kame­ras fol­gen­der­ma­ßen aus:

Auf dem Bild schlecht zu erken­nen: Die Kame­ra bezieht ihren Strom tat­säch­lich dort aus der Steck­do­se, das Kabel da ist ein Netz­werk­ka­bel, das man natür­lich ganz ein­fach abstöp­seln kann. Das schwar­ze Ding da ist eine (wahr­schein­lich abschraub­ba­re) wlan-Anten­ne.

Das Licht im Raum kann man übri­gens auch aus­schal­ten..

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Softwaretechnik-Praktikum

Samstag, 21. April 2007 | Autor:

Die­ses Semes­ter müs­sen wir ein Soft­ware­prak­ti­kum absol­vie­ren. Das heißt wir müs­sen die Lehr­mei­nung über gute Soft­ware­ent­wick­lung nach­ar­bei­ten. Und zwar die Lehr­mei­nung eines gewis­sen Bal­zert. Mitt­ler­wei­le hängt es mir schon zum Hals raus, wenn ich die­sen Namen nur höre. Manch­mal hab ich das Gefühl, der Lehr­stuhl bekommt Gel­der zuge­si­chert für jedes Mal, dass Bal­zert erwähnt wird.

Aber ok, dann beschrän­ken wir unse­ren Hori­zont eben auf des­sen Mei­nung. Alles ohne Nach­zu­den­ken nach einem stu­ren Sche­ma machen, dar­um geht es doch im Stu­di­um oder?

Ok, ers­te Übungs­se­rie abge­ge­ben. Und nur 8 Punk­te von 10 - ok, das geht. Aber die Begrün­dung für den Punkt­ab­zug ist der abso­lu­te Lacher:

> Abga­be bedeu­tet, dass alle Auf­ga­ben aus dem
> jewei­li­gen Arbeits­blatt erfüllt wur­den und die
> zu erstel­len­den Mate­ria­li­en im PDF-For­mat
> (Schrift­grö­ße 11pt für den fort­lau­fen­den Text)
> im Sub­mit-Ver­zeich­nis bereit lie­gen.
> Die Doku­men­te müs­sen in einer Kopf­zei­le auf
> jeder Sei­te das Erstel­lungs­da­tum, die Grup­pe
> und den Ver­ant­wort­li­chen aus­wei­sen.

Mit Grup­pe ist die Grup­pen­be­zeich­nung gemeint.
Wen­det die­se For­ma­tie­run­gen an ansons­ten gibt es in die­sem Bezug immer
Punkt­ab­zug.

Punkt­ab­zug wegen „fal­scher” Text-For­ma­tie­rung… Wahn­sinn.

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