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Mecklenburg-Vorpommern als Münze

Montag, 12. Februar 2007 | Autor:

Seit 2006 prägt Deutsch­land ver­schie­dene 2€-Münzen. Ein­mal mit nor­ma­lem Motiv/Rückseite und ein Mal mit einem Bundesländer-Motiv als Gedenk­münze. Das Bun­des­land, das dar­ge­stellt wird, wech­selt jährlich.

wei­ter…

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advanced weaponry

Montag, 12. Februar 2007 | Autor:

Das Weiße Haus sorgt sich um Waf­fen­lie­fe­run­gen für den Irak. Genauer beschul­digt die Regie­rung um Bush den Iran, den Ira­ki­schen Rebel­len Waf­fen zu liefern.

Iran is pro­vi­ding mate­rial sup­port for attacks on Ame­ri­can tro­ops. We will dis­rupt the attacks on our forces. We’ll inter­rupt the flow of sup­port from Iran and Syria. And we will seek out and des­troy the net­works pro­vi­ding advan­ced wea­ponry and trai­ning to our enemies in Iraq.
(Bush in der neu­es­ten Address to the Nation)

Eine Armee besetzt ein frem­des Land. Dar­auf­hin unter­stützt ein drit­tes Land, Geg­ner der Inva­so­ren, die loka­len Rebel­len mit Waf­fen. Ja, das ken­nen wir doch irgendwo her. Tat­säch­lich hat die US-Regierung damals in Afgha­nis­tan die Rebel­len im Kampf gegen die Sowjets unter­stützt, zum Bei­spiel mit Stinger-Luftabwehrraketen:

After the Soviets occu­p­ied Afgha­nis­tan, the U.S.-backed muja­he­din fought them effec­tively, and Soviet occupa­tion forces were never able to pacify all areas of the­coun­try. The Soviets held major cities, but the out­ly­ing moun­tai­nous regi­ons remai­ned lar­gely under muja­he­din con­trol. The muja­he­din bene­fit­ted from U.S.
wea­pons and assis­tance, pro­vi­ded through the Cen­tral Intel­li­gence Agency, working clo­sely with Pakistan’s Inter-Service Intel­li­gence direc­to­rate (ISI). That wea­ponry inclu­ded man-portable shoulder-fired anti-aircraft sys­tems cal­led “Stin­gers,” which pro­ved highly effec­tive against Soviet air­craft.
(Report for Con­gress / Afgha­nis­tan: Cur­rent Issues and U.S. Policy; 2003)

Ter­ro­ris­ten mit Waf­fen aus­zu­stat­ten war den USA damals jedoch nicht genug:

The State Depart­ment has said that a total of about $3 bil­lion in eco­no­mic and covert mili­tary assis­tance was pro­vi­ded by the U.S. to the Afghan muja­he­din from 1980 until the end of the Soviet occupa­tion of Afgha­nis­tan in 1989.
(Report for Con­gress / Afgha­nis­tan: Cur­rent Issues and U.S. Policy ;2003)

3 Mil­li­ar­den Dol­lar beka­men diese Rebel­len, heute bes­ser bekannt als al Qaida, aus den USA. Ja, das sind genau die Rebel­len, wegen denen in Afgha­nis­tan über­haupt heute noch Krieg herrscht.

Die USA wer­den in Afgha­nis­tan, und nun auch im Irak Opfer ihrer eige­nen Stra­te­gien und Waffen.

Hinzu kommt: Wer glaubt denn heute noch an die Echt­heit even­tu­el­ler Geheim­dienst­fo­tos der USA? Wir wis­sen ja bereits, dass CIA und Co. nicht zögern, im Zwei­fels­fall Beweise zu fälschen.

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Armageddon Bezirksliga

Montag, 12. Februar 2007 | Autor:

Der 1. FC Loko­mo­tive Leip­zig hat eine bewegte Geschichte. Wie­der­auf­er­stan­den aus der Asche des Pleite gegan­ge­nen VfB Leip­zig kämpfte sich der Ver­ein aus der 11. Liga durch spie­le­ri­sches Kön­nen und eine Fusion in die Bezirks­liga hoch.
Im Laufe der Zeit hat der Club eine Menge Fans gesam­melt, viele sind selbst zu DDR-Zeiten zu den Lok-Spielen gegan­gen.
So hatte nach der Neu­grün­dung ein 11.-Liga-Spiel gegen Lok über 12.000 Zuschauer. Der Ver­ein hat aber auch neue Anhän­ger gefun­den. Ultras, Ran­da­lie­rer, Stei­ne­wer­fer.
Am Wochen­ende spielte Lok Leip­zig gegen Aue II und Probst­heida wurde zum Schlacht­feld. Nach­dem Aue-„Fans” bereits wäh­rend des Spiels den Lok­schen Fan­block mit Feu­er­werks­kör­pern beschos­sen, ging der Spaß nach dem Spiel erst rich­tig los.

Aue-Hooligans waren pünkt­lich zum Spie­lende mit Bus­sen ange­reist. Die Poli­zei hielt die bei­den Grup­pen iso­liert von­ein­an­der, konnte die Lok-Fans jedoch natür­li­cher­weise nicht ewig vorm Sta­dion fest­hal­ten.
So kam es dann zu schwe­ren Aus­schrei­tun­gen gegen die Poli­zei. 36 Ord­nungs­hü­ter und 6 Unbe­tei­ligte wur­den dabei ver­letzt, von den über 20 beschä­dig­ten Fahr­zeu­gen gar nicht zu reden. Auch Poli­zei­pferde beka­men die Pflas­ter­steine und Müll­ton­nen an den Kopf geschleudert.

Und es ist kein Ein­zel­fall. Bereits letz­tes Jahr kam es in Wur­zen zu ähn­li­chen Kra­wal­len. Und so ist Lok immer wie­der ein Risiko für Leib, Leben und Sach­werte. Man mag sich gar­nicht vor­stel­len, was pas­siert, wenn Lok irgend­wann auf den Erz­ri­va­len Che­mie Leip­zig trifft. Sollte bis dahin kein Mit­tel gegen die Ver­bre­cher unter den Lok-Anhängern und denen ande­rer Ver­eine gefun­den wor­den sein, ste­hen die Chan­cen gut, dass es zu Lok vs. Che­mie weit mehr als nur 300 Beamte braucht um die Hobby-Krieger bei­der Mann­schaf­ten in Schach zu hal­ten.
Aber was soll man gegen die Gewalt unter­neh­men? Zu jedem Spiel Hun­dert­schaf­ten der Poli­zis­ten schi­cken, durch die sich die Ultras auch nur pro­vo­ziert füh­len?
Bis jetzt kann die Poli­zei nur Scha­dens­be­gren­zung anwen­den und die Chao­ten fil­men. Inwie­fern das hilft ist frag­lich.
Mög­li­che Per­so­nen­be­schrei­bung anhand eines Videos: „männ­lich, schwar­zes Sweat­shirt mit Kapuze und Lok-Schal.„
Aha, und wel­cher von den tau­send bitte?

Klar gibt es auch Poli­zis­ten, die es drauf anle­gen. Und es gibt auch Ultras, die Kin­der oder Fami­lien aus dem Schlacht­feld gelei­ten um Ver­let­zun­gen zu ver­hin­dern. Und ja - Aue hat mit dem Rake­ten­an­griff begon­nen.
Doch das recht­fer­tigt nicht das Wer­fen von Pflas­ter­stei­nen oder das Atta­ckie­ren zivi­ler Fahr­zeuge.
Natür­lich sind diese Per­so­nen keine ech­ten Fans, der Groß­teil der Lok-Anhänger sind fried­li­che Leute. Den­noch muss eine Lösung gefun­den werden.

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Nachts um Halb-Drei

Dienstag, 6. Februar 2007 | Autor:

Wie schreibt man eigent­lich „Halb Drei”? groß, klein? Mit Bindestrich?

Tja, was macht man denn Nachts um halb… nach Zwei Uhr? Für die Klau­sur am nächs­ten Mor­gen ler­nen? Schlafen?

Nö.

Man bas­telt seine Arm­band­uhr aus­ein­an­der um zu sehen, warum die Knöpfe klemmen.

uhr-1.jpg
uhr-3.jpguhr-2.jpgIch habe natür­lich nicht raus­ge­fun­den woran es hängt, war aber trotz­dem mal inter­es­sant, zu schauen wie es da drin­nen aussieht.

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Teufel

Dienstag, 6. Februar 2007 | Autor:

Ich hatte schon lange vor, von dem Geld aus Weih­nach­ten, neben der Gra­fik­karte, noch ein 2.1-System für den PC zu kau­fen. Nach der recht ein­deu­ti­gen Bera­tung in die­sem Thread, ent­schied ich mich für das Con­cept C 2.1 USB von Teu­fel. Dort hat man 8 Wochen unein­ge­schränk­tes Rück­ga­be­recht, damit man das Sys­tem in den eige­nen vier Wän­den tes­ten kann, also macht man beim Kauf erst­mal nichts falsch.

teufel-2.jpgDas Aus­pa­cken stellte sich etwas schwie­rig dar, da es bom­ben­fest zuge­klebt war.. wo sind nur meine bei­den Sche­ren hin?
Aber man hat ja noch Zir­kel und ähn­li­ches da.

teufel-3.jpg

Bei nähe­rem Hin­se­hen waren weni­ger Satel­li­ten im Kar­ton als ich mir erhofft hatte. Der feh­lende steckte noch im Ober­teil des Styropor…-Dings. ;)
Zum Klang kann ich nur sagen, dass mich das Sys­tem ziem­lich über­zeugt hat.

edit: Das im fol­gen­den beschrie­bene Pro­blem kann man über die Win­dows Laut­stär­ke­re­ge­lung abstel­len. (Ein­fach bei Loud­ness bzw Laut­stärke den Haken raus­ma­chen) Ein­zi­ges wesent­li­ches Manko: Der USB-Eingang ist nicht zu gebrau­chen, da der Über­gang von Sub­woo­ver zu den Satel­li­ten ein­fach zu hart ist… über­schrei­tet ein Ton eine gewisse Fre­quenz auch nur leicht, wird der Ton mehr über die Satel­li­ten aus­ge­spuckt. Und die­ser Über­gang ist deut­lich zu abrupt, die Laut­stär­ke­än­de­rung dabei unangenehm.

Eigent­lich schade, wo Teu­fel doch meint, der USB-Eingang wäre für schlechte Sound­kar­ten gedacht. Meine Sound­karte.. bzw. der Onboard-Sound von Asus bzw. Sound­MAX ist schein­bar eine sol­che. Stellt man die Wave-Lautstärke in Win­dows zu hoch, fan­gen die Satel­li­ten an zu kna­cken. Mit wenig Wave und mehr all­ge­mei­ner Laut­stärke geht es selt­sa­mer­weise einwandfrei.

Aber ok - haupt­sa­che end­lich Musik hören mit sat­tem Bass und kla­rem Klang!

Meine bei­den Sche­ren fan­den sich übri­gens wie­der wäh­rend des Ver­le­gens der Kabel und.. wie ich die andere gefun­den habe weiß ich gar nicht mehr.

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DRM - Ein guter Grund wieder illegal zu saugen

Sonntag, 4. Februar 2007 | Autor:

Kleine Vor­ge­schichte: Vor mei­nem 18ten Geburts­tag habe ich mir so gedacht: Hey - meld dich doch mal bei Musi­cload an. Ille­gal run­ter­la­den macht zwar jeder, aber das nützt mir ja im Ernst­fall einer Ermitt­lung gegen mich ja nichts, wenn ich sage: „Das machen aber alle!” - wir sind schließ­lich nicht im Kin­der­gar­ten. Dar­über hin­aus fand ich nen Euro für ein Lied, dass man wirk­lich gern hört ange­mes­sen. Schließ­lich soll die Band, ins­be­son­dere viel­ver­spre­chende Neu­linge auch was dran verdienen.

Seit dem erlebe ich es aller­dings immer wie­der, dass die Plat­ten­fir­men mich mit Argu­men­ten gegen legale Down­loads über­schüt­ten. Mal abge­se­hen davon, dass so man­ches Label wesent­lich mehr ver­dient, als der Künst­ler, den sie vertritt:

Weird Al Yan­ko­vic zum Bei­spiel schreibt auf sei­ner Web­site:

I actually do get signi­fi­cantly more money from CD sales, as oppo­sed to down­loads. This is the one thing about my rene­go­tia­ted record con­tract that never made much sense to me. It costs the label NOTHING for some­body to down­load an album (no manu­fac­tu­ring costs, ship­ping, or really any over­head of any kind) and yet the artist (me) winds up making less from it.

Da fragt man sich schon, wonach die Labels ent­schei­den, wie­viel Geld sie pro Song sie für sich bean­spru­chen. Wo ist da die Logik? Je preis­wer­ter ich bei kon­stan­tem Preis pro­du­zie­ren kann, desto weni­ger Gewinn mache ich?

Der Bran­chen­ver­band Bit­kom sitzt es aus und hofft, dass die Leute ein­fach nur wegen der Gesetze den lega­len Weg wäh­len. Getreu dem Mott: Es kann nicht sein, was nicht sein darf:

Ille­gale Tausch­bör­sen haben end­gül­tig ihren Reiz ver­lo­ren. Immer mehr Deut­sche erken­nen die prak­ti­schen Vor­teile lega­ler Down­loads. Die Qua­li­tät ist bes­ser, die Geschwin­dig­keit beim Her­un­ter­la­den höher.

Sel­ten so gelacht :D Lädt man sich einen Song ille­gal her­un­ter, dann geschieht das min­des­tens genauso schnell wie auf lega­lem Wege - die Bitrate hin­ge­gen ist meist höher. Wei­ter­hin sind diese Songs nicht mit DRM behaftet.

Jetzt wo ich den neuen PC habe tritt öfter das Pro­blem auf, dass ich Lizen­zen neu her­un­ter­la­den muss. Beson­ders viel Spaß macht das, wenn man fol­genen Dia­log zu sehen bekommt:

drm-aerger1.jpg
drm-aerger2.gif

Wenn man nur lange genug nach­denkt kommt man zu dem Schluss, dass lega­les Run­ter­la­den von Songs ein­fach nur däm­lich ist.

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Vista - The WTF Starts Now! (2)

Freitag, 2. Februar 2007 | Autor:

Win­dows Vista, tja wie isses nun? Ges­tern habe ich wie gesagt Vista über MSDNAA run­ter­ge­la­den. Hier nun mein klei­ner Bericht zu Micro­softs neu­es­tem Hack­er­ziel. Die Screen­shots kön­nen teil­weise recht groß sein, beson­ders natür­lich die Vollbild-Fotos. Um neu­tral zu blei­ben wollte ich die JPEGs auch nicht zu sehr kom­pri­mie­ren. wei­ter…

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Lineare Ölgebra

Donnerstag, 1. Februar 2007 | Autor:

Am Mitt­woch nach der letz­ten Lin­Alg Vor­le­sung fragte unser Pro­fes­sor, ob wir es ok fän­den, wenn wir noch ein paar Minu­ten blie­ben um über etwas ganz ande­res als Lineare Alge­bra zu reden.
Tja, man ist ja kein Unmensch - auch der Pro­fes­sor nicht - also mal schauen was er macht. Immer­hin hatte er schon ange­merkt, dass man es even­tu­ell auch unpro­fes­sio­nell fin­den könnte.

Kurzum: Es ging um die Ver­knap­pung der welt­wei­ten Erdöl-Reserven. Er hat ein paar Folien auf­ge­legt mit Sta­tis­ti­ken, aber erst­mal nichts wei­ter dazu gesagt, nur erklärt, was kon­ktret auf den Dia­gram­men zu sehen ist.
Und dann in abso­lut nicht mah­nen­dem Ton: „Ja, wo sol­len wir in Zukunft Öl her­be­kom­men? … Ja, das ist so meine Frage an sie. :)”

Tja… wenn man mal objek­tiv bleibt: Gute Frage.
Ich bin ja auch kein Mensch, der sich irgend­wie oft mit der­ar­ti­gen Pro­ble­men beschäf­tigt, geschweige denn die Öffent­lich­keit jede Woche damit nervt. Aber im Prin­zip hat er Recht: Wir ver­brau­chen Öl zwei­fel­los schnel­ler als es ent­ste­hen kann. Daher wird es defi­ni­tiv bald erschöpft sein. Ob jetzt 20 Jahre frü­her oder spä­ter ist ja nicht wichtig.

Mei­ner Mei­nung nach wird zukünf­tige Ener­gie mehr und mehr in Kraft­wer­ken gewon­nen wer­den und der Kraft­stoff Öl im Ver­bren­nungs­mo­tor wird durch Was­ser­stoff in der Brenn­stoff­zelle ersetzt (oder eine ähn­li­che Tech­no­lo­gie). Dazu muss es quasi kom­men, zumin­dest mir fällt ansons­ten keine Mög­lich­keit ein, genug Ener­gie für eine län­gere Fahrt in einem Auto zu lagern.

Aber das ist ja keine Lösung, die Ener­gie für den Was­ser­stoff muss ja auch irgendwo her­kom­men, denn der wird mit Strom aus Was­ser her­ge­stellt. Aber immer­hin hat man beim Bau von Kraft­wer­ken viel mehr und effi­zi­en­tere Mög­lich­kei­ten Ener­gie zu gewin­nen und in einer für Fahr­zeuge gut ver­wend­ba­ren Form zu spei­chern.
Das heißt man müsste wie­derum für Kraft­werke eine alter­na­tive Ener­gie­quelle aus­bauen wie eben die Sonne. Viel­leicht wird auch die Kern­fu­sion diese Ener­gie lie­fern können.

Thema: Studium, Tagesgeschehen | 2 Kommentare