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und dann – aus dem Nichts – eine Raupe!

Montag, 14. Mai 2012 | Autor:

Neu­lich bin ich nachts noch­mal zum Brief­kas­ten. Wie­der zuhause fiel mir irgend­wann eine Fus­sel aufm Boden auf. Rein­lich wie ich natür­lich bin, will ich sie auf­he­ben, da bewegt die sich plötz­lich und fühlt sich weich an! Licht an: Eine Raupe!

Habe dann natür­lich direkt das ein oder andere Foto gemacht. Drauf­kli­cken führt zu deut­lich grö­ße­ren Ver­sio­nen! Bei zwei Bil­dern habe ich noch eine rein­ge­zoomte und, in Ver­nach­läs­si­gung der Kör­nung, nach­ge­schärfte Ver­sion dabei.

Das ist übri­gens das hin­tere Ende.

3,7cm

Fas­zi­nie­rend fand ich die klei­nen Füß­chen, die so gar nicht nach Insekt aus­se­hen, son­dern eher wie kleine Nop­pen oder Fächer! wei­ter…

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CT-Bilder

Freitag, 27. Januar 2012 | Autor:

2004 hatte ich plötz­lich Schmer­zen, wenn ich, ohne den Kopf zu bewe­gen, nach oben blickte. Ver­mut­lich weil das Auge a) wich­tig ist und b) in unmit­tel­ba­rer Nähe des Hirns liegt, wurde von mei­nem Kopf ein CT gemacht! Das ist, abge­se­hen von der Strah­len­be­las­tung1, natür­lich eine tolle Sache und ich habe den Arzt gebe­ten, mir das CT spä­ter zuzu­schi­cken! Ich glaube, die­sen Wunsch muss er oder sie sogar erfül­len, denn es sind ja schließ­lich meine Pati­en­ten­da­ten. Ein paar Wochen spä­ter lag dann tat­säch­lich der Umschlag mit Arzt­brief und CD im Briefkasten.

Auf der CD ist schon ein Pro­gramm zum Betrach­ten der Daten drauf, damit kann man sich aber nur Schnitt­bil­der anse­hen. Da ich aber inzwi­schen For­scher bin (Yeah!), habe ich nun Zugriff auf deut­lich pro­fes­sio­nel­lere Werk­zeuge zur Visua­li­sie­rung von CT-Daten. :)
(Drauf­kli­cken für grö­ßere Versionen.)

Der Hin­ter­kopf. Gut zu sehen sind die Hals­wir­bel. Der oberste heißt Atlas. Er besteht aus kaum mehr als einem Ring, auf dem der Kopf auf­liegt. Von unten ragt der Dens axis genannte Fort­satz des dar­un­ter­lie­gen­den 2. Hals­wir­bels, Axis genannt, durch den Ring. Diese recht lose Ver­bin­dung ist der Grund dafür, dass wir unse­ren Kopf so frei dre­hen kön­nen ohne jedes Mal die gesamte Wir­bel­säule in sich ver­dre­hen zu müs­sen!Von schräg oben. Links und rechts sind Teile der Auf­lage zu erken­nen, in der der Kopf liegt. Das rest­li­che haut­far­bene ist Haut, Fett­ge­webe ist gelb, Blut und Mus­keln sind rot, Kno­chen ist grau.

Selbe Ansicht, andere Trans­fer­funk­tion (d.h. Fär­bung und Trans­pa­renz) Lei­der ist hier der Kno­chen nicht 100% kor­rekt umge­setzt. Zum Bei­spiel sieht man deut­lich die Nasen­höhle – die sollte aber eigent­lich von einer dün­nen Kno­chen­schicht ver­deckt sein. Aber man bekommt einen Eindruck!

Zuletzt noch­mal von vorn. Auch hier hat es ein paar dün­nere Kno­chen­stel­len nicht rich­tig erwischt. Gut zu erken­nen ist aber das Fett um die Wan­gen. Ganz schwach kann man auch die Wim­pern­li­nie sehen.

  1. Übri­gens spie­len bei der Ent­schei­dung über sol­che Maß­nah­men auch Fak­to­ren wie das Alter hin­ein. Bei einer jun­gen Frau z.B. macht man nicht mal eben ein CT vom Unter­leib. Bei einem alten Mann hin­ge­gen ist Strah­len­be­las­tung ein gerin­ge­res Pro­blem, da er für Lang­zeit­schä­den keine Zeit mehr hat.

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Eine kleine Grafik für die Wikipedia

Sonntag, 15. Januar 2012 | Autor:

Diese Skizze war der Vor­läu­fer zu einer Illus­tra­tion, die sich bei Wiki­pe­dia jemand für den Arti­kel XX-Mann gewünscht hat. Im Gegen­satz zu ande­ren mei­ner Ideen habe ich diese Skizze sogar tat­säch­lich umgesetzt ;)

Große Ver­sion, SVG-Vektorgrafikversion, Beschrei­bung, Lizenz­in­for­ma­tio­nen und neu­este Ver­sion auf Commons

Der Schritt vom Notiz­zet­tel­chen zur fer­ti­gen Illus­tra­tion war gar nicht so groß! Wich­tig war die Fär­bung – ohne Farb­un­ter­schied wäre nicht ersicht­lich, dass ein Chro­mo­som­ab­schnitt getauscht wird. Dabei muss man dar­auf ach­ten, dass auch die 10% Rot-Grün-Fehlsichtigen unter uns diese Far­ben unter­schei­den kön­nen. Rot und Blau sind da aber wenig pro­ble­ma­tisch. Außer­dem habe ich es so gedreht, dass die getausch­ten Stel­len unter­schied­lich hell sind, also hell­blau im dunk­le­ren vio­lett und anders­rum. Das hilft auch Nor­mal­sich­ti­gen, die­ses doch recht kleine Detail zu bemer­ken. Die Far­ben der Chro­mo­so­men kor­re­spon­die­ren auch zu den (mehr oder min­der) klas­si­schen Far­ben für die Geschlech­ter: das für Män­ner cha­rak­te­ris­ti­sche Y-Chromosom (das trotz des Namens X-förmig ist) ist blau, die X-Chromosomen vio­lett. Diese Zuord­nung ist zwar nicht 100% kor­rekt, weil auch Män­ner ein X-Chromosom haben, aber es soll ja nur der Ori­en­tie­rung die­nen. Zu guter Letzt: Um die bei­den Chro­mo­som­hälf­ten (Chro­ma­ti­den) zu unter­schei­den, sind sie ver­schie­den hell. Die Linien zwi­schen den Pha­sen waren eigent­lich Pfeile, aber da ist irgend­was schief gelau­fen. Ich glaube aber, dass man trotz­dem erkennt, wie es läuft :)

Prin­zi­pi­ell geht es bei der Abbil­dung um die Frage, wie es denn kommt, dass man­che Men­schen Män­ner sind, obwohl ihnen das Y-Chromosom völ­lig fehlt und statt­des­sen, wie Frauen, zwei X-Chromosomen haben. Ein mög­li­cher Mecha­nis­mus (das ist noch nicht abschlie­ßend geklärt) besteht darin, dass das für die Eigen­schaft „Mann” ver­ant­wort­li­che Gen namens SRY durch einen zufäl­li­gen Aus­tausch von Chro­mo­som­ab­schnit­ten auf ein X-Chromosom wech­selt. Die­ser Aus­tausch nennt sich Crossing-over und pas­siert wäh­rend der Mei­ose, sprich bei der Bil­dung der Keim­zel­len – der Sper­mien. Wenn das Sper­mium mit dem ver­männ­lich­ten X eine Eizelle befruch­tet, kommt es mit dem müt­ter­li­chen X-Chromosom zusam­men und tataaa! Ein Mann mit zwei X-Chromosomen wird gebo­ren! Die­ses Spiel bleibt aber nicht ohne Neben­wir­kun­gen. Der betrof­fene Mann ist zum Bei­spiel unfruchtbar.

Wie schon erwähnt ist nicht klar, ob das Syn­drom wirk­lich so ent­steht. Zur Recher­che habe ich mir ein paar Publi­ka­tio­nen ange­schaut1 und mein Wis­sen über Mei­ose und ande­res in dem wirk­lich tol­len Ein­stei­ger­me­di­zin­buch „Der Kör­per des Men­schen“ von Fal­ler und Schünke auf­ge­frischt. Das klingt jetzt ein biss­chen nach Arbeit, aber tat­säch­lich macht die­ses For­schen und Ler­nen für mich einen Groß­teil des Freude aus! Denn wenn man einen Sach­ver­halt illus­triert oder visua­li­siert, macht man sich viel mehr Gedan­ken dar­über, wie etwas ganz kon­kret funk­tio­niert2

Ich hoffe ich kann mit der Skizze der ein oder ande­ren ange­hen­den Medi­zi­ne­rin hel­fen, ein paar Minu­ten wert­vol­ler Lern­zeit zu sparen ;)

  1. Was auch nur geht, weil ich über die Uni an diese heran komme. In einer bes­se­ren Welt hätte unein­ge­schränkt jeder Zugang zu wis­sen­schaft­li­chen Publi­ka­tio­nen!
  2. In die­ser Hin­sicht ist es ein biss­chen wie pro­gram­mie­ren: Man kann Sach­ver­halte model­lie­ren, mathe­ma­tisch beschrei­ben und her­lei­ten, aber ob und wie es tat­säch­lich funk­tio­niert, merkt man erst, wenn man es kon­kret und ein­deu­tig dar­stel­len muss – und genau das muss man, wenn man etwas pro­gram­miert, oder eben illus­triert!

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Rezept: Schnelles, scharfes Gemüse mit Asianudeln

Montag, 5. Dezember 2011 | Autor:

Das fol­gende Rezept ist recht ein­fach, aber allein um die Men­gen­an­ga­ben mal auf­ge­schrie­ben zu haben, lohnt sich schon ein Arti­kel! Es ist ein vega­nes Rezept, aber man kann es pro­blem­los mit Fleisch auf­wer­ten – abge­se­hen davon habe ich schon auch drauf geach­tet, dass es nach mehr schmeckt als Laub und Was­ser ;) Im übri­gen kann man statt Nudeln auch alles mög­li­che andere neh­men – der Knack­punkt ist die Zube­rei­tung des Gemü­ses und genau darum geht es hier.

Zuta­ten für 1 Portion

Gemüse:

  • 1 Paprika, rot oder orange
  • 2 Hand voll Chi­na­kohl oder Spitz­kohl oder Pok Choi (sind unge­fähr 250g)
  • ½ Bund Früh­lings­zwie­beln oder Lauch­zwie­beln (sind ca. 6 Zwiebeln)

Gewürz:

  • ½ TL Sam­bal Oelek (Chilipaste)
  • ½ TL Currypulver
  • ½ TL Salz
  • 1 EL Sojasoße
  • Öl

Damit es schnell geht, sollte das Gemüse am Vor­tag geschnit­ten und ggf. gewa­schen wer­den. Paprika in Strei­fen, Früh­lings­zwie­beln in Ringe oder so. Bei­des in eine Schüs­sel. Beim Chi­na­kohl die Blät­ter in Strei­fen schnei­den – vor­her den Groß­teil des dicken wei­ßen Strunks mit zwei V-förmigen Schnit­ten weg­schnei­den. Die­ses Zeug kann man weg­schmei­ßen1. Die geschnit­te­nen Kohl­blät­ter kom­men in eine andere Schüs­sel, da sie nach­her zu einem völ­lig ande­ren Zeit­punkt in die Pfanne müssen.

Zube­rei­tung

Die Zube­rei­tung des Gemü­ses dau­ert in Summe nur 4½ Minu­ten (Induk­ti­ons­herd). Die Bei­lage sollte vor Ende die­ser Zeit auf Tel­lern bereit lie­gen, da das Gemüse lei­det, wenn es eine Minute zu lang in der Pfanne her­um­liegt. Kon­kret wird es labb­rig und ver­liert an Geschmack (ist zumin­dest mein Ein­druck). Zur bes­se­ren Ori­en­tie­rung wäh­rend des Kochens sind die kon­kre­ten Anwei­sun­gen fett gedruckt.

Zuerst kommt ein ordent­li­cher Schluck Öl in die Pfanne! Die­ses wird alle Rösta­ro­men und Gewürze auf­neh­men, die sich in der Pfanne so sam­meln. Das Öl ist im End­ef­fekt der Trä­ger unse­rer Soße, also soll­ten es schon 4 Ess­löf­fel oder so sein. Wer wenig oder kein Öl ver­wen­den mag, muss sich eben eine andere Soße anrüh­ren. Dazu ste­hen wei­ter unten zwei ein­fa­che Methoden!

Wenn das Öl heiß ist, kom­men Paprika und Früh­lings­zwie­beln dazu und wer­den bei recht gro­ßer Hitze ange­bra­ten. Die bei­den geben ordent­lich Rösta­ro­men ab und sor­gen dafür, dass unser Gemüse auch nach etwas schmeckt! Die Zwie­bel bringt außer­dem Schärfe mit, die Paprika ein biss­chen Süße und Knackigkeit.

Nach etwa 2 Minu­ten wird ein ½ TL Sam­bal Oelek dazu­ge­rührt. Nach einer wei­te­ren Minute soll­ten die Zwie­beln und Paprika deut­lich Farbe ange­nom­men haben.

In der Zwi­schen­zeit wird ½ TL Cur­ry­pul­ver, ½ TL Salz & 1 EL Soja­soße in einem klei­nen Schüs­sel­chen ange­mischt. Schär­fe­fans kön­nen beden­ken­los noch nen hal­ben Tee­löf­fel Chili­pul­ver dazu­ge­ben. Es ist übri­gens nicht schlimm, wenn es sich nicht rich­tig löst. Das Gemisch bringt noch­mal eine Por­tion Aroma, Schärfe und Geschmach an das Blatt­werk. Die Soja­soße kann auch sepa­rat zuge­ge­ben oder sogar weg­ge­las­sen wer­den, aber dann sollte man im fol­gen­den Schritt dar­auf ach­ten, die Gewürze erst nach ein­ma­li­gem Umrüh­ren des Gemü­ses mög­lichst gleich­mä­ßig zu streuen.

Jetzt kommt der Kohl dazu und das eben ange­rührte Gewürz­ge­misch dar­über. Gut durch­rüh­ren – fer­tig! Sofort ser­vie­ren, solang Paprika und Kohl noch eini­ger­ma­ßen kna­ckig sind!

Abwand­lun­gen

Dass man als Bei­lage auch Reis oder sonst­was neh­men kann, sollte klar sein. Aber auch sonst kann man natür­lich noch vie­les aus­tau­schen. Ein paar Stück­chen Fleisch, Fisch oder Mee­res­früchte kann man sich pro­blem­los in einer sepa­ra­ten Pfanne oder vor/mit dem Gemüse in der­sel­ben Pfanne mit­bra­ten. Für Fisch und Mee­res­früchte sollte man wahr­schein­lich den Rest des Rezep­tes auch ein biss­chen anpas­sen, das Gemüse eher düns­ten als bra­ten, viel­leicht noch ein biss­chen Säure rein­brin­gen, Wein?, viel­leicht sogar Sahne oder Kokosmilch.

Soße

Wer am Öl gespart hat oder den Geschmack in eine mas­sen­kom­pa­ti­blere Rich­tung schie­ben will, kann sich noch eine Soße machen!

Vari­ante 1: ½ TL Sam­bal Oelek + 1 EL Soja­soße + dunk­len Soßen­bin­der. Ein­fach mischen und drü­ber­kip­pen. Ach­tung: Dies ist eine sehr wür­zige Soße, die man nicht in gro­ßen Men­gen verwendet.

Vari­ante 2: Einen Schluck Fertig-Bratensoße anrüh­ren. Das gibt dem gan­zen noch­mal einen klei­nen Schub in Rich­tung urdeut­sche Essgewohnheiten.

~ Bon appé­tit! ~~

  1. aber eigent­lich könnte man es auch in Stifte schnei­den und als kna­cki­gen Bam­buss­pros­sen­er­satz drin las­sen. Die­ses Rezept ent­hält übri­gens des­halb keine Spros­sen, weil es hier keine gibt, die so kna­ckig wären, dass es sich lohnt.

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Geschenketipps

Donnerstag, 1. Dezember 2011 | Autor:

Eine Aus­wahl an Din­gen, die ich alle­samt selbst besitze bzw. mit­ge­macht und für gut befun­den habe :)

Bücher

  • Sie belie­ben wohl zu scher­zen, Mr. Feyn­man!: Aben­teuer eines neu­gie­ri­gen Phy­si­kers“ – Richard Feyn­man (Ama­zon, eng­li­sche Aus­gabe)

Eine Samm­lung wit­zi­ger Anek­do­ten aus dem Leben Feyn­mans. Feyn­man ist im Wesent­li­chen ein von der Natur und ihrer Phy­sik begeis­ter­ter Typ, der außer­dem sei­nen Mit­men­schen gerne Strei­che spielt! Er ist, zumin­dest in den Wis­sen­schaf­ten als genia­ler Leh­rer bekannt, was sicher an sei­ner locke­ren und anschau­li­chen Art liegt, die Welt zu beschrei­ben und zu erklä­ren. Von Auto­ri­tä­ten hält er im Zwei­fels­fall nichts. Den­noch ist das Buch kei­nes­wegs ein Phy­sik­buch – es han­delt viel­mehr von kurio­sen Erleb­nis­sen, wie damals in Los Ala­mos, als er bemerkte, dass im Sicher­heits­zaun um das hoch­ge­heime Gelände ein Loch war. Er ging immer zum Ein­gang raus und durch das Loch hin­ein, bis sich irgend­wann mal jemand gewun­dert hat „Hey, wie kommt es, dass die­ser Typ stän­dig raus geht, aber nie rein kommt?“ Über­haupt hatte er eine Hacker-Mentalität im bes­ten Sinne des Wor­tes! Es ist eines der ganz weni­gen Bücher, die ich immer wie­der zur Hand nehme!

Ziel­gruppe für die­ses Geschenk: Auf jeden Fall Natur­wis­sen­schaft­ler oder Inge­nieure oder sol­che die es wer­den wol­len – und beson­ders natür­lich Men­schen, die sich mit Feyn­man auf die ein oder andere Weise iden­ti­fi­zie­ren kön­nen. Aus­schlie­ßen würde ich allen­falls Hardcore-Anti-Naturwissenschaftler. Preis­lich liegt es bei ange­neh­men 10€.

  • Mut zum Skiz­zen­buch: Zeich­nen und Skiz­zie­ren unter­wegs“ – Felix Schein­ber­ger (Ama­zon)

Das per­fekte Geschenk für Leute, die viel­leicht frü­her gerne gezeich­net haben oder es auch heute noch tun, aber sich nicht so recht trauen, die­ses Hobby ent­spannt aus­zu­le­ben! „Mut zum Skiz­zen­buch“ macht genau das: Es ermu­tigt einen, ein­fach mal wie­der was zu zeich­nen! Die Angst vor Feh­lern zu ver­lie­ren! Zusätz­lich ent­hält das Buch auch eine Reihe prag­ma­ti­scher Tipps und Hin­weise rund um Tech­nik und Aus­stat­tung rund um’s Skiz­zen­buch. Hier hat der Autor ein paar Bei­spiel­sei­ten online gestellt: felixscheinberger.de/books/?buch=5 (dort auf das Bild kli­cken).
Das Buch selbst ist ein Hard­co­ver, in Deutsch­land her­ge­stellt und öko und nach­hal­tig und so. Der Buch­rü­cken ist aus robus­tem Stoff, die Ecken sind mit Metall beschla­gen, das Papier ist für mein Emp­fin­den sehr gut – macht ins­ge­samt einen sehr wer­ti­gen Eindruck!

Preis­lich liegt es bei 30€ für 160 Seiten.

  • Mit­ein­an­der reden 1–3“ – Frie­de­mann Schulz von Thun

… ist viel bes­ser und nütz­li­cher als es der Titel viel­leicht ver­mu­ten lässt, denn in die­sem Buch erklärt Schulz von Thun, wie Men­schen kom­mu­ni­zie­ren. Beim Lesen habe ich immer wie­der Stel­len gele­sen und gedacht: „Ja! JA! Genau so ist es! Haha!“ und war dann oft froh, end­lich ein Voka­bu­lar für diese gan­zen kom­mu­ni­ka­ti­ons­psy­cho­lo­gi­schen Phä­no­mene zu haben, die ich vor­her zwar irgend­wie gespürt hatte, aber nicht so recht zu fas­sen bekam! Das Buch besteht aus drei Bän­den, es sind aber alles rela­tiv schmale Taschen­bü­cher, sodass der Gesamt­um­fang sehr gut zu bewäl­ti­gen ist. Die zwei oder drei Kon­zepte, an denen sich das Buch ori­en­tiert, wer­den jeweils zu Beginn erklärt, anschau­li­che Bei­spiele aus dem rea­len Leben gege­ben und dann dar­auf auf­ge­baut. Das alles geschieht immer sehr locker und kom­pakt, aber gleich­zei­tig auch sehr, sehr verständlich. :)

Allen, die mit Erzie­hung, Psy­cho­lo­gie oder Kom­mu­ni­ka­tion zu tun haben, kann man das Buch auf jeden Fall schen­ken. Man muss fast eher auf­pas­sen, dass sie oder er das Buch noch nicht hat! Wegen des gerin­gen Prei­ses von 15€ lohnt es sich, gleich alle drei Bände zusam­men zu kaufen.

  • Einige wei­tere mei­ner Buch­re­zen­sio­nen, sind unter dem Tag Buch­re­zen­sio­nen ver­sam­melt. Momen­tan sind das „Nichts“ von Janne Tel­ler und „Die Straße“ von Cor­mac McCarthy.

Für Spiel­kin­der und Techniker

Ursprüng­lich für Künst­ler ent­wi­ckelt, ist Arduino eine ein­fa­che (wirk­lich!) Plat­form, für alle, die auf ein­fa­che Art und Weise irgend­wel­che Dinge steu­ern wol­len. Es han­delt sich im Wesent­li­chen um einen Mikro­con­trol­ler (lies: ganz klei­nen Com­pu­ter), der auf einem klei­nen Board lebt, dass ihn via USB-Anschluss mit Strom ver­sorgt. Via eben die­sem  USB-Anschluss und einem kos­ten­lo­sen Java-Programm kann das Ding mit selbst geschrie­be­nen Pro­gram­men befüllt wer­den um bei­spiels­weise ange­schlos­sene Sen­so­ren, Moto­ren, LEDs oder was auch immer anzu­steu­ern. Es ist wirk­lich kin­der­leicht! Auf der Web­site gibt es viele detail­liert beschrie­bene Bei­spiele, die man nur noch nach­bauen muss: arduino.cc (dort gibt es auch das ange­spro­chene Java-Programm). Es gibt auch eine Doku­men­ta­tion zum Ardui­no­pro­jekt auf Vimeo.

Ziel­gruppe sind zum Bei­spiel Künst­ler, die Licht­in­stal­la­tio­nen bas­teln wol­len. Ansons­ten aber natür­lich alle Elek­tro­nik­fans – viel­leicht auch Infor­ma­ti­ker, die bis­her nur Soft­ware gemacht haben und nun end­lich mal ein rea­les Gerät bauen wol­len! Je nach Vor­wis­sen gibt es den Arduino ein­zeln (aktu­elle Ver­sion ist „Uno“, aber der unmit­tel­bare Vor­gän­ger „Duemi­la­nove“ ist auch in Ord­nung) oder im Set mit einem Schwung Bau­tei­len (emp­feh­lens­wert, habe ich selbst) oder für Leute mit wenig Vor­er­fah­rung das Set mit Bau­tei­len plus Buch! Das Buch gibt es mit­un­ter auch in Uni­ver­si­täts­bi­blio­the­ken, falls ihr Zugriff auf eine sol­che habt.

Mit 70–80€ ist es wahr­schein­lich nix zum „ein­fach mal so“ schen­ken. Aber für tech­nik­be­geis­terte Men­schen mit Ein­falls­reich­tum eine echt tolle Sache! Für Infor­ma­ti­ker, Nerds und angren­zende Lebens­for­men, die noch nichts hob­by­mä­ßig mit Mikro­con­trol­lern gemacht haben,  liegt man mit nem Arduino auf der siche­ren Seite.

Erleb­nisse

  • Erleb­nis­koch­kurs – ein in Leip­zig ansäs­si­ger ist Lukul­lusT, aber ähn­li­ches gibt es sicher auch anderswo.

Macht echt Spaß! Man lernt von nem Pro­fi­koch die fein­hei­ten, lernt klasse Rezepte ken­nen und es gibt Essen – ver­dammt gutes Essen! Zumin­dest bei Lukul­lusT wird man auch die gesamte Zeit (geht über mini­mum ca. 4h) von zwei Kell­ne­rin­nen mit Geträn­ken nach Wunsch ver­sorgt – kalte, warme, mit oder ohne Alko­hol, alles frei Haus natürlich.

Eine tolle Sache! Preis­lich nicht ganz bil­lig. Über 100€ wer­den es wohl schon – aber wenn man es sich leis­ten kann, ist es auf jeden Fall eine wun­der­bare Sache!

  • Fahr­si­cher­heits­trai­ning (ADAC)

Es gibt viele ver­schie­dene Fahr­trai­nings. Ich hab mal eins mit­ge­macht und habe mir bald dar­auf einen Gut­schein für nächst-intensivere Trai­ning gewünscht! :) Einen Arti­kel über mein ers­tes Trai­ning habe ich damals auch geschrie­ben. Die Trai­nings kön­nen all­ge­mein sein, es fin­den aber auch Zielgruppen-spezifische Kurse statt, zum Bei­spiel für Frauen, die keine Lust haben, stän­dig von Män­nern kri­tisch beäugt zu wer­den. Ansons­ten gibt es die Kurse in ver­schie­de­nen Inten­si­täts­gra­den, die auch mit unter­schied­li­chen Dau­ern ein­her gehen. Man­che Kurse gehen über einen Nach­mit­tag, für andere muss man schon mal nen kom­plet­ten Tag reservieren.

Preis­lich lie­gen die PKW-Trainings bei rund 100–150€.

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Brüssel

Donnerstag, 24. November 2011 | Autor:

Letzte Woche war ich bei Ver­wand­ten in Brüs­sel. Nett dort! Für Kunst­fans gibt es ne Menge beein­dru­cken­der Gebäude aus allen Epo­chen zu sehen. Für die ande­ren Sinne hält die Stadt ordent­li­che Men­gen Scho­ko­lade, Bier und Frit­ten bereit. Jemand hat die Bel­gi­sche Küche mal cha­rak­te­ri­siert als „Fran­zö­si­sche Küche – Deut­sche Por­tio­nen.“ Ich denke, das trifft’s ganz gut ;). Lei­der kann man Geschmack aber nicht foto­gra­fie­ren, drum gibt’s hier nur einige Fotos aus Brüs­sel, sei­nen Parks, angren­zen­den Dör­fern und dem (Kriegs?-) Museum im Jubel­park. Lei­der gibt meine Kamera lang­sam den Geist auf, aber ich hoffe, dass man das nicht allzu stark sieht: wei­ter…

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LED-Strahler

Donnerstag, 6. Oktober 2011 | Autor:

Vor eini­ger Zeit musste ich mir neue Glüh­lam­pen kau­fen. Bei der Gele­gen­heit habe ich mich neben einer warm­wei­ßen Ener­gie­spar­lampe von Osram für einen neuen Strah­ler aus LEDs von 16east ent­schie­den. Ein­fach, um mal ver­schie­dene Sachen prak­tisch aus­pro­biert zu haben und zu sehen, ob’s funktioniert!

Es lief auch ganz gut, aber bald sind nach eini­gem Fla­ckern unge­fähr die Hälfte der LEDs schlag­ar­tig aus­ge­fal­len. Nicht so toll. Ver­mut­lich ein Wackel­kon­takt oder ähn­li­ches, aber ich konnte nichts machen - bis jetzt! Vor eini­gen Wochen war ich ja auf dem Chaos Com­mu­ni­ca­ti­ons Camp und habe dort Löten gelernt! Also ran an den Speck.

Erst­mal auf­ma­chen das Ding, aber wo? Wenn man sich den Rand genau anguckt, stellt man fest, dass die Flä­che auf der die LEDs sit­zen, offen­bar ein­ge­klebt ist. Den gum­mi­ar­ti­gen Kle­ber kann man mit einem Skal­pell oder ähn­li­chem durch­tren­nen. Dann ergibt sich fol­gen­des Bild:

wei­ter…

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Kleingeld?

Donnerstag, 22. September 2011 | Autor:

Ich bin gerade auf dem Weg zur Cafe­te­ria da steht zwi­schen Uni-Riese und Gewand­haus ein Typ mit grau­blon­dem, kur­zem Haupt- und Bart­haar, Bom­ber­ja­cke und hel­ler Jeans. 30-40 Jahre alt. Es kommt natür­lich wie es kom­men muss:

bla­bla etwas Klein­geld, damit ich mir was zu Essen kau­fen kann?

Ich über­lege einen Moment. Er sieht eigent­lich recht gefasst und fit aus, kann klar reden. Sieht nicht aus, wie der typi­sche Alki. Er könnte gut und gern Bau­ar­bei­ter auf der nahen Bau­stelle sein. Eine gute Ant­wort auf sol­che Anfra­gen habe ich von einem Greenpeace-Fußgängerzonen-Missionar:

Ich könnte ihnen was zu essen kau­fen.

Das ist die Stelle an der Alkis anfan­gen rum­zu­stam­meln und Aus­re­den zu suchen, denn sie wol­len das Geld natür­lich nicht wirk­lich für Essen - wie sie sich win­den ist dann recht erbärm­lich anzu­se­hen. Mein Bitt­stel­ler aller­dings geht tat­säch­lich dar­auf ein … … damit hatte ich nicht gerech­net. Wir über­le­gen, wo es was gibt. DM ist um die Ecke, da gibt’s Lebens­mit­tel. Wäh­rend­des­sen erwähnt er freund­lich, dass er im Grunde nur ein paar Tage was braucht, er mache sowas ja sonst auch nicht, das Arbeits­amt hat irgend­was getan oder auch nicht, ich hab nicht zuge­hört. Ich achte dar­auf, dass er vor mir läuft, damit ich ihn im Blick habe.

Jeden­falls meint er, er bräuchte nur ne Bock­wurst und n Kaf­fee. „Nur”? In der Innen­stadt Bock­wurst und Kaf­fee zu kau­fen ist so ziem­lich die inef­fi­zi­en­teste Art, sich satt zu essen.

Wäre es dann nicht bes­ser, nen Sack Kar­tof­feln oder so zu kaufen?

bla­blubb aber zu Kar­tof­feln muss ja auch was bei.

Biss­chen Spi­nat, n Ei dazu fer­tig. Oder Brat­kar­tof­feln! Nun ist jeden­falls geklärt, warum er kein Geld hat. Er ist unfä­hig damit öko­no­misch umzugehen.

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Was nehmen gegen Husten?

Donnerstag, 22. September 2011 | Autor:

Was sollte man neh­men gegen unpro­duk­tive Hus­ten­at­ta­cken? Hier die getes­te­ten Kandidaten:

  • Warme Milch mit Honig
  • Zwie­bel­saft
  • Anti­tus­si­vum aus der Apotheke
  • Scho­ko­lade

Und der Gewin­ner issssst…

Scho­ko­lade!

Die hilft zwar genau so wenig wie der Rest, aber schmeckt wenigstens!

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Dinge die ich tun werde, sobald ich mein Master-Zeugnis in den Händen halte

Donnerstag, 22. September 2011 | Autor:

  • ☑ Obs­zöne Men­gen Scho­ko­lade kaufen
  • ☑ Unmen­gen Pizza backen
  • ☐ Mir einen Kit­tel kau­fen. Den brau­che ich zwar nicht - aber ich bin Wis­sen­schaft­ler ver­dammt, da steht mir ein­fach ein Kit­tel zu! ;)
  • ☑ Ama­zon­wunsch­liste eine ganze Ecke kür­zer machen
  • ☑ Tage­lang DVDs gucken und am PC zocken
  • ☐ Ein Hau­fen Zeug von mei­ner TODO-Liste machen!

Edit am 1.12.: Hat nicht alles geklappt, aber was solls! :)

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