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Zufälliger Artikel vs Relevanzdebatte

Montag, 22. August 2011 | Autor:

Wie steht es um das Relevanz-Problem in der Wiki­pe­dia? Das kann aber auch jeder selbst für sich nach­prü­fen! Ein­fach auf der Wikipedia-Seite in der Leiste links 20mal auf Zufäl­li­ger Arti­kel kli­cken! Damit bekommt man eine aus­sa­ge­kräf­tige Zufalls­stich­probe und kann selbst ent­schei­den, wie viele die­ser 20 Dinge man spon­tan für rele­vant gehal­ten hätte und ob die Wiki­pe­dia in der Tat so exklu­sio­nis­tisch ist, wie man viel­leicht dachte.

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Schmalere Wikipedia für bessere Lesbarkeit

Samstag, 9. Juli 2011 | Autor:

Wiki­pe­dia ist eine die­ser Sei­ten, die sich stan­dard­mä­ßig über die ganze Breite des Brow­ser­fens­ters erstre­cken. Mein letz­ter Bild­schirm war 1280px breit - da war’s schon leicht unan­ge­nehm. Mein neuer Moni­tor hat nun eine hori­zon­tale Auf­lö­sung von 1920px - da wer­den die Zei­len so absurd lang, dass das Lesen echt kei­nen Spaß mehr macht! Zum Glück aber bie­tet Wiki­pe­dia eine sehr ein­fa­che Mög­lich­keit, ein eige­nes CSS einzusetzen!

Vor­aus­set­zung: Man muss ange­mel­det sein. Dann kann man in den Ein­stel­lun­gen im Aussehen-Tab unter ver­schie­de­nen Skins wäh­len. Ich per­sön­lich habe das alte Skin, Mono­book, ein­ge­stellt (ankli­cken und unten auf Ein­stel­lun­gen spei­chern klicken).

Alles was man hier tun muss ist, auf Benut­zer­de­fi­nierte CSS zu kli­cken und dort rein­zu­schrei­ben, was man haben will! Ich habe fol­gen­des genom­men (wenn ihr wollt, könnt ihr’s ruhig kopieren):

div#globalWrapper{
    max-width: 1200px;
    font-size:150%;
}
div#p-personal{
    max-width: 1165px;
}

Es stellt eine grö­ßere Schrift­größe ein und begrenzt die maxi­male Breite der Arti­kel auf etwa 1000px. Hier zwei Bil­der zum Vergleich:


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Wikipedia (relativ) kurz erklärt

Dienstag, 17. Mai 2011 | Autor:

Die­sen Post habe ich ursprüng­lich als Kom­men­tar einer NSFW-Sendung geschrie­ben, in der Holgi seine Vor­be­halte gegen Wiki­pe­dia­ner vor­ge­tra­gen hat.

Ich selbst war letz­ten Herbst auf der CPOV[1], wo die Wiki­pe­dia kri­tisch beäugt wurde, aber auch Admins anwe­send waren, die das ebenso inter­es­siert ver­folgt haben. Das war für mich Moti­va­tion, mich ein biss­chen näher damit zu befas­sen wei­ter…

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Mein Smartphone und Ich

Montag, 16. Mai 2011 | Autor:

Seit ein paar Mona­ten habe ich nun end­lich ein Smart­phone! Ein HTC Desire Z, um genau zu sein. Ich möchte hier aber gar nicht so sehr die­ses kon­krete Modell vor­stel­len, son­dern ein biss­chen dar­über reden, wie es sich für mich mit einem Smart­phone so lebt. wei­ter…

Thema: Fotografie, Gedanken zu Dingen, Internet, Reviews | 2 Kommentare

Netizens vs. Internetausdrucker - Sind wir wirklich besser?

Donnerstag, 12. Mai 2011 | Autor:

Ich habe mich neu­lich gefragt, ob ich als Internet-Intensivnutzer eigent­lich tat­säch­lich bes­ser infor­miert bin, als der typi­sche Inter­net­aus­dru­cker. Zu gerne würde ich den­ken, dass dem so sei. Schließ­lich bin ich quasi umge­ben von Infor­ma­tion und Kommunikation!

Ande­rer­seits… Alle Men­schen sind gleich, oder? Wäre es nicht ein furcht­bar arro­gan­ter Feh­ler, zu glau­ben, dass ich über­haupt in irgendeiner Art und Weise bes­ser wäre als andere - nur weil die­je­ni­gen mit dem Inter­net weni­ger anfan­gen kön­nen als ich?

Zunächst zur Anfangs­frage: Bin ich als Neti­zen bes­ser infor­miert? Ich weiß ja nicht. Klar kenne ich mich gut mit dem Zugangs­er­schwe­rungs­ge­setz, freien Lizen­zen und digi­ta­len Bür­ger­rech­ten aus. Aber von man­chen Din­gen, die in mei­ner Stadt oder Uni pas­sie­ren, erfahre ich erst dadurch, dass jemand am ande­ren Ende der Repu­blik zufäl­lig dar­über twit­tert. Doch auch über­re­gio­nale The­men kön­nen voll­stän­dig an mir vor­bei rau­schen. Gesund­heits­re­form? Keine Ahnung, was da läuft… oder lief? Ich bin wohl doch eher anders infor­miert - nicht bes­ser.

Eine Zeit lang dachte ich, dass Twit­ter1 ein guter Nach­rich­ten­dienst wäre. Er sam­melt bestimmt viel Infor­ma­tion an - und wenn mal jemand Mist erzählt, fin­det sich immer einer, der’s kor­ri­giert. Ein prima Filter!

In der Pra­xis steht man aller­dings vor dem Pro­blem, dass sich längst Hier­ar­chien gebil­det haben, in denen einige Wenige sehr viel Ein­fluss haben, die ande­ren dage­gen sehr wenig. Wenn bei­spiels­weise ein Mario Six­tus irgend­was twit­tert, dann erreicht das etli­che Tau­send Leute. Wenn ich ande­rer Mei­nung bin und das twit­tere, dann errei­che ich damit viel­leicht 40. Das macht es schwer, berech­tigte Kri­tik zu ver­brei­ten, wenn man selbst kei­ner der Top-100 Twit­te­rer ist (oder schlicht nicht bei Twit­ter ange­mel­det ist).

Ein ver­wand­tes Pro­blem: Twit­ter ist ebenso anfäl­lig für Hys­te­rie, Popu­lis­mus und Stamm­tisch­pa­ro­len, wie die ana­loge Welt auch. Beim GAU in Fukus­hima konnte man das sehr schön sehen. Sofort wurde die ganze Hys­te­rie­pa­lette auf­ge­tra­gen: Die Arbei­ter wären ja zum Tode ver­ur­teilt und es sei bereits jetzt ein Super-GAU und alle KKW müs­sen jetzt sofort vom Netz und Tokio wäre bedroht und alles wäre noch viel schlim­mer als Tscher­no­byl2! Ins­ge­samt war Twit­ter da kei­nen Deut bes­ser als die tra­di­tio­nel­len Medien. Auch im Netz gibt es eben Stamm­tisch­pa­ro­len. Es sind zwar andere - aber es gibt sie.

Die Netz­ge­meinde zeigt nicht sel­ten das­selbe Ver­hal­ten, das wir bei Print­me­dien oder Poli­ti­kern stets bemän­geln. Das unre­flek­tierte Gela­ber, die unein­ge­stan­de­nen Feh­ler, die her­ab­las­sende Arro­ganz gegen­über den weni­ger Wich­ti­gen, die befremd­li­che Freude, wenn jemand nie­der­ge­macht wird (heißt dann Rant), die gif­ti­gen Reak­tio­nen, wenn Kri­tik kommt.

 

Alle Men­schen sind gleich.

  1. Ich nehme hier Twit­ter als Bei­spiel, weil es meine pri­märe Social-Networking-Plattform ist. Anderswo sieht es ver­mut­lich ähn­lich aus.
  2. Ich bin auch kein Fan von Kern­kraft, aber unsach­li­che Hys­te­rie halte ich für schäd­lich.

Thema: Gedanken zu Dingen, Internet | Beitrag kommentieren

YouTube und Justin B.

Sonntag, 17. April 2011 | Autor:

Das Undenk­bare ist geschehen!

Jemand hat einen sinn­vol­len Kom­men­tar auf Youtube gepostet!

@choyleefutkid1 the only rea­son why „he who shall not be named” is so popu­lar is because people like you are con­stantly tal­king about how bad he is allo­wing no one to for­get about him. Honestly just shut the fuck up and enjoy the music.

36 people dis­li­ked this song because it’s not their taste of music, we’re all entit­led to our own opi­ni­ons. jesus christ!

~ Sket­chy­Bana­nas.

Thema: Internet | Beitrag kommentieren

Übersetzungen: Troll - Deutsch

Donnerstag, 3. März 2011 | Autor:

Inter­es­san­ter­weise… und näm­lich und …weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Über­set­zung: Ich nutze die­sen Kom­men­tar um die selbe abstruse Ver­schwö­rungs­theo­rie, mit der ich schon meine Frau, Nach­barn, Kol­le­gen, andere Blogs, andere Bei­träge im sel­ben Blog genervt habe, hier noch­mals breitzutreten.

Sorry, aber…

Ich möchte nicht, dass der fol­gende über­heb­li­che Kom­men­tar über­heb­lich aussieht.

Ich will keine alten Dis­kus­sio­nen auf­rei­ßen, aber…

Ich möchte eine alte Dis­kus­sion wie­der auf­rei­ßen, und ich werde es so lange tun, bis alle zu genervt sind um mir zu schon wie­der zu widersprechen.

streng genom­men

Statt Argu­mente zu brin­gen, würde ich mich gerne tage­lang mit pedan­ti­schen Wort­klau­be­reien beschäftigen.

Schon Xyz wusste…

Mein All­ge­mein­wis­sen ist auf dem Stand von vor bes­ten­falls 100 Jahren.

Mit ande­ren Worten:

Ich werde das soeben Gesagte nun zu Unguns­ten des Red­ners fehlinterpretieren.

[sic]

Ich selbst mache nie Schreib oder Tipp­feh­ler. Ich bin gewis­ser­ma­ßen perfekt.

(wird mög­li­cher­weise fortgesetzt)

Thema: Internet, Leben und Erlebnisse | Beitrag kommentieren

Smartphones

Donnerstag, 20. Januar 2011 | Autor:

Ich über­lege schon seit zwei oder drei Jah­ren, ob ich mir ein Smart­phone holen soll -  die Din­ger sind ja schon irgend­wie cool. Ande­rer­seits… es gibt sowieso schon über­all Inter­net: Zuhause, bei Freun­den, in der Uni. Nur ganz sel­ten denke ich „Jetzt Inter­net, das wär nett.” und noch sel­te­ner „Jetzt hätte ich mobi­les Inter­net mal wirk­lich gebraucht!”

Ich weiß auch gar nicht, ob ich über­all online sein will. Würde es dazu füh­ren, dass ich nur noch im Netz hänge? Oder tritt viel­leicht das Gegen­teil ein - durch die gewon­nene Mobi­li­tät könnte ich mich schließ­lich auch von den gan­zen Rech­nern lösen?

Ich war vor nem hal­ben Jahr drauf und dran, ein HTC Desire zu kau­fen - um mir von dem Geld aus mei­nen SHK-Stellen mal was zu gön­nen. Aber dann hieß es „Ver­füg­bar erst ab Mitte August”, dann „Anfang Sep­tem­ber” …
„Mitte Okto­ber” hab ich mir dann gesagt: Okay, wenn ihr nich wollt - behalt ich mein Geld eben.

Ande­rer­seits: Geld ist zum Leben da und solange man es dazu nicht nutzt, ist es nur eine bedeu­tungs­lose Zahl auf einem Stück Papier.

Thema: Gedanken zu Dingen, Internet | 5 Kommentare

Als ich ein kleiner Junge war …

Samstag, 1. Januar 2011 | Autor:

Ich schreibe die­sen Arti­kel heute, am 31.12.2010, an einem gera­dezu obs­zön leis­tungs­fä­hi­gen 4-Kern-Rechner mit 4GB RAM, über ein Inter­net, in dem Live-Video-Streaming in HD-Qualität mög­lich ist, das jeder­mann Zugriff auf das Wis­sen der Welt erlaubt, das Mei­nungs­frei­heit vom Papier in die Rea­li­tät beför­dert hat!

Die Geschwin­dig­keit, mit der uns die tech­ni­sche Ent­wick­lung in Rich­tung Zukunft kata­pul­tiert ist immer noch atemberaubend

und ich habe das unglaub­li­che Glück, diese Ent­wick­lung mitzuerleben.

Thema: Informatik, Internet, Leben und Erlebnisse, Tagesgeschehen | 2 Kommentare

Diskussionskultur - Wikipedia gegen Wikipedia

Dienstag, 28. September 2010 | Autor:

Die Wiki­pe­dia ist immer für eine Dis­kus­sion gut. Eine ganze Weile lang stand die Frage nach der enzy­klo­pä­di­schen Zuver­läs­sig­keit1 im Vor­der­grund. Diese Feu­er­probe hat Wiki­pe­dia mit links bestan­den und dabei Papie­ren­zy­klo­pä­dien in die Bedeu­tungs­lo­sig­keit gedrängt.

Nun gibt es aber seit eini­ger Zeit neue Dis­kus­sio­nen. Dis­kus­sio­nen, die sich um Vor­gänge inner­halb der Wiki­pe­dia dre­hen. Wann ist ein Arti­kel rele­vant? Wer ent­schei­det das? Sind diese Ent­schei­dungs­pro­zesse trans­pa­rent genug? wei­ter…

  1. Nicht zu ver­wech­seln mit bei­spiels­weise wis­sen­schaft­li­cher Zuver­läs­sig­keit.

Thema: Gedanken zu Dingen, Internet | Beitrag kommentieren