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Ich werde evaluiert

Mittwoch, 30. März 2011 | Autor:

Seit ca. zwei Jah­ren gebe ich als stu­den­ti­sche Hilfs­kraft Pho­to­shop­kur­se für Stu­den­ten. Im Rah­men die­ser Kur­se las­sen wir (der Kurs wird zu zweit gehal­ten) uns immer eva­lu­ie­ren. Kon­kret sieht das so aus, dass alle Teil­neh­me­rin­nen am letz­ten Tag ein Blatt aus­ge­teilt bekom­men, auf dem sie unter ande­rem die Fra­gen: „Was hat ihnen gefal­len?” und „Was hat ihnen nicht gefal­len?” anonym beant­wor­ten kön­nen. wei­ter…

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Earth Hour ~ Tortendiagramm

Samstag, 26. März 2011 | Autor:


Zum Ver­grö­ßern kli­cken! (cc-by nkblog)

Die Earth-Hour macht 0,0114% des Jah­res aus.

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Zielscheibe Geisteswissenschafts-Studenten

Montag, 21. März 2011 | Autor:

Infor­ma­tik ist eine Wis­sen­schaft, in der man mit nah­zu allen ande­ren Wis­sen­schaf­ten in Kon­takt kom­men kann. Fast über­all gibt es etwas zu simu­lie­ren, aus­zu­wer­ten, visua­li­sie­ren oder zu steu­ern. Aber eben nur fast. Denn mit Geis­tes­wis­sen­schaf­ten hat unser Fach kaum etwas am Hut.

Gene­rell haben, zumin­dest man­che, Geis­tes­wis­sen­schaf­ten nicht unbe­dingt einen guten Stand unter Natur­wis­sen­schaft­lern. Die Metho­den sind anders, man kann kaum etwas bewei­sen, das Test­sub­jekt Mensch ist schwer zu ver­mes­sen und bringt unglaub­lich viel Rau­schen in die Daten, Aus­sa­gen sind schwam­mig und insta­bil. Man­che die­ser Wis­sen­schaf­ten ver­die­nen es kaum, dass man sie so nennt. Die Wahr­schein­lich­keit, dass einem das Gelern­te nach dem Stu­di­um noch irgend­et­was nützt, ist bestür­zend gering. Die Wahr­schein­lich­keit, trotz Diplom oder Mas­ter erst­mal arbeits­los zu sein, ist dage­gen nicht so gering, wie man es gern hät­te

Das führt mit­un­ter zu abschät­zi­gen Kom­men­ta­ren sei­tens Natur­wis­sen­schaft­lern1. Auf Twit­ter schrieb neu­lich jemand sowas wie: „Naja, wer sowas stu­diert ist selbst schuld.”

Kann man so sehen…

Aller­dings… was hat mich damals bewo­gen, Infor­ma­tik zu stu­die­ren? Ich habe mich ja auch nicht hin­ge­setzt und geschaut, wel­ches Fach die Arbeits­lo­sig­keits­chan­ce mini­miert. Ich habe Infor­ma­tik genom­men, weil es mich inter­es­siert hat!

Dass Infor­ma­ti­ker gleich­zei­tig nütz­lich und auf dem Arbeits­markt begehrt sind - ja okay das stimmt.
Aber es ist nicht der Grund, wes­halb ich es stu­die­ren woll­te.

  1. aller­dings nicht aus­schließ­lich

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Fukushima

Donnerstag, 17. März 2011 | Autor:

Frei­tag dach­te ich: Na okay. Da war ein, selbst für japa­ni­sche Ver­hält­nis­se, unglaub­lich star­kes Erd­be­ben - und dann noch ein eben­so zer­stö­re­ri­scher Tsu­na­mi hin­ter­her! Da kann in einem Kern­kraft­werks schon mal das Kühl­sys­tem aus­fal­len. Ein gra­vie­ren­des Pro­blem, sicher­lich - aber beherrsch­bar!

Nun sind fünf Tage ver­gan­gen und man wür­de mei­nen, dass das Küh­lungs­pro­blem rasch beho­ben wor­den und alles halb so schlimm gewe­sen wäre. So hat­te ich mir das auch aus­ge­malt. Tat­säch­lich wird es jedoch von Tag zu Tag schlim­mer statt bes­ser. Inzwi­schen sind drei der Gebäu­de explo­diert, teil­wei­se sind Con­tain­ments beschä­digt, immer wie­der brennt es irgend­wo. Vom Sicher­heits­kon­zept ist schon längst kaum etwas übrig. Als ulti­ma Ratio ist nur die Flu­tung der Con­tain­ments geblie­ben. Ob das über­all geklappt hat, ist unklar. Wenn nicht, sieht es düs­ter aus, denn einen rea­lis­ti­schen Plan B gibt es offen­bar nicht. Hin­zu kommt, dass die bereits aus­ge­tre­te­ne Radio­ak­ti­vi­tät jeden neu­en Ret­tungs­ver­such erschwert.

Mich erschreckt dabei weni­ger die Exis­tenz die­ses Stör­falls, son­dern die voll­kom­me­ne Macht­lo­sig­keit, mit der Kraft­werks­be­trei­ber und Staat der selbst­er­schaf­fe­nen Bedro­hung gegen­über ste­hen.

Gut mög­lich, dass der Super-GAU noch ein­mal abge­wen­det wer­den kann. Aber „beherrsch­bar” sieht anders aus.

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Defekte Gameboy-Tasten reparieren

Dienstag, 15. März 2011 | Autor:

Neu­lich hat­te ich, aus wel­chem Anlass auch immer, plötz­lich Lust mei­nen Game­boy wie­der raus­zu­kra­men. Nach­dem ich ihn end­lich gefun­den hat­te (und neben­bei einen KC aus der DDR aus­ge­gra­ben hat­te) die Ernüch­te­rung: Die Start-Tas­te geht nicht!

Bei ifi­xit1 stand, man sol­le ein­fach die Tas­ten wie­der kor­rekt anord­nen und das wär’s dann. Da die Posi­ti­on der Tas­ten durch das Gehäu­se schon rela­tiv fix ist, den­ke ich eher, dass die Kon­tak­te schlicht ver­schmutzt waren - jeden­falls gin­gen sie wie­der, nach­dem ich sie gerei­nigt und vorm Zusam­men­schrau­ben ordent­lich ange­ord­net habe.

Für die Nach­welt folgt nun eine detail­lier­te Beschrei­bung der Repa­ra­tur… wei­ter…

  1. Dan­ke an Adi­wan für den Tipp!

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Klimawandel

Montag, 14. März 2011 | Autor:

Seit die Dis­kus­si­on um den Kli­ma­wan­del (neu) ent­facht ist, geht sie mir auf die Ner­ven. Die Medi­en brin­gen nichts zu Stan­de außer über­dreh­tem Gefa­sel - dabei genann­te Anzei­chen für den Kli­ma­wan­del sind meist nor­ma­le Wet­ter­phä­no­me­ne oder Jah­res­zei­ten. Dabei gab schon immer wär­me­re und weni­ger war­me bzw. tro­cke­ne­re und feuch­te­re Sommer/Winter! Auch die Geschich­te ist voll von extre­mem Wet­ter, das in Form von Dür­ren, Flu­ten, Käl­te das Über­le­ben der Men­schen bedroht hat. Dage­gen ist das biss­chen Wind oder Son­ne unse­rer Zeit fast schon harm­los. Außer­dem gab es schon immer Warm- und Kalt­zei­ten, ohne dass Men­schen irgend­was dazu getan hät­ten.

Jedoch… die meis­ten Leu­te, denen ich eine fun­dier­te Mei­nung zutrau­te, schie­nen die The­se vom Kli­ma­wan­del zu unter­stüt­zen. Kli­ma­skep­ti­ker waren kaum unter ihnen. Das muss­te natür­lich nichts hei­ßen, aber es stimm­te mich nach­denk­lich. wei­ter…

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Vegetarische Gerichte, an die man nicht denkt

Montag, 7. März 2011 | Autor:

Ich weiß nicht war­um, aber ich asso­zi­ie­re vege­ta­ri­sches Essen immer mit Laub. Mahl­zei­ten, die nur aus Gemü­se bestehen und das per­so­ni­fi­zier­te Gegen­teil von „herz­haft” sind. Aber wenn man mal kurz nach­denkt, gibt es eine gan­ze Rei­he Gerich­te, die man übli­cher­wei­se nicht „vege­ta­risch” nennt, es aber sind.
(Anm: In den Links sind gele­gent­lich Vari­an­ten mit Fleisch beschrie­ben.)

Auch wenn die­se Lis­te nicht wahn­sin­nig lang ist - sie reicht, um sich ein bis zwei Wochen lang vege­ta­risch zu ernäh­ren, ohne dass es jeman­dem auf­fällt. 😉 Zumal man alles noch vari­ie­ren, mischen und kom­bi­nie­ren2 kann!

Vie­les davon lässt sich mit gerin­gen Ände­run­gen auch vegan machen - oder mit Fleisch anrei­chern - je nach­dem wie die Mit­es­sen­den so drauf sind.

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  1. But­ter zer­las­sen, + Mehl anschwit­zen, + Senf, Milch, Sprit­zer Essig, glatt­rüh­ren, + 0,5L Gemü­se­brü­he, sämig kochen
  2. Die Kom­bi­na­tio­nen tat­säch­lich auf­zu­lis­ten wür­de die Lis­te län­ger machen ohne tat­säch­lich mehr Infor­ma­tio­nen zu lie­fern. Fän­de ich sinn­los und täu­schend, daher hab ich’s gelas­sen.

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E10

Montag, 7. März 2011 | Autor:

Momen­tan gibt es eine Debat­te um E10, d.h. Ben­zin mit 10% Bio­etha­nol dar­in. Dazu ein paar sub­jek­ti­ve Gedan­ken:

  1. Seit ein paar Jah­ren tau­chen zum The­ma Bio­etha­nol immer wie­der Beden­ken­trä­ger auf - tat­säch­lich Geschä­dig­te dage­gen nie.
  2. Der BMW-Mecha­ni­ker der vor erhöh­tem Was­ser­ein­trag in den Ölkreis­lauf warnt ist nur ein ein­zel­ner und er wider­spricht sei­nem Arbeit­ge­ber, dem Her­stel­ler… wel­cher für Schä­den haf­ten müss­te, wür­de sich das als falsch her­aus­stel­len.
  3. Was­ser im Brenn­raum ist kein exklu­si­ves E10-Phä­no­men, son­dern kann auch in Form von Kon­dens­was­ser in den Kraft­stoff gelan­gen.
  4. Anders­wo gibt es längst E10-Pflicht. Bra­si­li­en dik­tiert seit Ewig­kei­ten Etha­nol­bei­mi­schun­gen zwi­schen 5% und 25%, aber auch kli­ma­tisch här­te­re Staa­ten wie Min­ne­so­ta schrei­ben E10 vor.  Mit ande­ren Wor­ten: Es geht.

Das sind natür­lich alles nur Indi­zi­en, kei­ne hand­fes­ten Bewei­se. Aber mir reicht es, um das The­ma für’s ers­te ganz ent­spannt zu sehen. Zumin­dest ent­spann­ter als die Medi­en, die nach dem plötz­li­chen Ende der Pla­gi­ats-Affä­re offen­bar Lan­ge­wei­le schie­ben.

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Übersetzungen: Troll - Deutsch

Donnerstag, 3. März 2011 | Autor:

Inter­es­san­ter­wei­se… und näm­lich und …weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Über­set­zung: Ich nut­ze die­sen Kom­men­tar um die sel­be abstru­se Ver­schwö­rungs­theo­rie, mit der ich schon mei­ne Frau, Nach­barn, Kol­le­gen, ande­re Blogs, ande­re Bei­trä­ge im sel­ben Blog genervt habe, hier noch­mals breit­zu­tre­ten.

Sor­ry, aber…

Ich möch­te nicht, dass der fol­gen­de über­heb­li­che Kom­men­tar über­heb­lich aus­sieht.

Ich will kei­ne alten Dis­kus­sio­nen auf­rei­ßen, aber…

Ich möch­te eine alte Dis­kus­si­on wie­der auf­rei­ßen, und ich wer­de es so lan­ge tun, bis alle zu genervt sind um mir zu schon wie­der zu wider­spre­chen.

streng genom­men

Statt Argu­men­te zu brin­gen, wür­de ich mich ger­ne tage­lang mit pedan­ti­schen Wort­klau­be­rei­en beschäf­ti­gen.

Schon Xyz wuss­te…

Mein All­ge­mein­wis­sen ist auf dem Stand von vor bes­ten­falls 100 Jah­ren.

Mit ande­ren Wor­ten:

Ich wer­de das soeben Gesag­te nun zu Unguns­ten des Red­ners fehl­in­ter­pre­tie­ren.

[sic]

Ich selbst mache nie Schreib oder Tipp­feh­ler. Ich bin gewis­ser­ma­ßen per­fekt.

(wird mög­li­cher­wei­se fort­ge­setzt)

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