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Fotos

Sonntag, 26. August 2012 | Autor:

Nur ein paar Fotos…

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und dann – aus dem Nichts – eine Raupe!

Montag, 14. Mai 2012 | Autor:

Neu­lich bin ich nachts noch­mal zum Brief­kas­ten. Wie­der zuhause fiel mir irgend­wann eine Fus­sel aufm Boden auf. Rein­lich wie ich natür­lich bin, will ich sie auf­he­ben, da bewegt die sich plötz­lich und fühlt sich weich an! Licht an: Eine Raupe!

Habe dann natür­lich direkt das ein oder andere Foto gemacht. Drauf­kli­cken führt zu deut­lich grö­ße­ren Ver­sio­nen! Bei zwei Bil­dern habe ich noch eine rein­ge­zoomte und, in Ver­nach­läs­si­gung der Kör­nung, nach­ge­schärfte Ver­sion dabei.

Das ist übri­gens das hin­tere Ende.

3,7cm

Fas­zi­nie­rend fand ich die klei­nen Füß­chen, die so gar nicht nach Insekt aus­se­hen, son­dern eher wie kleine Nop­pen oder Fächer! wei­ter…

Thema: Fotografie, Leben und Erlebnisse | Beitrag kommentieren

Schulzeitnostalgie,Taschenrechner und transzendente Zahlen

Montag, 16. April 2012 | Autor:

Damals™ in der Schule hat­ten wir Taschen­rech­ner. Zu Anfang eher ein ein­fa­ches Modell: Grund­re­chen­ar­ten, ele­men­tare Funk­tio­nen – passt. Spä­ter dann wech­sel­ten wir zu einem deut­lich aus­ge­feil­te­ren Modell – dem TI-83! Der kann auch Funk­tio­nen zeich­nen, nume­risch inte­grie­ren und ablei­ten, man kann mit Matri­zen rech­nen, Sta­tis­tik betrei­ben und vie­les ande­res mehr! Was mir auch sehr gut gefiel: Es gab ein dickes Hand­buch dazu, in dem alle seine Funk­tio­nen und Ein­stel­lun­gen beschrie­ben waren. Eine rich­tige gute Anlei­tung, die zum Mit­ma­chen ein­lud – ein­fach toll!

Aber das Aller­beste war: mei Mama hat Ame­ri­ka­ner bachele  Der Taschen­rech­ner war pro­gram­mier­bar! Bezie­hungs­weise ist – ich habe ihn immer noch. Im Nach­hin­ein betrach­tet, war der TI-83 wohl das, was für frü­here Gene­ra­tio­nen der C64 war: meine Ein­stiegs­droge zur Infor­ma­tik. Ich habe wirk­lich viel pro­gram­miert: In den Pau­sen, im Bus, wäh­rend des Mit­tag­es­sens. Ich habe ihn auch in den Urlaub mit­ge­nom­men! Dazu muss man wis­sen: wir hat­ten ein Wohn­mo­bil, da war der Taschen­rech­ner, der dank der Pro­gramme ande­rer auch gleich­zei­tig Spie­le­kon­sole war, ein guter Lan­ge­wei­le­kil­ler auf lan­gen Fahr­ten (Fahr­ten in Schwe­den sind immer lang). Außer­dem war das noch nicht die Zeit alles­kön­nen­der Immer-dabei-Elektronik, also konnte man den Taschen­rech­ner auch aus prak­ti­schen Grün­den recht­fer­ti­gen. Pro­gramme aus die­ser Zeit pro­to­kol­lier­ten zum Bei­spiel den Ben­zin­ver­brauch oder rech­ne­ten Wäh­run­gen um.

Aber zurück zum Thema: Das prak­ti­sche an Pro­gram­men ist ja, dass sie mono­tone Auf­ga­ben für einen über­neh­men, sodass man sich selbst ganz auf den inter­es­san­ten krea­ti­ven Part stür­zen kann! Mathe­auf­ga­ben zum Bei­spiel: Ich habe jedes Pro­blem, das wir in Mathe behan­delt haben, zeit­nah in ein Pro­gramm umge­setzt. Das ist ein­fa­cher, als es klingt, denn die meis­ten die­ser Schul-Mathematik-Dinger beste­hen ja nur aus einer ein­zel­nen Glei­chung, mei­net­we­gen die Gera­den­glei­chung oder die For­mel zur Lösung Qua­dra­ti­scher Glei­chun­gen. Typi­sche Pro­gramme sahen so aus: Der Start­bild­schirm fragte, wel­che Grö­ßen gege­ben waren. Dann wurde man gebe­ten, diese ein­zu­ge­ben. Danach rech­nete das Pro­gramm die ein­schlä­gige und pas­send umge­stellte Glei­chung aus und zeigte das Ergeb­nis an. Keine große Sache, aber eine immense Zeit­er­spar­nis! Vor allem in Klau­su­ren habe ich jede Menge Zeit gewon­nen, die ich anderswo bes­ser gebrau­chen konnte. Meine (übri­gens sehr guten) Leh­rer haben zwar auf den Lösungs­weg gepocht, aber ich habe meine Pro­gramme dann ein­fach umge­schrie­ben, sodass sie auch die Zwi­schen­schritte anzeigten.

Nun gibt es aber bei Taschen­rech­nern ein Pro­blem: Sie spu­cken so Zah­len aus wie
1.41421356
Zah­len mit begrenz­ter Genau­ig­keit ohne tie­fe­ren Sinn. Wenn man die Zah­len aber immer und immer wie­der sieht, erkennt man sie irgend­wann recht schnell. Die Zif­fern­folge 1.414… ist zum Bei­spiel meist kein Zufall, son­dern ein­fach die Wur­zel aus Zwei. Warum man das wis­sen möchte? Allein schon, um nicht immer „1.41421356“ schrei­ben zu müs­sen ;). Ein ande­rer Zweck ist fol­gen­der: Wenn man in einem Test als Ergeb­nis „1.41421356“ hin­schreibt, weiß der oder die Leh­re­rin sofort, dass man nicht selbst per Hand gerech­net hat, denn per Hand hätte man in der For­mel direkt gese­hen, dass es Wur­zel 2 ist und es auch so als Ergeb­nis angegeben!

Wenn man den Ver­dacht hat, dass eine Zahl eine Wur­zel aus irgend­was ist, kann man sie aber ein­fach im Taschen­rech­ner qua­drie­ren:

1.41421356^2
= 2
1.7320509^2
= 3.00000032

Voilà – schon weiß man Bescheid! Manch­mal kommt es nicht ganz hin. Ent­we­der hat dann die Zahl, die man qua­driert, Rechenun­ge­nau­ig­kei­ten drin oder die Zahl ist ein­fach wirk­lich nicht die Wur­zel aus 3.

Irgend­wann, wie hätte es auch anders kom­men sol­len, habe ich mir natür­lich ein Pro­gramm geschrie­ben, dass gleich meh­rere sol­cher Tricks durch­pro­biert! Ist die Zahl ein Viel­fa­ches von Pi oder e? eine Wur­zel? eine Kubik­wur­zel? das Inverse von irgend­was? Wobei die Hoff­nung natür­lich immer ist, dass die­ses Irgend­was ein­fa­cher ist. Mit „Wow, 1.7320509 ist genau das 0.637185917fache von e!“ kann man nie­man­den beeindrucken.

Lus­ti­ger­weise trei­ben sol­che Fra­gen nicht nur faule Schü­ler um, son­dern auch Mathe­ma­ti­ker. Kann man jede Zahl als Bruch zweier gan­zer Zah­len dar­stel­len? Nö, geht nicht. Die Länge der Dia­go­na­len in einem Qua­drat zum Bei­spiel nicht. Sie beträgt √2 und die ist irrational.

Irra­tio­nale Zah­len sollte jeder mal gehört haben, aber es gibt auch noch soge­nannte „tran­szen­dente“ Zah­len. Abge­fah­re­ner Name, aber was ist das? Man sollte sich in Mathe­ma­tik grund­sätz­lich nicht von Namen ein­schüch­tern las­sen, aber mir passiert’s trotz­dem immer mal wie­der. Gehen wir erst­mal noch n Stück zurück…

Mein Pro­gramm war ursprüng­lich gedacht, um Wur­zeln zu erken­nen. Das hat oft recht gut geklappt oder wenn nicht, dann war die frag­li­che Zahl meist ein Viel­fa­ches von Pi, aber las­sen wir das mal weg und kon­zen­trie­ren wir uns auf die Wur­zeln. Mit­un­ter war eben auch das Qua­drat oder Kubik einer Zahl selbst wie­derum tota­ler Zahlenwirrwar.

Bei­spiel. Wir haben aus irgend­ei­ner Berech­nung x=1.618033989 her­aus­be­kom­men und pro­bie­ren unse­ren Standardtrick:

1.618033989^2
= 2.618033989

Ohhhhh­kay­y­yyy. Das Qua­drat der Zahl ist offen­bar die­selbe (immer­noch wirre) Zahl plus 1. Das ent­spricht der Gleichung:

x² – x – 1 = 0

und 1.618033989 ist eine Lösung die­ser Glei­chung. Jetzt könnte man den­ken: „Hey! Es ist also nicht jede Zahl eine Wur­zel von irgend­was, aber viel­leicht ist ja jede Zahl eine Lösung so einer ein­fa­chen For­mel? So wie x² – x – 1 = 0?“

Die Ant­wort auf diese Frage wurde erst 1844 von Liou­ville gefun­den und lautet:

Nein.

Es gibt Zah­len, für die das nicht geht. Sie wer­den tran­szen­dente Zah­len genannt. Pi ist zum Bei­spiel eine sol­che Zahl.

Zah­len, die doch Lösung so eines Poly­noms sind, z.B. die oben genannte 1.618033989…, wer­den alge­bra­isch genannt. Aller­dings sind diese Zah­len auch nicht unbe­dingt ein­fach, da es für die Lösun­gen von Poly­no­men nicht immer eine geschlos­sene Form gibt. Dann lan­det man eben doch wie­der bei lan­gen unin­tui­ti­ven und schwer zu mer­ken­den Zah­len­ko­lon­nen – aber dafür gibt es ja dann Taschenrechner ;)

Thema: Programmieren | Beitrag kommentieren

CanoScan D1250U2 wieder flott machen

Samstag, 3. März 2012 | Autor:

ACHTUNG! Nach­ma­chen auf eigene Gefahr. Zieht vor Bas­te­leien den Ste­cker her­aus – bas­telt nicht an Pla­ti­nen rum, die unter Span­nung stehen!

Mir wurde vor einer Weile ein alten Scan­ner über­las­sen. Eine tolle Sache eigent­lich, denn einen Scan­ner kann man ja immer gebrau­chen! Lei­der ging das Teil nicht. Das heißt: Am Anfang schon… so halb. Ein gro­ßes Pro­blem war, einen Trei­ber zu fin­den. Irgend­wie lief er dann irgend­wann, brauchte aber einige Anläufe, bevor er einen „erfolg­rei­chen“ Durch­lauf hin bekam und ein Bild ausspuckte:

Bunte Strei­fen obwohl nichts im Scan­ner liegt – schlecht.

Okay­yyy… das kann nicht gesund sein.

Wäh­rend ich noch pro­biert habe, ob man das mit Pho­to­shop weg­fil­tern kann (kann man übri­gens nicht), stieg der Scan­ner völ­lig aus. Beim nächs­ten Lauf hielt er ein­fach an–

kei­ner­lei Reak­tion. Super! :/

Repa­ra­tur

Plan A

Ein Jahr und einen Löt­kurs spä­ter, wollte ich schauen, ob man das Ding viel­leicht doch noch repa­rie­ren kann. Wäre ja gelacht! Und bei der LED-Lampe hatte ich ja auch schon Glück gehabt! Ursprüng­lich ver­mu­tete ich die Elek­tro­nik im Scan­ner, aber letzt­lich fand ich es ein­fa­cher, von vorne anzu­fan­gen – beim Netz­teil. Also Mul­ti­me­ter raus und geschaut, ob am Scanner-Stecker über­haupt noch Span­nung anliegt.

Der Ste­cker. Über der ent­spre­chen­den Dose am Scan­ner ist die Span­nung und Polung notiert. Die +12V lie­gen innen an dem Stift an, außen ist Masse.

Ha! Null Volt! Feh­ler­quelle gefun­den! Nächste Sta­tion: Netz­teil öffnen. Hm.. ja öhm. Die Din­ger sind ja eigent­lich nicht zum Öffnen gedacht, haben gleich gar keine Schrau­ben. Aaaaber nach ganz viel gutem Zure­den, Strei­chel­ein­hei­ten und Mani­pu­la­tio­nen von gera­dezu chir­ur­gi­scher Prä­zi­sion … habe ich beschlos­sen das Ding mit Stech­bei­tel und Ham­mer bru­tal auf­zu­bre­chen. Ein paar Mal auf die Grenze zwi­schen bei­den Gehäu­se­tei­len ein­ge­wirkt, sprang es end­lich aus­ein­an­der – über­ra­schen­der­weise sogar ohne grö­ßere Beschädigungen!

Das Netz­teil ist nur zusam­men­ge­steckt und ver­klebt. Das Öffnen ist nicht vor­ge­se­hen – aus gutem Grund, denn drin­nen lie­gen schließ­lich 230V Wech­sel­strom an!

Innen sieht man schon das Mal­heur: Braune Suppe über­all! Die kommt von einem aus­ge­lau­fe­nen Kon­den­sa­tor. Offen­bar sind Kon­den­sa­to­ren heut­zu­tage einer der Haupt­gründe für defekte PC-Elektronik. Dazu gibt es übri­gens auf Wiki­books einen sehr schö­nen Arti­kel „Warum altern Computer?“

Braune Suppe – auch für den Laien gut als Man­gel zu erkennen ;)

Die Pla­tine von oben. Der Kon­den­sa­tor oben rechts (die metal­lene Ober­seite des brau­nen Zylin­ders) ist ausgelaufen.

Ruhe in Frie­den, klei­ner Elko :,(

WARNUNG: Auf der Pla­tine befin­det sich ein fla­cher Kühl­kör­per. Die­ser fun­giert gleich­zei­tig als Lei­ter­bahn, sprich, steht ggf. unter Strom!

Es han­delt sich hier übri­gens um ein Schalt­netz­teil. Das ist im Wesent­li­chen eine effi­zi­enz­ge­stei­gerte Modi­fi­ka­tion des Wald-und-Wiesen-Transformators aus dem Physikunterricht.

Meine erste Idee zur Lösung des Pro­blems war natür­lich, den Kon­den­sa­tor aus­zu­tau­schen. Also das Ding her­aus­ge­lö­tet1 und ab zu Con­rad: „Ich hätte gerne die­sen Kon­den­sa­tor in ganz“. Zack! Schon hat man für 60cent einen neuen Kon­den­sa­tor! Ehr­lich gesagt kam ich mir da etwas schä­big vor. Das Her­aus­su­chen und Ver­pa­cken in die Anti-Diebstahl-Plastikkiste hat sicher mehr Per­so­nal­kos­ten ver­ur­sacht, als es Con­rad einbringt.

Lei­der hat der neue Elko auch nichts gebracht. Offen­bar hat es, als der Kon­den­sa­tor aus­hauchte, noch min­des­tens zwei Tran­sis­to­ren mit in den Tod geris­sen. Das kann man mit der Dioden­mess­funk­tion des Mul­ti­me­ters tes­ten, wie mir ein in Elek­tro­tech­nik bewan­der­te­rer Kol­lege erzählte. Eigent­lich pein­lich, dass ich sowas selbst nicht weiß. Aber da fehlt mir ein­fach die prak­ti­sche Erfah­rung – wird schon noch :)

Da ich nicht wirk­lich Lust hatte, nach­ein­an­der alle mög­li­chen Tran­sis­to­ren und womög­lich ande­res Zeug raus­zu­lö­ten und neu zu kau­fen, habe ich mich für Plan B entschieden.

Plan B

Der Scan­ner nimmt ja +12V Gleich­strom, hm? PC-Netzteile lie­fern ihren Strom teil­weise über soge­nannte Molex-Stecker, die über eine ihrer vier Adern +12V Gleich­strom aus­spu­cken :) Alles was man also tun muss, ist, das Gleichstrom-Kabel  von der Pla­tine abzu­lö­ten und des­sen Enden statt­des­sen an so einen Molex zu löten! Man muss ledig­lich auf die rich­tige Polung ach­ten. Auf mei­ner Pla­tine war die +12V-Ader  die äußere von bei­den. Die Ader für Masse/Minus war 1cm im Inne­ren der Pla­tine angelötet:

Polung des Kabels – merken!

Das Plus-Ende kommt an den gel­ben Anschluss; das andere an einen der schwar­zen Anschlüsse des Molex.

Ich habe die Kabel­en­den nicht direkt an einen Ste­cker im Rech­ner gelö­tet, son­dern an so eine Art Ver­län­ge­rungs­stück, das aus diver­sen Grün­den bei Netz­tei­len mit dabei ist. So kann ich mein Kabel im Zwei­fels­fall auch ein­fach wie­der abstöpseln :)

Nun noch im Rech­ner anschlie­ßen, das Kabel irgendwo geschickt aus dem Gehäuse her­aus­füh­ren und BÄM hat der Scan­ner wie­der Saft und war­tet auf wei­tere Anweisungen :)

Soft­ware

Es gibt lei­der keine 64bit-Treiber und auch für den 32bit-Treiber würde ich nicht wet­ten, dass er auf Sys­te­men neuer als Win­dows XP läuft. Ohne pas­sen­den Trei­ber bekommt man diverse selt­same Feh­ler­mel­dun­gen wie „Zu wenig Spei­cher. Erhö­hen Sie den ver­füg­ba­ren Spei­cher. Der Scanner-Treiber wird geschlossen.“

Die Lösung für Leute, die kein Win­dows XP mehr betrei­ben: Eine vir­tu­elle Maschine neh­men! Wer Win­dows 7 benutzt, kann sich mög­li­cher­weise (hängt von der Edi­tion ab), XP Mode her­un­ter­la­den! Das ist eine kos­ten­lose offi­zi­ell von Micro­soft ange­bo­tene vir­tu­elle Maschine, auf der eben Win­dows XP läuft. Diese Option habe ich gewählt. Alter­na­tiv kann man sich die Vir­tual­Box her­un­ter­la­den, auf der man ein altes XP instal­lie­ren kann – sofern man noch irgendwo eine alte Installations-CD findet.

Der neu­este Trei­ber hat die Num­mer 6.3.3 und ist auf der Canon-Website her­un­ter­zu­la­den: Deut­sche Ver­sion, Eng­li­sche Ver­sion, Über­sicht über alle Down­loads (man musste übri­gens unter „andere Modelle“ suchen, statt „Scan­ner“). Die Tool­box bekommt man auch dort, braucht man aber nicht, wenn man direkt aus ande­ren Pro­gram­men her­aus scannt.

XP sollte das neue Gerät auto­ma­tisch erken­nen, sobald man es in der Vir­tu­el­len Maschine „ange­schlos­sen“ hat. Im XP-Mode geht das über das USB-Menü in der blauen Leiste; in der Vir­tual­Box im Geräte-Menü in der Menü­leiste.  Falls es das nicht tut, ist in die­sem Screen­shot auf­ge­zeigt, wie man unter XP neue Trei­ber installiert:

Start > Rechts­klick My Computer/Arbeitsplatz > Properties/Eigenschaften und dann dem Screen­shot folgen.

Jetzt  müsste der Trei­ber funktionieren!

Wenn man das ScanGear-Programm benutzt, sollte man noch ein Häk­chen set­zen bei: „Für erwei­terte Ein­stel­lun­gen Scanner-Treiber benut­zen“. Tut man dies nicht, hält der Scan­ner sich bis ans Ende der Tage mit der Licht­kor­rek­tur auf. Aber wenn man den Haken setzt, klappt es recht zügig. Wobei ich mich durch­aus auch an War­te­zei­ten um die zwei Minu­ten erin­nern kann – das war wohl nie eine Stärke die­ses Modells. Aber spä­tes­tens bei 10 Minu­ten ist was faul.

Fer­tig! Jetzt sollte alles lau­fen! Ich hoffe, ich konnte hel­fen! Für Fra­gen, Lob und Kri­tik ste­hen die Kom­men­tare offen! :)

  1. Tipp: Zusam­men­ge­drückte Pin­zette unter’s Bau­teil. So muss man nicht selbst wäh­rend des Lötens am Bau­teil zie­hen.

Thema: DIY | 2 Kommentare

CT-Bilder

Freitag, 27. Januar 2012 | Autor:

2004 hatte ich plötz­lich Schmer­zen, wenn ich, ohne den Kopf zu bewe­gen, nach oben blickte. Ver­mut­lich weil das Auge a) wich­tig ist und b) in unmit­tel­ba­rer Nähe des Hirns liegt, wurde von mei­nem Kopf ein CT gemacht! Das ist, abge­se­hen von der Strah­len­be­las­tung1, natür­lich eine tolle Sache und ich habe den Arzt gebe­ten, mir das CT spä­ter zuzu­schi­cken! Ich glaube, die­sen Wunsch muss er oder sie sogar erfül­len, denn es sind ja schließ­lich meine Pati­en­ten­da­ten. Ein paar Wochen spä­ter lag dann tat­säch­lich der Umschlag mit Arzt­brief und CD im Briefkasten.

Auf der CD ist schon ein Pro­gramm zum Betrach­ten der Daten drauf, damit kann man sich aber nur Schnitt­bil­der anse­hen. Da ich aber inzwi­schen For­scher bin (Yeah!), habe ich nun Zugriff auf deut­lich pro­fes­sio­nel­lere Werk­zeuge zur Visua­li­sie­rung von CT-Daten. :)
(Drauf­kli­cken für grö­ßere Versionen.)

Der Hin­ter­kopf. Gut zu sehen sind die Hals­wir­bel. Der oberste heißt Atlas. Er besteht aus kaum mehr als einem Ring, auf dem der Kopf auf­liegt. Von unten ragt der Dens axis genannte Fort­satz des dar­un­ter­lie­gen­den 2. Hals­wir­bels, Axis genannt, durch den Ring. Diese recht lose Ver­bin­dung ist der Grund dafür, dass wir unse­ren Kopf so frei dre­hen kön­nen ohne jedes Mal die gesamte Wir­bel­säule in sich ver­dre­hen zu müs­sen!Von schräg oben. Links und rechts sind Teile der Auf­lage zu erken­nen, in der der Kopf liegt. Das rest­li­che haut­far­bene ist Haut, Fett­ge­webe ist gelb, Blut und Mus­keln sind rot, Kno­chen ist grau.

Selbe Ansicht, andere Trans­fer­funk­tion (d.h. Fär­bung und Trans­pa­renz) Lei­der ist hier der Kno­chen nicht 100% kor­rekt umge­setzt. Zum Bei­spiel sieht man deut­lich die Nasen­höhle – die sollte aber eigent­lich von einer dün­nen Kno­chen­schicht ver­deckt sein. Aber man bekommt einen Eindruck!

Zuletzt noch­mal von vorn. Auch hier hat es ein paar dün­nere Kno­chen­stel­len nicht rich­tig erwischt. Gut zu erken­nen ist aber das Fett um die Wan­gen. Ganz schwach kann man auch die Wim­pern­li­nie sehen.

  1. Übri­gens spie­len bei der Ent­schei­dung über sol­che Maß­nah­men auch Fak­to­ren wie das Alter hin­ein. Bei einer jun­gen Frau z.B. macht man nicht mal eben ein CT vom Unter­leib. Bei einem alten Mann hin­ge­gen ist Strah­len­be­las­tung ein gerin­ge­res Pro­blem, da er für Lang­zeit­schä­den keine Zeit mehr hat.

Thema: CG, Leben und Erlebnisse | Beitrag kommentieren

Eine kleine Grafik für die Wikipedia

Sonntag, 15. Januar 2012 | Autor:

Diese Skizze war der Vor­läu­fer zu einer Illus­tra­tion, die sich bei Wiki­pe­dia jemand für den Arti­kel XX-Mann gewünscht hat. Im Gegen­satz zu ande­ren mei­ner Ideen habe ich diese Skizze sogar tat­säch­lich umgesetzt ;)

Große Ver­sion, SVG-Vektorgrafikversion, Beschrei­bung, Lizenz­in­for­ma­tio­nen und neu­este Ver­sion auf Commons

Der Schritt vom Notiz­zet­tel­chen zur fer­ti­gen Illus­tra­tion war gar nicht so groß! Wich­tig war die Fär­bung – ohne Farb­un­ter­schied wäre nicht ersicht­lich, dass ein Chro­mo­som­ab­schnitt getauscht wird. Dabei muss man dar­auf ach­ten, dass auch die 10% Rot-Grün-Fehlsichtigen unter uns diese Far­ben unter­schei­den kön­nen. Rot und Blau sind da aber wenig pro­ble­ma­tisch. Außer­dem habe ich es so gedreht, dass die getausch­ten Stel­len unter­schied­lich hell sind, also hell­blau im dunk­le­ren vio­lett und anders­rum. Das hilft auch Nor­mal­sich­ti­gen, die­ses doch recht kleine Detail zu bemer­ken. Die Far­ben der Chro­mo­so­men kor­re­spon­die­ren auch zu den (mehr oder min­der) klas­si­schen Far­ben für die Geschlech­ter: das für Män­ner cha­rak­te­ris­ti­sche Y-Chromosom (das trotz des Namens X-förmig ist) ist blau, die X-Chromosomen vio­lett. Diese Zuord­nung ist zwar nicht 100% kor­rekt, weil auch Män­ner ein X-Chromosom haben, aber es soll ja nur der Ori­en­tie­rung die­nen. Zu guter Letzt: Um die bei­den Chro­mo­som­hälf­ten (Chro­ma­ti­den) zu unter­schei­den, sind sie ver­schie­den hell. Die Linien zwi­schen den Pha­sen waren eigent­lich Pfeile, aber da ist irgend­was schief gelau­fen. Ich glaube aber, dass man trotz­dem erkennt, wie es läuft :)

Prin­zi­pi­ell geht es bei der Abbil­dung um die Frage, wie es denn kommt, dass man­che Men­schen Män­ner sind, obwohl ihnen das Y-Chromosom völ­lig fehlt und statt­des­sen, wie Frauen, zwei X-Chromosomen haben. Ein mög­li­cher Mecha­nis­mus (das ist noch nicht abschlie­ßend geklärt) besteht darin, dass das für die Eigen­schaft „Mann” ver­ant­wort­li­che Gen namens SRY durch einen zufäl­li­gen Aus­tausch von Chro­mo­som­ab­schnit­ten auf ein X-Chromosom wech­selt. Die­ser Aus­tausch nennt sich Crossing-over und pas­siert wäh­rend der Mei­ose, sprich bei der Bil­dung der Keim­zel­len – der Sper­mien. Wenn das Sper­mium mit dem ver­männ­lich­ten X eine Eizelle befruch­tet, kommt es mit dem müt­ter­li­chen X-Chromosom zusam­men und tataaa! Ein Mann mit zwei X-Chromosomen wird gebo­ren! Die­ses Spiel bleibt aber nicht ohne Neben­wir­kun­gen. Der betrof­fene Mann ist zum Bei­spiel unfruchtbar.

Wie schon erwähnt ist nicht klar, ob das Syn­drom wirk­lich so ent­steht. Zur Recher­che habe ich mir ein paar Publi­ka­tio­nen ange­schaut1 und mein Wis­sen über Mei­ose und ande­res in dem wirk­lich tol­len Ein­stei­ger­me­di­zin­buch „Der Kör­per des Men­schen“ von Fal­ler und Schünke auf­ge­frischt. Das klingt jetzt ein biss­chen nach Arbeit, aber tat­säch­lich macht die­ses For­schen und Ler­nen für mich einen Groß­teil des Freude aus! Denn wenn man einen Sach­ver­halt illus­triert oder visua­li­siert, macht man sich viel mehr Gedan­ken dar­über, wie etwas ganz kon­kret funk­tio­niert2

Ich hoffe ich kann mit der Skizze der ein oder ande­ren ange­hen­den Medi­zi­ne­rin hel­fen, ein paar Minu­ten wert­vol­ler Lern­zeit zu sparen ;)

  1. Was auch nur geht, weil ich über die Uni an diese heran komme. In einer bes­se­ren Welt hätte unein­ge­schränkt jeder Zugang zu wis­sen­schaft­li­chen Publi­ka­tio­nen!
  2. In die­ser Hin­sicht ist es ein biss­chen wie pro­gram­mie­ren: Man kann Sach­ver­halte model­lie­ren, mathe­ma­tisch beschrei­ben und her­lei­ten, aber ob und wie es tat­säch­lich funk­tio­niert, merkt man erst, wenn man es kon­kret und ein­deu­tig dar­stel­len muss – und genau das muss man, wenn man etwas pro­gram­miert, oder eben illus­triert!

Thema: Leben und Erlebnisse, Projekte | Beitrag kommentieren

Rezept: Schnelles, scharfes Gemüse mit Asianudeln

Montag, 5. Dezember 2011 | Autor:

Das fol­gende Rezept ist recht ein­fach, aber allein um die Men­gen­an­ga­ben mal auf­ge­schrie­ben zu haben, lohnt sich schon ein Arti­kel! Es ist ein vega­nes Rezept, aber man kann es pro­blem­los mit Fleisch auf­wer­ten – abge­se­hen davon habe ich schon auch drauf geach­tet, dass es nach mehr schmeckt als Laub und Was­ser ;) Im übri­gen kann man statt Nudeln auch alles mög­li­che andere neh­men – der Knack­punkt ist die Zube­rei­tung des Gemü­ses und genau darum geht es hier.

Zuta­ten für 1 Portion

Gemüse:

  • 1 Paprika, rot oder orange
  • 2 Hand voll Chi­na­kohl oder Spitz­kohl oder Pok Choi (sind unge­fähr 250g)
  • ½ Bund Früh­lings­zwie­beln oder Lauch­zwie­beln (sind ca. 6 Zwiebeln)

Gewürz:

  • ½ TL Sam­bal Oelek (Chilipaste)
  • ½ TL Currypulver
  • ½ TL Salz
  • 1 EL Sojasoße
  • Öl

Damit es schnell geht, sollte das Gemüse am Vor­tag geschnit­ten und ggf. gewa­schen wer­den. Paprika in Strei­fen, Früh­lings­zwie­beln in Ringe oder so. Bei­des in eine Schüs­sel. Beim Chi­na­kohl die Blät­ter in Strei­fen schnei­den – vor­her den Groß­teil des dicken wei­ßen Strunks mit zwei V-förmigen Schnit­ten weg­schnei­den. Die­ses Zeug kann man weg­schmei­ßen1. Die geschnit­te­nen Kohl­blät­ter kom­men in eine andere Schüs­sel, da sie nach­her zu einem völ­lig ande­ren Zeit­punkt in die Pfanne müssen.

Zube­rei­tung

Die Zube­rei­tung des Gemü­ses dau­ert in Summe nur 4½ Minu­ten (Induk­ti­ons­herd). Die Bei­lage sollte vor Ende die­ser Zeit auf Tel­lern bereit lie­gen, da das Gemüse lei­det, wenn es eine Minute zu lang in der Pfanne her­um­liegt. Kon­kret wird es labb­rig und ver­liert an Geschmack (ist zumin­dest mein Ein­druck). Zur bes­se­ren Ori­en­tie­rung wäh­rend des Kochens sind die kon­kre­ten Anwei­sun­gen fett gedruckt.

Zuerst kommt ein ordent­li­cher Schluck Öl in die Pfanne! Die­ses wird alle Rösta­ro­men und Gewürze auf­neh­men, die sich in der Pfanne so sam­meln. Das Öl ist im End­ef­fekt der Trä­ger unse­rer Soße, also soll­ten es schon 4 Ess­löf­fel oder so sein. Wer wenig oder kein Öl ver­wen­den mag, muss sich eben eine andere Soße anrüh­ren. Dazu ste­hen wei­ter unten zwei ein­fa­che Methoden!

Wenn das Öl heiß ist, kom­men Paprika und Früh­lings­zwie­beln dazu und wer­den bei recht gro­ßer Hitze ange­bra­ten. Die bei­den geben ordent­lich Rösta­ro­men ab und sor­gen dafür, dass unser Gemüse auch nach etwas schmeckt! Die Zwie­bel bringt außer­dem Schärfe mit, die Paprika ein biss­chen Süße und Knackigkeit.

Nach etwa 2 Minu­ten wird ein ½ TL Sam­bal Oelek dazu­ge­rührt. Nach einer wei­te­ren Minute soll­ten die Zwie­beln und Paprika deut­lich Farbe ange­nom­men haben.

In der Zwi­schen­zeit wird ½ TL Cur­ry­pul­ver, ½ TL Salz & 1 EL Soja­soße in einem klei­nen Schüs­sel­chen ange­mischt. Schär­fe­fans kön­nen beden­ken­los noch nen hal­ben Tee­löf­fel Chili­pul­ver dazu­ge­ben. Es ist übri­gens nicht schlimm, wenn es sich nicht rich­tig löst. Das Gemisch bringt noch­mal eine Por­tion Aroma, Schärfe und Geschmach an das Blatt­werk. Die Soja­soße kann auch sepa­rat zuge­ge­ben oder sogar weg­ge­las­sen wer­den, aber dann sollte man im fol­gen­den Schritt dar­auf ach­ten, die Gewürze erst nach ein­ma­li­gem Umrüh­ren des Gemü­ses mög­lichst gleich­mä­ßig zu streuen.

Jetzt kommt der Kohl dazu und das eben ange­rührte Gewürz­ge­misch dar­über. Gut durch­rüh­ren – fer­tig! Sofort ser­vie­ren, solang Paprika und Kohl noch eini­ger­ma­ßen kna­ckig sind!

Abwand­lun­gen

Dass man als Bei­lage auch Reis oder sonst­was neh­men kann, sollte klar sein. Aber auch sonst kann man natür­lich noch vie­les aus­tau­schen. Ein paar Stück­chen Fleisch, Fisch oder Mee­res­früchte kann man sich pro­blem­los in einer sepa­ra­ten Pfanne oder vor/mit dem Gemüse in der­sel­ben Pfanne mit­bra­ten. Für Fisch und Mee­res­früchte sollte man wahr­schein­lich den Rest des Rezep­tes auch ein biss­chen anpas­sen, das Gemüse eher düns­ten als bra­ten, viel­leicht noch ein biss­chen Säure rein­brin­gen, Wein?, viel­leicht sogar Sahne oder Kokosmilch.

Soße

Wer am Öl gespart hat oder den Geschmack in eine mas­sen­kom­pa­ti­blere Rich­tung schie­ben will, kann sich noch eine Soße machen!

Vari­ante 1: ½ TL Sam­bal Oelek + 1 EL Soja­soße + dunk­len Soßen­bin­der. Ein­fach mischen und drü­ber­kip­pen. Ach­tung: Dies ist eine sehr wür­zige Soße, die man nicht in gro­ßen Men­gen verwendet.

Vari­ante 2: Einen Schluck Fertig-Bratensoße anrüh­ren. Das gibt dem gan­zen noch­mal einen klei­nen Schub in Rich­tung urdeut­sche Essgewohnheiten.

~ Bon appé­tit! ~~

  1. aber eigent­lich könnte man es auch in Stifte schnei­den und als kna­cki­gen Bam­buss­pros­sen­er­satz drin las­sen. Die­ses Rezept ent­hält übri­gens des­halb keine Spros­sen, weil es hier keine gibt, die so kna­ckig wären, dass es sich lohnt.

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Geschenketipps

Donnerstag, 1. Dezember 2011 | Autor:

Eine Aus­wahl an Din­gen, die ich alle­samt selbst besitze bzw. mit­ge­macht und für gut befun­den habe :)

Bücher

  • Sie belie­ben wohl zu scher­zen, Mr. Feyn­man!: Aben­teuer eines neu­gie­ri­gen Phy­si­kers“ – Richard Feyn­man (Ama­zon, eng­li­sche Aus­gabe)

Eine Samm­lung wit­zi­ger Anek­do­ten aus dem Leben Feyn­mans. Feyn­man ist im Wesent­li­chen ein von der Natur und ihrer Phy­sik begeis­ter­ter Typ, der außer­dem sei­nen Mit­men­schen gerne Strei­che spielt! Er ist, zumin­dest in den Wis­sen­schaf­ten als genia­ler Leh­rer bekannt, was sicher an sei­ner locke­ren und anschau­li­chen Art liegt, die Welt zu beschrei­ben und zu erklä­ren. Von Auto­ri­tä­ten hält er im Zwei­fels­fall nichts. Den­noch ist das Buch kei­nes­wegs ein Phy­sik­buch – es han­delt viel­mehr von kurio­sen Erleb­nis­sen, wie damals in Los Ala­mos, als er bemerkte, dass im Sicher­heits­zaun um das hoch­ge­heime Gelände ein Loch war. Er ging immer zum Ein­gang raus und durch das Loch hin­ein, bis sich irgend­wann mal jemand gewun­dert hat „Hey, wie kommt es, dass die­ser Typ stän­dig raus geht, aber nie rein kommt?“ Über­haupt hatte er eine Hacker-Mentalität im bes­ten Sinne des Wor­tes! Es ist eines der ganz weni­gen Bücher, die ich immer wie­der zur Hand nehme!

Ziel­gruppe für die­ses Geschenk: Auf jeden Fall Natur­wis­sen­schaft­ler oder Inge­nieure oder sol­che die es wer­den wol­len – und beson­ders natür­lich Men­schen, die sich mit Feyn­man auf die ein oder andere Weise iden­ti­fi­zie­ren kön­nen. Aus­schlie­ßen würde ich allen­falls Hardcore-Anti-Naturwissenschaftler. Preis­lich liegt es bei ange­neh­men 10€.

  • Mut zum Skiz­zen­buch: Zeich­nen und Skiz­zie­ren unter­wegs“ – Felix Schein­ber­ger (Ama­zon)

Das per­fekte Geschenk für Leute, die viel­leicht frü­her gerne gezeich­net haben oder es auch heute noch tun, aber sich nicht so recht trauen, die­ses Hobby ent­spannt aus­zu­le­ben! „Mut zum Skiz­zen­buch“ macht genau das: Es ermu­tigt einen, ein­fach mal wie­der was zu zeich­nen! Die Angst vor Feh­lern zu ver­lie­ren! Zusätz­lich ent­hält das Buch auch eine Reihe prag­ma­ti­scher Tipps und Hin­weise rund um Tech­nik und Aus­stat­tung rund um’s Skiz­zen­buch. Hier hat der Autor ein paar Bei­spiel­sei­ten online gestellt: felixscheinberger.de/books/?buch=5 (dort auf das Bild kli­cken).
Das Buch selbst ist ein Hard­co­ver, in Deutsch­land her­ge­stellt und öko und nach­hal­tig und so. Der Buch­rü­cken ist aus robus­tem Stoff, die Ecken sind mit Metall beschla­gen, das Papier ist für mein Emp­fin­den sehr gut – macht ins­ge­samt einen sehr wer­ti­gen Eindruck!

Preis­lich liegt es bei 30€ für 160 Seiten.

  • Mit­ein­an­der reden 1–3“ – Frie­de­mann Schulz von Thun

… ist viel bes­ser und nütz­li­cher als es der Titel viel­leicht ver­mu­ten lässt, denn in die­sem Buch erklärt Schulz von Thun, wie Men­schen kom­mu­ni­zie­ren. Beim Lesen habe ich immer wie­der Stel­len gele­sen und gedacht: „Ja! JA! Genau so ist es! Haha!“ und war dann oft froh, end­lich ein Voka­bu­lar für diese gan­zen kom­mu­ni­ka­ti­ons­psy­cho­lo­gi­schen Phä­no­mene zu haben, die ich vor­her zwar irgend­wie gespürt hatte, aber nicht so recht zu fas­sen bekam! Das Buch besteht aus drei Bän­den, es sind aber alles rela­tiv schmale Taschen­bü­cher, sodass der Gesamt­um­fang sehr gut zu bewäl­ti­gen ist. Die zwei oder drei Kon­zepte, an denen sich das Buch ori­en­tiert, wer­den jeweils zu Beginn erklärt, anschau­li­che Bei­spiele aus dem rea­len Leben gege­ben und dann dar­auf auf­ge­baut. Das alles geschieht immer sehr locker und kom­pakt, aber gleich­zei­tig auch sehr, sehr verständlich. :)

Allen, die mit Erzie­hung, Psy­cho­lo­gie oder Kom­mu­ni­ka­tion zu tun haben, kann man das Buch auf jeden Fall schen­ken. Man muss fast eher auf­pas­sen, dass sie oder er das Buch noch nicht hat! Wegen des gerin­gen Prei­ses von 15€ lohnt es sich, gleich alle drei Bände zusam­men zu kaufen.

  • Einige wei­tere mei­ner Buch­re­zen­sio­nen, sind unter dem Tag Buch­re­zen­sio­nen ver­sam­melt. Momen­tan sind das „Nichts“ von Janne Tel­ler und „Die Straße“ von Cor­mac McCarthy.

Für Spiel­kin­der und Techniker

Ursprüng­lich für Künst­ler ent­wi­ckelt, ist Arduino eine ein­fa­che (wirk­lich!) Plat­form, für alle, die auf ein­fa­che Art und Weise irgend­wel­che Dinge steu­ern wol­len. Es han­delt sich im Wesent­li­chen um einen Mikro­con­trol­ler (lies: ganz klei­nen Com­pu­ter), der auf einem klei­nen Board lebt, dass ihn via USB-Anschluss mit Strom ver­sorgt. Via eben die­sem  USB-Anschluss und einem kos­ten­lo­sen Java-Programm kann das Ding mit selbst geschrie­be­nen Pro­gram­men befüllt wer­den um bei­spiels­weise ange­schlos­sene Sen­so­ren, Moto­ren, LEDs oder was auch immer anzu­steu­ern. Es ist wirk­lich kin­der­leicht! Auf der Web­site gibt es viele detail­liert beschrie­bene Bei­spiele, die man nur noch nach­bauen muss: arduino.cc (dort gibt es auch das ange­spro­chene Java-Programm). Es gibt auch eine Doku­men­ta­tion zum Ardui­no­pro­jekt auf Vimeo.

Ziel­gruppe sind zum Bei­spiel Künst­ler, die Licht­in­stal­la­tio­nen bas­teln wol­len. Ansons­ten aber natür­lich alle Elek­tro­nik­fans – viel­leicht auch Infor­ma­ti­ker, die bis­her nur Soft­ware gemacht haben und nun end­lich mal ein rea­les Gerät bauen wol­len! Je nach Vor­wis­sen gibt es den Arduino ein­zeln (aktu­elle Ver­sion ist „Uno“, aber der unmit­tel­bare Vor­gän­ger „Duemi­la­nove“ ist auch in Ord­nung) oder im Set mit einem Schwung Bau­tei­len (emp­feh­lens­wert, habe ich selbst) oder für Leute mit wenig Vor­er­fah­rung das Set mit Bau­tei­len plus Buch! Das Buch gibt es mit­un­ter auch in Uni­ver­si­täts­bi­blio­the­ken, falls ihr Zugriff auf eine sol­che habt.

Mit 70–80€ ist es wahr­schein­lich nix zum „ein­fach mal so“ schen­ken. Aber für tech­nik­be­geis­terte Men­schen mit Ein­falls­reich­tum eine echt tolle Sache! Für Infor­ma­ti­ker, Nerds und angren­zende Lebens­for­men, die noch nichts hob­by­mä­ßig mit Mikro­con­trol­lern gemacht haben,  liegt man mit nem Arduino auf der siche­ren Seite.

Erleb­nisse

  • Erleb­nis­koch­kurs – ein in Leip­zig ansäs­si­ger ist Lukul­lusT, aber ähnli­ches gibt es sicher auch anderswo.

Macht echt Spaß! Man lernt von nem Pro­fi­koch die fein­hei­ten, lernt klasse Rezepte ken­nen und es gibt Essen – ver­dammt gutes Essen! Zumin­dest bei Lukul­lusT wird man auch die gesamte Zeit (geht über mini­mum ca. 4h) von zwei Kell­ne­rin­nen mit Geträn­ken nach Wunsch ver­sorgt – kalte, warme, mit oder ohne Alko­hol, alles frei Haus natürlich.

Eine tolle Sache! Preis­lich nicht ganz bil­lig. Über 100€ wer­den es wohl schon – aber wenn man es sich leis­ten kann, ist es auf jeden Fall eine wun­der­bare Sache!

  • Fahr­si­cher­heits­trai­ning (ADAC)

Es gibt viele ver­schie­dene Fahr­trai­nings. Ich hab mal eins mit­ge­macht und habe mir bald dar­auf einen Gut­schein für nächst-intensivere Trai­ning gewünscht! :) Einen Arti­kel über mein ers­tes Trai­ning habe ich damals auch geschrie­ben. Die Trai­nings kön­nen all­ge­mein sein, es fin­den aber auch Zielgruppen-spezifische Kurse statt, zum Bei­spiel für Frauen, die keine Lust haben, stän­dig von Män­nern kri­tisch beäugt zu wer­den. Ansons­ten gibt es die Kurse in ver­schie­de­nen Inten­si­täts­gra­den, die auch mit unter­schied­li­chen Dau­ern ein­her gehen. Man­che Kurse gehen über einen Nach­mit­tag, für andere muss man schon mal nen kom­plet­ten Tag reservieren.

Preis­lich lie­gen die PKW-Trainings bei rund 100–150€.

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Brüssel

Donnerstag, 24. November 2011 | Autor:

Letzte Woche war ich bei Ver­wand­ten in Brüs­sel. Nett dort! Für Kunst­fans gibt es ne Menge beein­dru­cken­der Gebäude aus allen Epo­chen zu sehen. Für die ande­ren Sinne hält die Stadt ordent­li­che Men­gen Scho­ko­lade, Bier und Frit­ten bereit. Jemand hat die Bel­gi­sche Küche mal cha­rak­te­ri­siert als „Fran­zö­si­sche Küche – Deut­sche Por­tio­nen.“ Ich denke, das trifft’s ganz gut ;). Lei­der kann man Geschmack aber nicht foto­gra­fie­ren, drum gibt’s hier nur einige Fotos aus Brüs­sel, sei­nen Parks, angren­zen­den Dör­fern und dem (Kriegs?-) Museum im Jubel­park. Lei­der gibt meine Kamera lang­sam den Geist auf, aber ich hoffe, dass man das nicht allzu stark sieht: wei­ter…

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Macht der Banken - Was kann ich selbst überhaupt tun?

Sonntag, 16. Oktober 2011 | Autor:

Ges­tern fragte kor­bi­nian auf Twit­ter, völ­lig zurecht:

Was kon­kret for­dern die #occu­p­ier denn eigent­lich? Oder is das wie­der nur so eine Empö­rungs­show wie der Echtedemokratiejetzt-Flop?

Letzt­lich geht es darum, die Macht der Ban­ken zu beschnei­den. Aber warum haben die Ban­ken über­haupt Macht? Im Grunde ja nur, weil wir Ihnen unser Geld anver­traut haben. Wenn nun einer Bank die Pleite droht, ist der Staat erpresst: Ret­tet er die Bank, kos­tet es absurde Men­gen Steu­er­geld, das anderswo fehlt - zum Bei­spiel in den Sozi­al­kas­sen. Ret­tet er die Bank nicht, ver­lie­ren Bür­ger ihr Erspar­tes. Wobei hier in Deutsch­land die Sozi­al­sys­teme so stark sind, dass dies bei klei­ne­ren Ban­ken wahr­schein­lich ver­schmerz­bar wäre. Man könnte als Staat auch hin­ge­hen und sagen: Die Bank geht jetzt halt pleite - aber wir geben unser Geld nicht der Bank, son­dern direkt ihren Kunden!

Aber ich bin ja nun lei­der nicht der unum­strit­tene Herr­scher Deutsch­lands, son­dern nur ein nor­ma­ler Bür­ger. Sagen wir mal, ich möchte den­noch einen kon­kre­ten, wenn auch klei­nen Bei­trag dazu leis­ten, den Ban­ken ein Stück ihrer Macht zu ent­rei­ßen… wei­ter…

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