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Farbrauschen reduzieren

Sonntag, 27. April 2008 | Autor:

Mir ist neu­lich eine nette Methode ein­ge­fal­len, far­bi­ges Rau­schen in Bil­dern zu redu­zie­ren. In Pho­to­shop geht’s so:

  1. Ebene dupli­zie­ren
  2. Den Ebe­nen­mo­dus der neue Ebene auf „Farbe” stellen
  3. Die neue Ebene weich­zeich­nen mit einem Radius von 3 bis 10.

Hier ein Bild zum Ver­gleich. Links das Ori­gi­nal, rechts die Vari­ante ohne Farbrauschen:

Gut zu sehen: Die roten und grü­nen Punkte am Bein und auch sonstwo sind ver­schwun­den, was den Gesamt­ein­druck des Fotos deut­lich ver­bes­sert. Hel­lig­keits­rau­schen bleibt natür­lich, aber was solls - Hel­lig­keits­rau­schen haben die Fotos in der Geo auch.

Das Bei­spiel ist mit ISO800 auf einer Kom­pak­ten Digi­tal­ka­mera ent­stan­den, daher musste ich beim Gaus­schen Weich­zeich­ner auf 10px Radius zurück­grei­fen. Sicht­ba­rer Neben­ef­fekt ist eine Sät­ti­gungs­ver­min­de­rung an Stel­len, wo bunte auf graue Teile tref­fen. Das kann man an den Enden der Sai­ten und an der LED am Ver­stär­ker beob­ach­ten. Beide sind sicht­bar verblasst.

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Zuschauen wie das Gras wächst…

Mittwoch, 23. Mai 2007 | Autor:

… kann man in einem nur Sekun­den lan­gen Video, dass ich heute gemacht habe nicht. Dafür sieht man, wie sich die Blü­ten öff­nen, nach der Sonne rich­ten, und ohne Sonne dann in alle Rich­tun­gen zurück­kip­pen, außer­dem musste der Löwen­zahn im Wind dran glauben.

http://nikita.tac-design.net/themen/blog/wiese.avi 4,6MB

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Brilliante Farbfotos aus 1909

Donnerstag, 18. Januar 2007 | Autor:

fels
Im Gegen­satz zu die­sem sind Farb­fo­tos aus der ers­ten Hälfte des 20sten Jahr­hun­derts sind im All­ge­mei­nen unscharf, klein und dun­kel. Erin­nert man sich an Auf­nah­men vom zwei­ten Welt­krieg, so sind die meis­ten Fotos noch in Schwarz-Weiß, Farb­fo­tos wie die­ses sind immer­noch farbsti­chig und blass.
Auch Fil­me­ma­cher ori­en­tie­ren sich daran und hal­ten ihre Kriegs­filme in Grün und Stahl­grau. Gera­deso, als ob Gras damals nicht satt grün, der Him­mel nie strah­lend blau gewe­sen wäre.
Dabei gab es nach den ers­ten, ver­ein­zel­ten Farb­fo­tos (Hin­ter­gund­in­for­ma­tio­nen) bereits 1909 farb­lich bril­li­ante, scharfe Fotos, die in ihrer Qua­li­tät der Zeit 30 bis 40 Jahre vor­aus waren. Zudem han­delt es sich nicht um ein­zelne, von Wis­sen­schaft­lern geschos­sene Fotos, son­dern um eine Foto­re­por­tage aus knapp 2000 Aufnahmen!

wei­ter…

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Fledermaus zum Zweiten

Freitag, 13. Oktober 2006 | Autor:

Ges­tern habe ich ja schon von dem klei­nen Pelz­klum­pen berich­tet. Da hatte ich nur das Handy dabei. Heute habe ich die Kamera mit­ge­nom­men und über­ra­schen­der­weise klebte das Tier­chen immer­noch, oder schon­wie­der, an der sel­ben Stelle. Stellt sich die Frage warum? Für eine Fle­der­maus ist das doch kein sinn­vol­ler Platz. Dass sie sich tags­über nicht groß bewegt ist ja sinn­voll weil nacht­ak­tiv, aber es muss doch ner­ven der Lärm und das Licht. Mög­li­cher­weise ein Jung- oder sonst­wie geschwäch­tes Tier, dass kaum flie­gen kann. Dann hat es natür­lich ein ech­tes Pro­blem, denn dort hockend lernt sie es auch nicht, ganz zu schwei­gen davon, dass sie dort keine Beute machen kann.

Aber momen­tan lebt der Kleine noch, man kann ihn atmen sehen.. eigent­lich über­ra­schend, da man nur den Rücken sieht. So oder so: Es lebt! Aber es hält still und gibt somit ein gutes Foto­mo­tiv. Wohl kaum ein Tier hält der­ma­ßen still, von Spin­nen mal abge­se­hen. Fle­der­mäuse kön­nen sich auch regungs­los an Wände hän­gen - wie Spin­nen. Aber wenn man es sich von Wei­tem anschaut sollte klar sein, warum man die klei­nen Fle­dermäuse nennt und nicht Flederspinnen.

Und auch heute habe ich wie­der fest­ge­stellt, dass nie­mand die Fle­der­maus zu bemer­ken scheint. Und nach­her fah­ren sie für hun­derte Euro in den Urlaub und berich­ten dann zu Hause stolz, dass sie eine echte Fle­der­maus gese­hen haben ;)

Hier noch ein paar Fotos die­ses Klei­nen Abend­seg­lers oder was auch immer es für eine Art ist:
(zum Ver­grö­ßern auf die Bil­der klicken)

Thema: Fotografie, Leben und Erlebnisse | Beitrag kommentieren