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EMI

Samstag, 4. August 2007 | Autor:

EMI hat­te im April ange­kün­digt, alle Songs zukünf­tig online ohne DRM (Digi­ta­ler Rech­te-Müll) und oben­drein noch in hoher Qua­li­tät zur Ver­fü­gung zu stel­len.

Wenn man sich die Web­site anschaut schei­nen die Leu­te bei EMI das auch tat­säch­lich aktiv zu tun. Neue Alben, wie das von Korn, wer­den als mp3s mit 320kbps ange­bo­ten. Ich könn­te glatt wie­der anfan­gen Musik online zu kau­fen.

Außer­dem kann man sich auf EMIs Web­site kos­ten­los, in bes­se­rer Qua­li­tät als auf You­tube, Vide­os der Künst­ler anhö­ren. Ein­fach in der Lis­te die Band aus­wäh­len: www.emimusic.de/artist_a-z

End­lich mal ein Label, dass sei­ne zah­len­den Kun­den nicht wie den letz­ten Dreck behan­delt. 🙂

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Hubble Wallpapers

Mittwoch, 30. Mai 2007 | Autor:

Ich selbst habe schon öfter nach ner Sei­te gesucht, wo es die Hub­ble-Auf­nah­men mal groß genug gibt, um sie als Desk­top­hin­ter­grund ein­stel­len zu kön­nen. Tat­säch­lich gibt es qua­si direkt von der Nasa ein paar schö­ne Auf­nah­men vom Hub­ble-Tele­skop in ver­schie­de­nen Bild­schirm-Auf­lö­sun­gen!

hubblesite.org/gallery/wallpaper

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Captchas sinnvoll nutzen

Montag, 28. Mai 2007 | Autor:

Cap­t­chas sind die­se schlecht leser­li­chen Din­ger, die man auf man­chen Web­sei­ten abtip­pen muss, um zu bewei­sen, dass man ein Mensch ist. Pro­gram­me, die auto­ma­tisch im gan­zen Netz Foren, Gäs­te­bü­cher und Kom­men­ta­re mit Spam fül­len, erken­nen im Ide­al­fall nicht, was dort steht. So kann man theo­re­tisch Mensch von Maschi­ne unter­schei­den - cap­t­cha ist daher ein ver­ein­fach­ter Turing-Test.

Nun ist es stumpf­sin­nig, die­se Din­ger stän­dig abzu­tip­pen. Da haben sich cle­ve­re Leu­te von der Car­ne­gie Mel­lon Uni­ver­si­ty was ein­fal­len las­sen: Cap­t­chas wer­den benutzt um Bücher zu digi­ta­li­sie­ren. Beim Scan­nen von gedruck­ten Büchern tre­ten immer wie­der Feh­ler auf, da die OCR-Soft­ware nicht alle Buch­sta­ben oder Wör­ter kor­rekt erkennt. Die Soft­ware mel­det dann in der Regel einen Feh­ler wie „Wort konn­te nicht erkannt wer­den.”

Die­se OCR-Soft­ware ist recht aus­ge­reift - wenn sie ein Wort nicht kor­rekt erkennt, tut es ein Spam-Pro­gramm wahr­schein­lich erst recht nicht. Zudem ist der Vor­rat sol­cher Wor­te nahe­zu uner­schöpf­lich, denn Bücher gibt es genug.

Als Cap­t­cha wird einem also ein Wort aus einem Buch prä­sen­tiert, dass auto­ma­tisch nicht ein­deu­tig zu iden­ti­fi­ze­ri­en war - und zusätz­lich eins, des­sen Lösung bekannt ist, um auch die eigent­li­che Funk­ti­on von Cap­t­chas noch zu erfül­len. Man löst das Cap­t­cha und bekommt Zugang zur Kom­men­tar­funk­ti­on oder was auch immer - gleich­zei­tig hat man gehol­fen, ein Buch zu digi­ta­li­sie­ren. 🙂

Die­se Cap­t­chas gibt es auf der Web­site zum Down­load, unter ande­rem für Word­Press, was ich gleich ein­bau­en wer­de - die gan­zen Spam-Bots mit ihren p0rn-Links gehen mir lang­sam auf die Ner­ven.

Mehr Infor­ma­tio­nen gibt es auf recaptcha.net.

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Sucht-Spiel

Sonntag, 27. Mai 2007 | Autor:

Deskop TD ist ein klei­nes Flash-Spiel, bei dem es dar­um geht, auf einem klei­nen Feld Ver­tei­di­gungs­stel­lun­gen gegen her­an­na­hen­de Smi­leys auf­zu­bau­en:

http://www.handdrawngames.com/DesktopTD/

Man kann die­se Ver­tei­di­gun­gen auch wie­der ver­kau­fen, upgra­den, und sie nut­zen um den Din­gern ein­fach den Weg zu ver­sper­ren.

Trotz der Ein­fach­heit ist es das abso­lut bes­te Flash-Spiel, dass ich je gezockt habe! Kein stumpf­sin­ni­ger Müll wie Yeti-Sports und ähn­li­che Zufalls­spie­le - hier braucht man ein biss­chen Tak­tik, wenn man es zu was brin­gen will.

Mein Rekord liegt der­zeit bei 4458 🙂

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Relevanz

Samstag, 21. April 2007 | Autor:

In der Wiki­pe­dia gibt es seit kur­zem eini­ge neue Arti­kel über Pro­fes­so­ren der Vir­gi­nia Tech. Die­se Arti­kel gibt es alle erst, seit die jewei­li­gen Per­so­nen wäh­rend des Amok­laufs am Mon­tag getö­tet wur­den. Eini­ge sind auch schon zur Löschung vor­ge­schla­gen. Eine beson­ders her­be, aber gute Begrün­dung:

Voll­kom­men unbe­deu­tend. Tod macht noch kei­ne Rele­vanz.

Und es stimmt, die­se Men­schen ste­hen nur in der Wiki­pe­dia weil sie spek­ta­ku­lär erschos­sen wer­den. Ich glaub da tut man weder der Wiki­pe­dia, noch den Ange­hö­ri­gen einen Gefal­len mit.

Men­schen soll­ten einem wegen ihres Lebens im Gedächt­nis blei­ben, nicht ihres Todes.

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Questionable Content

Sonntag, 15. April 2007 | Autor:

Über xkcd bin ich auf einen wei­te­ren Comic gesto­ßen: „Ques­tion­ab­le Con­tent” heißt er und erzählt täg­lich kur­ze Geschich­ten über einen Typen namens Mar­ten, sei­ne Mit­be­woh­ne­rin und sei­ne Freun­din (denk ich mal, bin erst bei Strip Num­mer 257 und bei denen läuft alles ’n bissl kon­fus).

Also im Grun­de „Fri­ends” in Klein­for­mat. Mit dem Unter­scheid, dass ich die Serie eher unin­ter­es­sant, den Comic aber gut find. Das liegt vor allem an der Situa­ti­ons­ko­mik, den Dia­lo­gen, dem Zynis­mus, der Iro­nie. Allein das ers­te Bild die­ses Strips könn­te man sich direkt als Bild an die Wand hän­gen. 😀
edit: Fri­ends is n Dreck gegen die­sen Comic!

Der Zei­chen­stil ent­wi­ckelt sich im Lau­fe der Zeit stark wei­ter. Wobei mir per­sön­lich der ein­fa­che Stil vom Anfang am bes­ten gefällt. Danach sehen die Cha­rac­te­re mei­ner Mei­nung nach teils immer weni­ger gut aus.
edit: Man gewöhnt sich dran 😉

Die Strips bil­den eine Serie - im Grun­de macht es daher nur Sinn, sie von Anfang an zu lesen.

Viel Spaß beim Lesen!
Ques­tion­ab­le Con­tent

edit: Ach ja öhm… „Expli­cit Con­tent” von der Spra­che her. Aber es hält sich in natür­li­chen Gren­zen. 😉

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Nachts auf CS:S-Servern

Sonntag, 15. April 2007 | Autor:

Ok, CS ist ein Online-Spiel, aber manch­mal sind ein­zel­ne Ser­ver wirk­lich unspiel­bar.

So wie heu­te.

Da war zum einen ein Spie­ler mit jeder Men­ge Aim - das heißt fast jeder Schuss ein Head­shot, aber auf jeden Fall ein Tref­fer. Ich schrei ja nicht ger­ne „Chea­ter!”, aber in dem Fall. ^^

Als nächs­tes kamen Zwei aus einem Clan auf den Ser­ver, die ein­fach nur ’n Rad ab hat­ten. Der eine blo­ckiert nen wich­ti­gen Weg (das Tor zu b in dust2) und schießt auf jeden der durch will. Der ande­re schießt eben­so sinn­los auf die eige­nen Leu­te.

End­gül­tig zu bunt wur­de es mir, als die bei­den für den Mist, den sie ver­zapf­ten mit sofor­ti­gem Tod bestraft wur­den. Der eine ließ eine AWM fal­len (für Nicht-Spie­ler: umstrit­te­nes Scharf­schüt­zen­ge­wehr, das mit jedem Tref­fer garan­tiert tötet) - ich hat­te kein Gewehr und hob sie unab­sicht­lich auf.

Nach ein paar Metern fängt irgend son Freak aus mei­nem Team an, auf mich zu schie­ßen. Irgend­wann werf ich ihm die AWM hin und er gibt Ruhe. Dann steh ich da - ohne Gewehr, halb tot.

Manch­mal fragt man sich echt, was für Freaks die­ses Spiel spie­len. Was müs­sen das im täg­li­chen Leben für Men­schen sein?

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xkcd

Freitag, 30. März 2007 | Autor:

xkcd” kommt dabei raus, wenn man beim Ein­schla­fen auf die Tas­ta­tur fällt. Außer­dem ist es der Name des Blogs von Rand­all Mun­roe. Der ist nicht nur Phy­sik-Absol­vent an der Chris­to­pher New­port Uni­ver­si­ty in Vir­gi­nia, son­dern zeich­net auch Comics. Hier ein klei­ner Vor­ge­schmack auf den herr­li­chen Humor sei­ner Web­co­mics:random_number.png

^^ oder auch:

resonance_mod.png

😀 Mehr davon gibt es auf sei­ner Web­site: www.xkcd.com

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Rückblick: Firefox vs. Internet Explorer

Sonntag, 11. März 2007 | Autor:

Vor etwa 3 Jah­ren trat der belieb­te Brow­ser Fire­fox lang­sam aber sicher sei­nen Sie­ges­zug an. Was 2004 dann in den Foren geschah war aller­dings wenig erfreu­lich.

Eins vor­ne­weg: Fire­fox ist siche­rer als der Inter­net Explo­rer 6, schon immer gewe­sen. Der Grund liegt auf der Hand. Nach dem ers­ten Brow­ser­krieg gegen Net­scape war der IE6 prak­tisch ohne Kon­kur­renz und Micro­soft stell­te die Arbeit an dem Brow­ser mehr oder min­der ein. Sicher­heits­lü­cken wur­den nicht wirk­lich behan­delt. Der IE galt bis zum Ende als unsi­cher. Noch 2006 und sicher auch heu­te noch war/ist der IE mit erheb­li­chen Sicher­heits­lü­cken belas­tet.

Aber zurück ins Jahr 2004. Es hät­te alles so gut lau­fen kön­nen. Eini­ge User nut­zen FF und emp­feh­len den Brow­ser Freun­den oder Bekann­ten im Netz wei­ter. Aber vie­le FF-Fans belie­ßen es nicht bei freund­li­chen Emp­feh­lun­gen: wei­ter…

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DRM - Ein guter Grund wieder illegal zu saugen

Sonntag, 4. Februar 2007 | Autor:

Klei­ne Vor­ge­schich­te: Vor mei­nem 18ten Geburts­tag habe ich mir so gedacht: Hey - meld dich doch mal bei Musi­cload an. Ille­gal run­ter­la­den macht zwar jeder, aber das nützt mir ja im Ernst­fall einer Ermitt­lung gegen mich ja nichts, wenn ich sage: „Das machen aber alle!” - wir sind schließ­lich nicht im Kin­der­gar­ten. Dar­über hin­aus fand ich nen Euro für ein Lied, dass man wirk­lich gern hört ange­mes­sen. Schließ­lich soll die Band, ins­be­son­de­re viel­ver­spre­chen­de Neu­lin­ge auch was dran ver­die­nen.

Seit dem erle­be ich es aller­dings immer wie­der, dass die Plat­ten­fir­men mich mit Argu­men­ten gegen lega­le Down­loads über­schüt­ten. Mal abge­se­hen davon, dass so man­ches Label wesent­lich mehr ver­dient, als der Künst­ler, den sie ver­tritt:

Weird Al Yan­ko­vic zum Bei­spiel schreibt auf sei­ner Web­site:

I actual­ly do get signi­fi­cant­ly more money from CD sales, as oppo­sed to down­loads. This is the one thing about my ren­ego­tia­ted record con­tract that never made much sen­se to me. It costs the label NOTHING for some­bo­dy to down­load an album (no manu­fac­tu­ring costs, ship­ping, or real­ly any over­head of any kind) and yet the artist (me) winds up making less from it.

Da fragt man sich schon, wonach die Labels ent­schei­den, wie­viel Geld sie pro Song sie für sich bean­spru­chen. Wo ist da die Logik? Je preis­wer­ter ich bei kon­stan­tem Preis pro­du­zie­ren kann, des­to weni­ger Gewinn mache ich?

Der Bran­chen­ver­band Bit­kom sitzt es aus und hofft, dass die Leu­te ein­fach nur wegen der Geset­ze den lega­len Weg wäh­len. Getreu dem Mott: Es kann nicht sein, was nicht sein darf:

Ille­ga­le Tausch­bör­sen haben end­gül­tig ihren Reiz ver­lo­ren. Immer mehr Deut­sche erken­nen die prak­ti­schen Vor­tei­le lega­ler Down­loads. Die Qua­li­tät ist bes­ser, die Geschwin­dig­keit beim Her­un­ter­la­den höher.

Sel­ten so gelacht 😀 Lädt man sich einen Song ille­gal her­un­ter, dann geschieht das min­des­tens genau­so schnell wie auf lega­lem Wege - die Bitra­te hin­ge­gen ist meist höher. Wei­ter­hin sind die­se Songs nicht mit DRM behaf­tet.

Jetzt wo ich den neu­en PC habe tritt öfter das Pro­blem auf, dass ich Lizen­zen neu her­un­ter­la­den muss. Beson­ders viel Spaß macht das, wenn man fol­genen Dia­log zu sehen bekommt:

drm-aerger1.jpg
drm-aerger2.gif

Wenn man nur lan­ge genug nach­denkt kommt man zu dem Schluss, dass lega­les Run­ter­la­den von Songs ein­fach nur däm­lich ist.

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